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Stormrider - Vengeance
Metalspheres Info-Box

Genre

Heavy Metal / Epic Metal

Jahr

2003

Spielzeit

ca. 23 Minuten

Rezensent

Mansur - The Metal Messiah

Gütiger ist das geil! Was die Newcomerband Stormrider hier mal so mir nichts dir nichts abliefert ist allerfeinster Teutonen-Edelstahl der Marke "alle 10 Jahre kommt die Erlösung für die echten True Metal bekehrten Fanatiker". Mal ernsthaft, ich wage einmal die Behauptung aufzustellen, dass es dieses hyperkorrekte Teil in Form einer EP / Mini-CD problemlos mit der ersten Helloween EP aufnehmen kann, und die hat mittlerweile fast 20 Jahre auf dem Buckel. Nicht, dass sich diese beiden Bands genremäßig dermaßen ähneln würden, aber ich kenne einfach keine EP in unsere Republik, die so genial ist, wie eben höchstens die erwähnte.
Stormrider, die sich im klassischen 2 Gitaristen-Stil den Metal Massen präsentieren sind wohl am ehesten mit großartigen Bands wie Iced Earth, einem Schuss Manowar (wegen der Epic Einflüsse), etwas Iron Maiden, Hammerfall zu "Legacy of Kings"-Zeiten, etwas Omen zu deren "Battle Cry"-Debüt, Holy Martyr zur ersten Scheibe, und vor allem Satan zu deren fantastischer "Into the Future"-Phase zu vergleichen. Dennoch kann keine Rede vom abkupfern sein.

Was diese Jungs beachtlich auszeichnet ist ihre schon fast unheimliche Kompaktheit, diese "tightness" hört man wahrlich nicht gerade alle Tage, schon gar nicht bei einem Newcomer, der als Eigenproduktion seine aller erste Scheibe rausbringt. Die Produktion ist kaum noch zu übertreffen, selbst Majorproduktionen sind oft schlechter, daher schon mal ein großes Kompliment an die Jungs. Dem allem aber setzen letztendlich die Songs die Krone auf. Nach einem kurzen Intro mit dem scheinbar obligatorischen Schlachtfeld-Szenario läßt sich diese Truppe nicht lange bitten und startet völlig unbekümmert mit "The Final Dawn" durch, als ob sie zu nichts anderem geboren wäre als uns absolut packende Hymnen zu präsentieren. Der Song ist schön flott und kracht so richtig herrlich an allen Ecken, bis der über alles erhabene Chor schon lange vergessene Zeiten von Heldentum ehrenwerter Krieger zelebriert. Hierzu gesellt sich noch ein äußerst heroisch klingender Sänger, der einfach wie die berühmt berüchtigte Faust auf's Auge passt (ich weiß, ich weiß, ist ein Klischee-Spruch, aber er passt halt nahezu perfekt, ehrlich!). Und als ob dies nicht ein optimaler Start gewesen wäre, kommt auf den wohl ahnungslosen Hörer gleich der mächtige zweite Schlag zu, von dem man sich so schnell gar nicht erholen kann. Unglaublich aber wahr! Ein mächtiges Geriffe zerrt den Zuhörer völlig mit sich in eine Welt voller Wonne, einfach göttlich kommt "Blood Will Follow Blood" rüber, erst im Midtempo-Stil, kernig und kraftvoll, um dann schneller zu werden. Spätestens hier muß man sich eigentlich fragen wie lange diese Burschen schon zusammen spielen, jammen oder besser gesagt urgewaltig harmonieren? Song Numero 3, "Vengeance", ist simpler gehalten, insgesamt wohl das schnellste Stück, geht einfach gut ab und bringt die Botschaft dieser prächtigen Mini-CD auf den Punkt. Es macht sich bei allen Songs bemerkbar, dass die seligen 80er Jahre die Urquelle der Inspiration dieser klasse Musiker sind. "Armies of Valor" wird durch besinnliche Akustik-Gitarren eingeleitet und baut sich förmlich zum Epic-Metal Stimmungsmacher auf. Und wieder begleiten diesen Song schöne harmonische Melodien, die der Power nur noch mehr Geltung verleihen. "March On" schließt leider viel zu früh dieses Meisterwerk einer Mini-CD ab. Und was soll ich noch groß erzählen, hier wird erneut eine Epic / Power ? Metal Hymne auf die nichts ahnende Menschheit losgelassen, die alle vorigen Stilelemente auf göttliche Weise zusammenschmelzen läßt, um der gierigen Meute Edelstahl aus tausend Schlachten zu servieren. Ob die Menschheit diese göttliche Gabe zu schätzen weiß bleibt fragwürdig, eins dürfte aber jetzt schon sicher sein: Alle echten Metal Heads werden auf Knien diesem mächtigen Metal-Release huldigen.

Endlich hat der Metal God eine Offenbarung für's lenzende True Metal Volk im Teutonen Land verwirklicht, um die Botschaft der "Vengeance" zu verbreiten, falls diese Band (vertragsmäßig) nicht erhört wird. Hier muß einfach der Spruch herrschen: "Don't support the Underground, be a part of it!" Oder um Stormrider selbst zu zitieren: Let Metal Reign !!! Dieser Geniestreich ist übrigens über Hellion Records zu beziehen.



   
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