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Gates of Slumber - ...the Awakening
Metalspheres Info-Box

Genre

Doom Metal

Label

Final Chapter Records

Rezensent

Volker

Lust auf Doom der traditionellsten Spielweise? True Doom Metal? Dann ist das Debut von Gates of Slumber ein heisser Tipp, denn die drei US-Amerikaner wandeln unverhohlen auf den Pfaden von Witchfinder General, Pentagram und natürlich der alten Black Sabbath. Gegen "...the Awakening" klingen die amerikanischen Kollegen von Orodruin schon fast modern und das sollte deutlich genug anzeigen, wohin die Reise bei diesem Album geht.
Ein kleines Rätsel gab jedoch anfangs der Opener und Titelsong auf, der mir bereits beim ersten Hören verdammt bekannt vorkam. Und bald war des Rätsels Lösung gefunden: Gates of Slumber haben sich da ganz dreist bei einem Riff des Songs "Doomsower" von Reverend Bizarre bedient, das genüsslich breitgetreten wird. Aber schon die sehr geile speedige Attacke am Ende des Songs zeigt, dass man eigentlich nicht auf plattes Kopieren angewiesen ist, sondern durchaus genug eigene Ideen für packende Songs hat. Die 1998 gegründete Band veröffentlichte nach einigen Anlaufschwierigkeiten bislang zwei Demos und hat nach dem Auftritt auf dem Born too Late Fest in den Staaten und mit dem Vertrag bei dem noch recht neuen belgischen Label Final Chapter nun den Grundstein für einen höheren Bekanntheitsgrad gelegt. In Doom-Relationen gesehen, wohl gemerkt... Ein Song wie "The Executioner", der auch als Früh-80er-Power Metal-Stück durchginge, dürfte allerdings auch die Herzen nicht unbedingt auf Doom fixierter Old School Maniacs erobern. Auch "Broken on the Wheel" tönt mit leicht angezogenem Tempo, während bei "The Jury" und "The Burial" dagegen exzessiv und sehr reizvoll die Zeitlupe strapaziert wird. Auffallend an dem Album sind die zahlreichen und klasse vorgetragenen Soli von Karl Simon, der gleichzeitig auch für die Vocals zuständig ist, die irgendwo zwischen Ozzy und Wino wohl schon ganz gut eingeordnet sind.
"...the Awakening" ist alles in allem keine Offenbarung wie "In the Rectory of the bizarre Reverend" es war (um wieder zu den bereits erwähnten Finnen zurückzukehren), aber nichtsdestotrotz eine traditionelle Doom-Scheibe von hoher Güte. Und wenn sich die Planungen für eine Europa-Tour im April 2005 verwirklichen sollten, dann ist auch mit einem Auftritt auf dem 3. Doom Shall Rise Festival zu rechnen.



   
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