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Cattle Decapitation - Humanure
Metalspheres Info-Box

Genre

Death Metal

Label

Metal Blade

Rezensent

Dennis

Wieder mal Bock auf 'ne Runde heftiges Geböller? Dann könnten Cattle Decapitation das richtige für Euch sein. "Humanure" ist das mittlerweile vierte Studioalbum der Band, und stilistisch lassen sich die Amis nach wie vor in der Nähe von Cannibal Corpse, Carcass, Suffocation oder Autopsy einordnen. Auch auf "Humanure" findet sich wieder jede Menge krankes Gegrunze und heftiges Geholze, das nur selten in Midtempo-Gefilde abdriftet und statt dessen in den hohen Geschwindigkeitslagen so ziemlich alle Varianten ausreizt. Daß die Band sich nicht vollkommen in derbem Geknüppel verliert liegt zum Großteil an der Leadgitarre, die zumindest ansatzweise noch die ein oder andere Melodie erkennen läßt. Dennoch: Wer hier irgendwelche Innovation erwartet, wird natürlich enttäuscht, klar, aber das ist wohl auch sicherlich kein Ziel, dem sich Cattle Decapitation verschrieben haben. Vielmehr handelt es sich bei den Amis um eine politisch engagierte Band, wodurch sich wohl auch die überzogenen Coverartworks erklären lassen, denn insbesondere die Mißhandlung von Tieren ist eines der Themen, denen sich die Band auf "Humanure" widmet. Daß hierbei provoziert wird bis zum geht nicht mehr und das ganze dem Hörer in ekligster Gore-Manier serviert wird, scheint bei einer Band wie Cattle Decapitation unvermeidbar. Eine Entschuldigung für den schlechten Geschmack ist das zwar nicht, aber der Marketing-Faktor spielt da natürlich auch immer eine nicht ganz unbedeutende Rolle. Bereits beim letzten Album hatte es deshalb auch schon Probleme mit dem Vertrieb gegeben, und so ist in logischer Konsequenz auch "Humanure" lediglich per Mailorder zu erstehen.
Mir ist das hier gebotene zwar 'ne Nummer zu heftig und obendrein von der musikalischen Seite her ein wenig zu einfallslos, Splatter-Freaks könnten aber durchaus Gefallen an "Humanure" finden. Nur mit dem Reinhören dürfte es schwierig werden, aber wenn die Band dadurch im Endeffekt weniger Scheiben absetzen sollte, dann muß sie das mit sich selbst vereinbaren.

P.S.: Für das überflüssige, zehnminütige Outro gibt's auch noch einen Punkt Abzug!



   
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