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Sarissa - Masters of Sins
Metalspheres Info-Box

Genre

Epic Progressive Metal

Label

Black Lotus Records

Rezensent

Dennis

An der Rekordmarke Jeff Ulmers was den Zeitbedarf für das Fertigstellen eines neuen Albums betrifft können auch Sarissa nicht rütteln, immerhin hat es bei den Griechen aber auch geschlagene 10 Jahre gedauert, bis mit "Masters of Sins" nun der Nachfolger zum letzten in Eigenregie erschienenen Album "Sarissa" vorliegt. Von der damaligen Besetzung ist lediglich Jim A.D. Selalmazidis noch dabei, der auch auf dem neuen Album wieder sämtliche Fäden gezogen hat. Das Ergebnis ist sicherlich nicht als uninteressant einzustufen, denn die entstandene Verbindung von epischem Metal mit progressiven Elementen hat sich das seltene Prädikat "Eigenständigkeit" redlich verdient. Virgin Steele trifft auf Symphony X, harte Riffs kreuzen orientalische Keyboards. Was sich auf den ersten Blick als seltsame Mixtur darstellt funktioniert in der Realität gar nicht mal schlecht.

Sarissa gehen für eine progressive Band recht eingängig zu Werke, so daß die Melodien in der Regel das Klangbild bestimmen. Getragen werden diese oftmals von den weit im Vordergrund gehaltenen Keyboards, welche bei Songs wie "To these Powers (I swear)" oder "Starvation" morgenländische Atmosphäre verbreiten. Alles ganz nett so weit, aber einige Kritikpunkte müssen sich die Jungs trotzdem gefallen lassen. Da wäre zu allererst die sterile Produktion, bei der das Programming einfach meilenweit heraussticht. Schade, aber damit tun sich die Jungs keinen Gefallen. Auch die häufige Verwendung von Stakkato-Riffs bei der Gitarrenarbeit kann schonmal zu Ermüdungserscheinungen führen, während die stimmliche Darbietung von Nick Iglezos zwar für sich genommen einen guten Eindruck hinterläßt, die fehlende Aggressivität jedoch im Zusammenhang mit der epischen Gesamtattitüde der Gewöhnung bedarf. Stellt Euch den Gesang von Ten-Frontman Gary Hughes mit selten eingesetzten Schreien in den Lagen von Blitzkrieg-Urgestein Brian Ross vor und ihr habt ein ziemlich genaues Bild dessen, was Euch bei Sarissa erwartet. Hier wäre also wesentlich mehr zu holen gewesen. Wer aber dennoch mal wieder etwas hören möchte das außergewöhnlich ist und ein wenig aus dem üblichen Rahmen fällt, und gleichzeitig mit den genannten Kritikpunkten leben kann, der checkt Sarissa einfach mal unverbindlich an.



   
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