Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4795815
Besucher seit 09/2002


Tears of Anger - Still Alive
Metalspheres Info-Box

Genre

Melodic Metal

Label

Lion Music

Rezensent

Jonas

Die Idee zu Tears of Anger wurde schon während der 90er von den Brüdern Björn und Benny Jansson aus Schweden geboren. Die Band nahm auch bereits ein Album auf, das aber nie veröffentlicht wurde. So liegt uns mit "Still Alive" also das offizielle Debüt der Gruppe vor. Ursprünglich sollte Tears of Anger eine Mischung aus AOR und Metal sein, heute liegt der Schwerpunkt aber auf jeden Fall beim Metal. Das wird besonders beim Sound deutlich, der stark an fette Trucks erinnert, die alles platt walzen. Der mehrere Tonnen schwere Sound kommt enorm druckvoll rüber, klingt jedoch auch ein wenig undifferenziert: die Drums geraten etwas in den Hintergrund, der Bass ist dafür immer deutlich zu hören. Insgesamt aber doch ein ziemlich fetter und sehr angenehmer Klang. Kompositorisch wurde hier ebenfalls gute Arbeit geleistet: Melodien, die relativ schnell im Ohr hängen bleiben, wie zum Beispiel beim Mitsingrefrain des Titeltracks "Still Alive" oder bei "Watch Me Run", sind nicht selten. Mein Favorit auf der Scheibe ist aber "Sword of Sorrow": epische Tonfolgen und eine gelungene instrumentale Begleitung im leise/laut-Stil sind hier zu finden. Leider hat man das Gefühl, dass dem schwedischen Vierer gegen Ende der Platte bei einigen Stücken die Melodien ausgegangen sind. So konzentrieren sich die Gesangslinien teilweise etwas stark auf einen Ton, wie beispielsweise in der Strophe von "Revenge Will Come", im Gegensatz zu Liedern wie "Sword of Sorrow", wo noch wunderschöne Melodiebögen erzeugt werden. Was das Songwriting betrifft überwiegen alles in Allem jedoch eindeutig die positiven Momente. Die Stücke, die hauptsächlich im Mid-Tempo angesiedelt sind, aber geschwindigkeitstechnisch auch ab und zu nach oben oder unten davon abweichen, bewegen sich übrigens alle im handlichen Taschenformat zwischen drei und viereinhalb Minuten.
Unterm Strich ein schönes Album, bei dem Melodic Metal-Fans, die die AOR-Einflüsse nicht abschrecken, durchaus mal ein Probehören riskieren dürfen.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword