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Ewigheim - Heimwege
Metalspheres Info-Box

Genre

Intensive dunkle Musik

Label

Prophecy Productions

Rezensent

Volker

Erst kürzlich hatte ich mir noch mal das Ewigheim-Debut "Mord nicht ohne Grund" angehört und war nun wirklich nicht begeistert. Schon etwas rätselhaft, dass Prophecy ein solch mäßiges Provokations-Album veröffentlichen, und so habe ich "Heimwege" gewiss nicht mit Euphorie entgegengesehen. Aber wie so oft sollte alles anders kommen und diese wunderbaren 41 Minuten Musik erfreut mich seitdem in Dauerrotation. "Heimwege" ist im Vergleich zum Debüt ein Quantensprung, fast ein Geniestreich, fernab jeder Kategoriesierbarkeit, ein wahres Gänsehaut-Album. Die zerbrechliche Ballade "Odem" begeistert mit einem wunderbaren Zusammenspiel von Piano, Violine und warmer Stimme und dem zur Seite stehen 7 weitere Stücke (+ Intro), die alle für sich eine ausdrückliche Empfehlung wert wären. Nichts ist mehr vorhanden von den beißend zynischen Texten der Vergangenheit, die immer wieder über das Ziel hinaus schlugen. Stattdessen wirken die Texte wie Fabeln, deren Stimmungslagen von Romantik bis hin zu Sarkasmus reichen. "Heimwege" ist kafkaeske Poesie, tiefgreifende Kunst, die regelrecht zum aufmerksamen Zuhören zwingt und keine Spur ist mehr von rammsteinigen Simpel-Riffs übrig. Zwar kennt auch dieses Album straighte Rock-Songs, die aber von Allen B. Konstanz (The Vision Bleak) und Yantit (Eisregen) in eine andere Dimension gehoben wurden. Selbst wenn es ein eigentlich ganz einfach gehaltenes Stück, wie "Heimweg" mit regelrechtem Hit-Potential ist. Gothic, Metal, Rock, Dark Wave, Neo Klassik: Diverse Stilrichtungen haben dieses Album eindrücklich geprägt, doch was daraus gemacht wird ist einzigartig und schlicht und einfach Ewigheim. Allen B. Konstanz hat dabei gar nicht mal wenig von The Vision Bleak eingebracht, wobei sein charismatischer und lakonischer Gesang Parallelen zu Robin, dem ehemaligen Frontmann der Letzten Instanz aufweist. "Leib in Laub" kombiniert metallische Härte mit einer fast beschwörenden Atmosphäre, während "Der Prophet" anfangs an neue Subway to Sally erinnert, um dann in bombastischer Klassik zu gipfeln. Ideenreichtum in Reinkultur, der wunderbar umgesetzt wurde.
Wer noch bereit ist, einem Album wirklich zuzuhören und nicht auf sein Lieblings-Genre fixiert ist, der sollte "Heimwege" eine möglichst unvoreingenommene Chance geben, denn so viel wie hier gibt es nicht oft zu entdecken. Das erste Ewigheim-Album kann jedenfalls nicht als Maßstab gelten, denn dafür ist "Heimwege" viel zu gut.



   
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