Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4666268
Besucher seit 09/2002


Chris Caffrey - Faces
Metalspheres Info-Box

Genre

Heavy Metal

Label

Black Lotus Records

Rezensent

Dennis

Volker hatte gemeint, an ihm wäre die Platte bei seinem einzigen Hördurchlauf etwas vorbeigelaufen, und die gleiche Erfahrung mußte auch ich bei meiner ersten Begegnung mit dem neuen Solo-Album von Savatage-Gitarrist Chris Caffrey machen. Mittlerweile habe ich "Faces" ein knappes Dutzend mal gehört und bin trotz einiger stärkerer Nummern noch immer nicht vollkommen davon überzeugt. Daß das Album nicht viel mit Savatage zu tun haben würde, war ja bereits zuvor klar gewesen, und wenn ich mir ansehe, wie dick die Staubschicht auf meinem Exemplar von deren letzter Platte schon ist, dann ist das auch gut so. Hier haben wir es zwar auch mit Powermetal zu tun, allerdings mit der Sorte, die ohne viele Keyboard-Einlagen auskommt und sich auch vom Songaufbau oftmals wesentlich von Savatage unterscheidet. Harte Riffs statt beeindruckender Spannungsbögen, ein Konzept das nicht bei allen von Caffreys neuen Songs aufgeht. Denn als stärkste Lieder auf "Faces" entpuppen sich am ehesten die Stücke, die aus diesem Rahmen herausbrechen. Da wäre beispielsweise "Never", welches wohl am ehesten nach Savatage klingt und mit tollen Gitarrenleads auch über knapp 7 Minuten die Spannung halten kann. Auch das akustische "Music Man" weiß zu überzeugen, offenbart zum einen Caffreys kompositorisches Geschick, zum anderen aber auch, daß wir es hier nicht nur mit einem guten Gitarristen, sondern auch mit einem charismatischen Sänger zu tun haben. Das stampfende "So far today" setzt sich mit seinem einprägsamen Refrain ebenfalls recht schnell im Kopf des Hörers fest und dürfte neben dem etwas schnelleren Titeltrack und dem rifforientierten, mit schönen Chören versehenen "Fade into the X" zu den weiteren Highlights von "Faces" zu zählen sein. Überhaupt wird's gegen Ende der Platte immer besser, "Jealousy" ist ebenfalls ein gelungenes, wenn auch unbedeutendes Stück Powermetal geworden und auch der stampfende Rausschmeißer "Abandoned" macht nicht eben wenig Spaß, auch wenn die Idee mit dem mehrstimmigen, sich in seiner Intensität über einen längeren Zeitraum steigernden Gesang ja bei Savatage eigentlich schon zur Genüge ausgereizt wurde.
Auf der anderen Seite befinden sich dann aber auch eine gute Hand voll Langeweiler auf "Faces", von denen "Pisses me off" lediglich als extremstes Beispiel für den lyrischen und kompositorischen Griff ins Klo angeführt werden soll. Mir wär's da wesentlich lieber gewesen, wenn von den sechzehn Titeln die schwächsten einfach weggelassen worden wären. Das hätte der Kurzweiligkeit des Albums sicher nicht geschadet und dem Gesamtbild von "Faces" zweifellos gut getan. Mal ganz abgesehen davon, daß es mir die lästige Kopiererei der oben genannten Tracks auf Kassette erspart hätte, welche ich mir aus den besten Titeln zusammengestellt habe, und die sicher schon bald mal dazu dienen wird, meine Langeweile auf einer dieser schier endlos erscheinenden Zugfahrten oder in irgend einem Wartezimmer zu vertreiben.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword