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Bütcher - Speed Metal Attakk
Metalspheres Info-Box

Genre

Speed Metal

Jahr

2004

Spielzeit

14:20

Rezensent

Peter

Whimps and posers leave the hall,
Heavy Metal to them all"
Lange, sehr lange, ist es her, dass Belgien mit einer sehr starken Heavy Metal Szene eine Vormachtstellung in Europa inne hatte. Eine mögliche neue Vorhut, die den Weg für weitere nachrückende Horden ebnen könnte, sind Bütcher, die mit ihrer ersten CD, die etwas kürzer als meine Frühstückspause ist, um Aufmerksamkeit bitten. Hammerfall, Rhapsody, Dream Evil und Konsorten, die gemeinhin als Heavy Metal gelten und doch nur Recyclingblech sind, werden berechtigterweise von den verrückten Maniacs als "Wanna be metal dickheads" bezeichnet. Wie wahr, wie wahr. Damit dürfte auch klar sein, für wen diese 5 Titel umfassende Attacke nicht geeignet ist. Stücke wie "Speed metal attakk", "Fight posers with violence" oder "Neckbreaker" sprechen für sich und machen sofort klar, dass das 21. Jahrhundert lediglich die Zeit ist, in der Boweltormentor (Schlachtzeug), Apocalyptic Beerslut (Bass), Valdemaniakk (Gesang) sowie Philty und Captain Bitch (beide Gitarren) leben. Ansonsten sind die Herren Musiker irgendwann zwischen 1982 und 1988 entwicklungstechnisch stehen geblieben und das macht sich bei dieser CD mehr als positiv bemerkbar. Anvil, Exciter, Motörhead, Bulldozer, Venom, oder Desaster sind die Referenzen, die am ehesten das musikalische Inferno widerspiegeln. Wer dann obskure Sachen wie Metalucifer oder Morning Star sein eigen nennt, sollte mit dieser CD ein weiteres Highlight in seine Sammlung integrieren. Wie die bekannten apokalyptischen Heerscharen fallen Bütcher über einen her und zelebrieren mit Höchstgeschwindigkeit ein Freudenfest für jeden, der den Treueschwur auf die reinen und unverfälschten Klänge geleistet hat. Bütcher haben das, was gemeinhin als "Street credibility" bezeichnet wird, sind asozial für die, die nicht verstehen (wollen), was Heavy Metal wirklich bedeutet, und vor allen Dingen wird dieser Silberling keine Massenware, wie sie Monat für Monat veröffentlicht wird. Bütcher sind nicht perfekt, aber Schwermetall durch und durch. Nur das zählt und deswegen empfehle ich diese CD allen, für die true manchmal nicht true genug ist. Als weiteres Einsatzgebiet empfiehlt sich diese Scheibe als Nachhilfeunterricht für die, die glauben, dass die großen Magazine Monat für Monat die Zukunft unserer Musik sehen. Hier schlägt der Hammer auf den Amboss und schmiedet glühend heißes Eisen zu Waffen im Kampf gegen Mittelmäßigkeit und Stumpfsinn.
HAIL TO BELGIUM!



   
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