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Doomshine - Thy Kingdoom come
Metalspheres Info-Box

Genre

Melodic Doom Metal

Label

Iron Glory Records

Rezensent

Volker

Nicht nur in der deutschen Doom Metal Szene ist "Thy Kingdoom come" ein heißerwartetes Debut einer Band, die seit gut einem Jahr auf sich aufmerksam macht. Gelungene Liveauftritte (unter anderem auf dem Doom Shall Rise Festival 2003) und vor allem die 7" mit den beiden Songs "Where Nothing hurts but Solitude" und "Shine on sad Angel" brachten Doomshine in die Rolle eines großen Hoffnungsträgers des epischen Doom Metals, der sie nun auch gerecht werden können.
Die beiden bereits bekannten Songs sind ebenso Teil des knapp 58minütigen Albums wie 7 andere und diese können das bekannte Niveau weitgehend halten. "Shine on sad Angel" wird wohl die Bandhymne bleiben, auch wenn aufgrund der leichten Gothic-Anteile immer wieder mal die Frage "Kitsch oder majestätischer Pathos?" aufkommen mag. Ich entscheide mich deutlich für zweites, denn der Song ist unheimlich tiefgehend und hat damit etwas mit "Creation" gemeinsam. Eine unglaublich emotionale Doom-Walze mit tollem Chorus, wohl der langsamste Doomshine Song bisher. Neben "The Cross (still stands for Pain)" wohlgemerkt, denn hier ergießt sich gleich noch mal ein beeindruckender Lava-Strom aus dem schwäbischen Ludwigsburg über die Doom Welt. Nicht immer werden aber Timmys charismatischer Gesang und die schönen Gitarrenleads von Sven Podgurski (auch bei Spiral Tower aktiv) von stark gebremstem Tempo flankiert, es gibt auch neben "Where nothing hurts but Solitude" kraftvolle groovende Momente und besonders "Sleep with the Devil" sticht in dieser Hinsicht positiv ins Auge. Kein Stück weniger fällt daneben das hymnische "A Room without View" auf, das nicht nur einen mustergültigen Spannungsbogen sondern auch bemerkenswerte Einzelleistungen in Sachen Gitarre, Bass und Gesang bieten kann.
Einen Durchhänger muss ich dem Album jedoch trotzdem attestieren, denn der Rausschmeißer
"Valiant Child of War" klingt irgendwie nach Majesty in Zeitlupe und stampft in plakativer Belanglosigkeit vor sich hin. Keine Ahnung, was das soll, aber an dem Gesamteindruck kann dies trotzdem nur wenig rütteln. Erst vor kurzem habe ich die Malteser Forsaken als würdige Statthalter für Candlemass und Solitude Aeturnus bezeichnet, diesen Status erreichen Doomshine mit "Thy Kingdoom come" vielleicht noch nicht ganz, aber sie kommen dem zumindest sehr nahe.



   
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