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Dark Fortress - Stab wounds
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Label

Black Attakk

Rezensent

Sonia

Dark Fortress aus Niederbayern präsentieren ihr drittes Album, welches in Eigenproduktion entstanden ist. Da Dark Fortress Black Metal in seiner ursprünglichen Form spielen, steht die Eigenproduktion der Atmosphäre des Albums keineswegs im Weg. Der etwas raue Sound passt gut, zumal man doch noch alle Instrumente auseinander halten kann.
Die Musik an sich ist eben Black Metal, mal schneller, dann wieder langsamer vorgetragen. Sinnlos drauflos gedrescht wird jedenfalls nicht, sondern durchaus auch richtig Gitarre gespielt, eiskalte Melodien und sogar cleane Parts. In "Like a somnabulist..." gibt's dann auch noch ein richtig schnelles Solo das zeigt: Die Herren können Gitarre spielen!

Dark Fortress wollen eine dunkle, bedrohliche Welt erschaffen und dazu setzen sie alle Mittel ein. Selbst Keyboards verdunkeln den Himmel, nehme man etwa das Instrumentalstück "Vanitas...No Horizons". Besonders hervorzuheben ist der Sänger, welcher eine gute Stimme hat, rau und kratzig. Er erinnert leicht an Abbath von Immortal, um mal einen Vergleich anzuregen. Zwischendrin spricht er auch schonmal normal, das könnte jedoch auch der Gastauftritt eines der populären Goldkelchen wie z.B. Jens Rhyden von Nagelfar sein.
Bei einigen Songs wurden am Anfang Samples benutzt, bei denen beispielsweise irgendwer erzählt, was für ein Psycho er ist. Wirkt irgendwie unfreiwillig komisch, und hat mich mehr zum Lachen gebracht, als die düstere Stimmung zu verstärken. "Stab Wounds" ist jedoch nicht nur atmosphärisches und unfreiwillig komisches, sondern auch ein melancholisches Album, es handelt von Menschen- und Selbsthass. Titel wie "Self mutilation" oder "Despise the 'Living'" weisen in diese Richtung.

Bei mir hat dieses Album einige Durchläufe gebraucht bevor es anfing mir zu gefallen, man muss sich zunächst einmal auf die Stimmung der Scheibe einlassen und darf keine "Ich bin so toll an meinem Instrument, deswegen fuddle ich bis die Boxen platzen"-Musik erwarten. Dann kann man damit anfangen, dieses Album zu verstehen.



   
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