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Jordan Rudess - Rhythm of Time
Metalspheres Info-Box

Genre

Prog Metal

Label

Magna Carta

Rezensent

Jonas

Da hat die Zeit bei Herrn Rudess aber einen sehr ungleichmäßigen Rhythmus, wenn er diesen mit seinem neuen Album wirklich darstellen will. Tempowechsel und Gefrickel kommen hier keinesfalls zu kurz. Der aktuelle Keyboarder von Dream Theater liefert mit "Rhythm of Time" eine fast rein instrumentale Scheibe ab, lediglich auf zwei der acht Tracks dieser CD wird gesungen.
Jordan Rudess ist sicherlich ein Meister seines Fachs. 1994 wurde er beispielsweise in einer Keyboard-Zeitschrift zum besten neuen Talent gewählt. Seine Einflüsse liegen bei Klassik, Jazz, Rock und Pop, so hat er auch schon mit Stars wie David Bowie oder Enrique Iglesias zusammengearbeitet. Für dieses Album schloss sich der Tastenkönig 14 Tage lang in sein Studio ein und spielte seine Parts ein. Die Beiträge der Gastmusiker, unter denen Gitarrenhelden wie Steve Morse, Vinnie Moore oder Joe Satriani zu finden sind, wurden von den Musikern ebenfalls in ihren Heimstudios aufgenommen und dann meist per E-Mail an Jordan Rudess gesendet.

Bewundernswert ist sicherlich die musikalische Kompetenz von Rudess. Was aber bei diesem Album dabei herauskommt, ist schwer verdauliche Kost. Schon die vielen verschiedenen Sounds sind teilweise sehr gewöhnungsbedürftig, beispielsweise, wenn sie an Computerspiele der frühen 90er erinnern. Schwer zu erfassen sind vor allem die Songstrukturen und Melodien, die uns Rudess hier vorlegt. Beides bleibt auch nach mehrfachem Hören einfach nicht im Ohr hängen. Ok, das hat den Vorteil, dass man jedes Mal das Gefühl hat, neue Stücke zu hören. Aber andererseits fällt es somit auch extrem schwer, sich an einen Song zu gewöhnen. Die Lieder haben eine Dauer von 6 ½ bis 10 Minuten, was der Komplexität natürlich auch zuträglich ist. Einen schwungvollen Einstieg bietet der Opener "Time Crunch", der auch zu meinen Favoriten auf dieser Scheibe zählt. Danach wird der Powerpegel oft merklich gesenkt, was viele Freunde dezibelintensiver Klänge nicht unbedingt freuen wird, auch wenn es grundsätzlich nicht ganz uninteressant ist.
Insgesamt sind mir auf dieser CD jedoch zu viel Gefrickel und zu wenige erkennbare Strukturen in den Songs vorhanden. Was nicht heißen soll, dass diese Strukturen auf keinen Fall vorhanden sind, aber wahrscheinlich müsste man eine Doktorarbeit über dieses Album schreiben, um dem ganzen auf den Grund zu gehen. Wer jedoch eine enorm hohe Konzentrationsfähigkeit sein eigen nennen kann und dem Prog Metal nicht abgeneigt ist, kann dank der kompositorischen Kompetenz und der Fingerfertigkeit Rudess? hier schon einmal ein Ohr riskieren.



   
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