Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4665184
Besucher seit 09/2002


De/Test - Language of Violence
Metalspheres Info-Box

Genre

Neo Thrash

Jahr

2004

Spielzeit

19:23

Rezensent

Volker

Irgendwie wollen die positiven Überraschungen aus dem Thrash Metal Underground in der letzten Zeit nicht abreissen, und so lassen es auch De/Test sich nicht nehmen, dazu einen stattlichen Beitrag abzuliefern. "Language of Violence" ist das dritte Demo der Niedersachsen und kann schon beim ersten Hören durch den unheimlich wuchtigen und druckvollen Sound überzeugen. Dazu gesellen sich Songs, die angenehm eigenständig klingen und außerdem über einen wirklich überdurchschnittlichen Wiedererkennungswert verfügen. De/Test bedienen allerdings weniger die Old School Fraktion, sondern basteln sich ihre eigene moderne Thrashvariante, die vielleicht am ehesten in Richtung Bands wie Prong und Fear Factory tendiert und neben heftigem Stakkato-Riffing auch über eine starke melodische Komponente verfügt und mitunter mit Keyboards verfeinert wird. Auch Hardcore spielt definitiv eine Rolle, wofür in erster Linie Sänger Jens Albert verantwortlich ist, dessen Geshoute mich recht stark an Madball erinnert. Das mag dem ein oder anderen zu stumpf klingen, aber passt für meine Ohren zu den hochdynamischen Stücken von De/Test. Außerdem ist der Frontmann durchaus variabel und der eingeschobene cleane Gesang ist wahrscheinlich neben dem futuristisch klingenden Song "It hurts" maßgeblich für die Assoziation mit Fear Factory verantwortlich.
Das Highlight haben De/Test aber direkt schon an den Anfang gestellt, "Silence is Broken" knallt ohne Ende, überzeugt mit präzisen Riffs, ebensolchem Drumming und einem schon fast unverschämten Groove. Bei "Part of me" werden die Melodien fast komplett vom Keyboard übernommen, was gut klingt und dem Refrain zu noch mehr Eingängigkeit verhilft. Allerdings liegt der cleane Gesang hier doch ein gutes Stück neben der Spur, was auch bei "This Time" nicht anders ist und sich damit doch zu einem Manko auswächst. Dabei ist die Idee an sich gut, aber vielleicht sollte sich Jens Albert doch besser auf seine Shouts verlassen und diese Parts in andere Hände geben. Ansonsten gibt's aber wie gesagt nix zu meckern, sowohl die Songs als auch deren Umsetzungen zeigen die Band auf einem verdammt guten Weg und werden hoffentlich nach der bisher fünfjährigen Bandgeschichte zu einem Bekanntheitsschub führen.
Wirklich schade, dass die knapp 20 Minuten so schnell vorbei geben... Aber wozu gibt es die Repeat-Taste und außerdem ist stark zu hoffen, dass von De/Test noch eine Menge zu hören sein wird. Bis dahin sollten aufgeschlossene Thrash Metaller und nicht nur die schnellstens mal die Band kontaktieren, um sich eine nicht alltägliche Demo-Veröffentlichung unter den Nagel zu reissen!

Michael Langner
Stettiner Str. 21
30916 Isernhagen
http://www.detest-music.de



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword