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Misery Signals - Of Malice and Magnum Heart
Metalspheres Info-Box

Genre

Hardcore

Label

Ferret Music

Rezensent

Volker

Im Zuge der Metalcore-Welle scheint sich der eigentlich so auf seine Wurzeln bedachte Hardcore mittlerweile zu einem regelrechten Experimentierfeld entwickelt zu haben. Misery Signals (aus der Asche von 7 Angels 7 Plagues entstanden) entwickeln hier jedenfalls eine bisher noch ungehörte Herangehensweise, die nicht mehr viel mit klassischem Hardcore zu tun hat, aber auch sicherlich nicht wie typischer Metal tönt. "Of Malice and Magnum Heart" kommt mächtig bombastisch daher und klingt gleichermaßen so noisig und verschachtelt, dass dem unbedarften Hörer erst einmal ein großes Fragezeichen auf der Stirn stehen dürfte. Dazu trägt sicherlich die etwas sterile Hochglanzproduktion von Devin Townsend bei, die seinen eigenen Projekten meiner Meinung nach besser als Misery Signals steht. Falls jemals jemand von Breitwand Hardcore gesprochen haben sollte, dann liefert diese Band hier die exakte Definition. "Of Malice and Magnum Heart" ist samt dem derben Geshoute heavy und wuchtig ohne Ende, aber versinkt immer wieder in einer etwas nu-metallischen Konfusion, die nun wirklich nicht zu einem Easy-Listening-Erlebnis führt. Macht ja auch nichts, denn viele gute Alben beziehen ja gerade aus Sperrigkeit ihren Reiz, doch das hier klingt viel zu oft einfach nur anstrengend. Hab jedenfalls selten eine so rasante Abfolge von Dissonanzen und Harmonien gehört... Wenn Misery Signals eine eingeschlagene Richtung mal länger als 10 Sekunden halten würden, könnte mir dieses Album durchaus gefallen, aber um eine 43minütige Ansammlung von Breaks spannend zu halten, muss man schon The Dillinger Escape Plan heissen. Wer aber schon immer mal einer Hardcore Jam-Session von Meshuggah, Soilwork, Devin Townsend und einer Free Jazz Truppe lauschen wollte, wird hier sicherlich sein Paradies finden. Und vielleicht danach auch noch Lust haben, mir dieses Album zu erklären.



   
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