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Samael - Reign of Light
Metalspheres Info-Box

Genre

Electro Metal

Label

Regain Records

Rezensent

Volker

Ich weiss gar nicht mehr, wann erstmals von der Veröffentlichung eines Nachfolgers von "Eternal" die Rede war, aber es muss mittlerweile mindestens 2 Jahre her sein. Doch nun ist "Reign of Light" da und es ist schon überraschend genug, dass wir den mittlerweile sechsten Longplayer der Band vom schwedischen Underground-Label Regain Records kredenzt bekommen. Und es ist sicherlich nicht die einfachste Aufgabe, "Reign of Light" als langjähriger Fan der Band mit einem Review gerecht zu werden. Denn so viel vorab: Das Album ist kein Monument wie die "Passage" und auch keine ausgefuchste Maßarbeit wie deren Nachfolger "Eternal". Samael haben sich zwar nicht neu erfunden, aber gerade im Detailbereich vieles verändert. Vor allem die fast erdrückende Wucht der letzten beiden Alben wurde zurückgefahren und das Ergebnis ist ein realtiv großes Spektrum doch recht unterschiedlicher Songs.
Was bereits beim ersten Hören auffällt, sind die bei einigen Songs (vor allem "Moongate", "Inch'Allah", "Oriental Dawn" und "Heliopolis") integrierten orientalischen Elemente, wofür die Sängerin Sandra Schleret und Sami Yli-Sirnö (in der Vergangenheit u.a. auch mal als Kreator-Gitarrist aktiv) als Sitar-Spieler hinzugezogen wurden. Nicht sehr gelungen wirkt die strategisch wichtige Wahl des Openers, denn "Moongate" zählt gewiss nicht zu den besten Songs des Albums und bleibt gerade durch den seltsamen Sprechgesang von Vorph wohl Geschmackssache. Recht großer Wert wird diesmal auf einprägsame Tanzflächenfeger gelegt, wobei "On Earth" (eine reichlich unglückliche Adaption von "The Cross") und "As the Sun" keine besonders gute Figur abgeben.
Doch weiter zu deutlich Positiverem, denn damit geizt das Album trotz meiner bisherigen kritischen Worte wirklich nicht. Der Titelsong beginnt technoid, um sich zu einem stampfenden Ohrwurm zu entwickeln, schnell zugänglich und eines der Aushängerschilder des Albums. Auch "Inch'Allah" braucht wenig Zeit, um zu zünden und ist trotz des ungewöhnlichen Titels ein klassisches Samael-Stück mit allen Trademarks, die die letzten beiden Alben ausgemacht haben (inklusive des mittlerweile nur noch latenten Hangs zur Provokation). Und auch restlos Überzeugendes gibt es auf "Reign of Light". In erster Linie das hochdynamische und überdurchschnittlich harte "Telepath", das nur so vor Ideenreichtum strotzt, aber auch das eher sperrige "Heliopolis" mit enormer subtiler Wirkung. Beides Songs, die nicht hinter den großen Highlights der Bandgeschichte zurückstehen müssen, sondern sich nahtlos einreihen. Eben visionäre Kunst, für die die Schweizer geliebt werden.

Fazit: Gerade wer die Band schon lange kennt, sollte ihrer neuesten Kreation etwas Zeit geben, die notwendig ist, um mit dem Album vertraut zu werden. Denn nach zahlreichen Durchläufen ist "Reign of Light" nicht das erhoffte Überalbum, aber auch sicherlich keine Enttäuschung.



   
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