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Dismember - Live Blasphemies (2-DVD)
Metalspheres Info-Box

Genre

Death Metal

Label

Escapi New Media

Rezensent

Volker

Und wieder eine Doppel-DVD eines schwedischen Death Metal-Urgesteins und wie bereits "Live Obsession" von Merciless basiert auch dieser Doppeldecker von Dismember auf einem Live-Konzert in Stockholm. Eine knappe Stunde lang präsentieren die Schweden einem euphorischen Publikum Altes und Neueres aus ihrer über 15jährigen Bandgeschichte. "Casket Garden", "Misanthrophic", "Skin her alive", "Dismembered" etc., aus jeder Phase ist etwas dabei, so dass kein Fan der Band enttäuscht werden sollte. Nur das Fehlen von "Dreaming in Red" ist aus meiner Sicht schon etwas schade. Die Band zeigt jedenfalls einen sehr agilen Auftritt, Fred Estby drummt mit einzigartiger Lässigkeit und Sänger Matti Karki zeigt sich gut bei Stimme und wohl auch ein ganzes Stück nüchterner als beim Party.San Auftritt kürzlich. Die Ansagen auf Schwedisch bleiben mir zwar unverständlich, aber zumindest für das ungeübte Ohr erscheinen sie nicht gelallt.

Noch lohnenswerter ist aber die 90minütige Dokumentation auf der zweiten DVD, bei der ein ausführliches Interview mit teils uralten Live-Aufnahmen kombiniert wird. Klingt zwar noch sehr rumpelig, was da z.B. 1989 in Form von "Deathevocation" präsentiert wird, aber die typischen Dismember-Trademarks sind auch schon dort zu erkennen. Die Live-Aufnahmen verkörpern jedenfalls eindrucksvoll den Death Metal Spirit der frühen Tage. Gerade die alten Sachen lassen zwar in Bild- und Tonqualität zu wünschen übrig, aber es ist wirklich beachtlich, was hier alles ausgegraben wurde. Aus neueren Tagen gibt es sogar einen ausführlichen Zusammenschnitt von Szenen rund um die US-Tour 2000 zu sehen.

Im Gegensatz zum arg oberflächlichen Interview auf der Merciless-DVD wird hier richtig ins Detail gegangen und so z.B. auch über die Tapetrader-Szene in den späten 80ern / frühen 90ern und die frühen Tourerfahrungen der Band gesprochen. Als Wortführer stellte sich einmal mehr Drummer Fred Estby heraus, doch auch David Blomqvist und Matti Karki packen etliche Anekdoten aus der Bandgeschichte aus. So unter anderem die Sache, dass die Band die Aufnahme für "Massive Killing Capacity" an Nuclear Blast schickte, woraufhin das Label sich beschwerte und verlangte, dass das Material neu abgemischt werden muss. Daraufhin schickten Dismember einfach noch mal dasselbe(!) Band, was Nuclear Blast dann restlos überzeugte... Ein wirkliches Interview-Highlight mit einer ebenso sympathischen wie selbstkritischen Band! Sehr stilvoll sind aber auch die Doom-Shirts von Candlemass und Trouble, die David Blomqvist und Fred Estby präsentieren, aber schliesslich ist Leif Edling höchstpersönlich der Interviewer. Die komplette Dokumentation verfügt über Untertitel in verschiedenen Sprachen und die deutsche Übersetzung einer Ansage mit "Hey du mit den Haaren! Auf einem Death Metal Konzert muss man Headbangen!" ist schon schwerstens kultig.

"Live Blasphemies" sollte also für jeden Freund der Schweden-Legende eine absolut lohnenswerter Kauf sein, denn von diesem Exemplar können sich so einige DVD-Produzenten eine dicke Scheibe abschneiden.



   
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