Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4698110
Besucher seit 09/2002


Girlschool - Believe
Metalspheres Info-Box

Genre

Rock'n'Roll

Label

Communique Records

Rezensent

Dennis

Sie gehörten zu den Begründern der NWOBHM, auch wenn sie stilistisch mit ihrem Motörhead-nahen Rock'n'Roll eine unterschiedliche Ausrichtung hatten als die anderen britischen Bands jener Zeit. 1979 war's, als Girlschool ihr erstes Lebenszeichen in Form der "Take it all away"-7" von sich gaben, und zahlreicher Besetzungswechsel zum Trotz kann die Band auch 25 Jahre nach ihrer Gründung noch ihre Existenz nachweisen. Und dies in einem Line up, das mit Kim McAulliffe, Enid Williams und Denise Dufort sogar drei der vier Originalmitglieder beinhaltet. "Believe" heißt das neue Album, welches mit 15 Songtiteln (inklusive zweier Bonustracks) von der Spielzeit her keinesfalls mager ausgefallen ist. Musikalisch hingegen sieht das anders aus, im direkten Vergleich zu früher finden sich auf "Believe" jede Menge überflüssige Songs ohne Aussagekraft, denen auf Klassikern wie "Demolition" oder "Hit and Run" niemals ein Platz eingeräumt worden wäre. Auffällig ist vor allem, wie zahm die Damen im Alter doch geworden sind, denn richtig bratende Gitarren und die freche Ungestümtheit der frühen Tage sucht man auf "Believe" vergebens. So ist es irgendwie bezeichnend für "Believe", daß neben "New Beginning" mit "Play Around" ausgerechnet einer der Bonustracks zu den stärksten Songs des Albums zählt, die beide nochmal ein wenig an den Rock'n'Roll der alten Zeiten erinnern. Über weite Strecken klingen Girlschool jedoch erschreckend zahnlos, hier und da werden inspirationslose Alternative-Gitarrenriffs verbraten und auch die harmlose Pop-Ballade "Crazy", die man sich am besten als Gemisch aus No Doubt und den Spice Girls vorstellen kann, treibt mir eine kleine Träne in die Augen. Auch wenn es wohl wieder von allen Seiten her heißen wird, die Band sei lediglich erwachsen geworden - ein gewisser Hang zur Kommerzialität kann Girlschool anno 2004 nicht abgesprochen werden. Das ist schade, denn im Prinzip stellt genau dies das Gegenteil dessen dar, was Rock'n'Roll mal über Jahrzehnte hinweg symbolisiert hat und was heute überall nur noch gnadenlos ausgeschlachtet wird. Da verkommt es fast schon zur Farce, daß sich selbst einstige Rock'n'Roll-Aushängeschilder wie Girlschool für den Erfolg prostituieren, den sie nie gehabt haben und nie haben werden.

"Believe" ist also insbesondere für Leute wie mich, die die Band immer geliebt haben, natürlich kein Pflichtkauf. Aber bei allem Gemecker soll nicht vergessen werden, daß es auch noch weitaus schlechtere Musik gibt, als die, die Girlschool hier abliefern. Kim McAulliffe klingt am Mikro noch immer wie eine junge Göttin, die neue Gitarristin sieht klasse aus und wir freuen uns schon drauf, wenn die sympathischen Mädels wieder mit ihrem kleinen Van durch Deutschland fahren und gut gelaunt ihre Konzerte mit den alten Klassikern zum besten geben. Und wo ich gerade so drüber nachdenke: Irgendwie ist es doch schön, daß Gruppen wie Girlschool immer noch da sind.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword