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Depredation - Megaton scythe
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash

Jahr

2003

Spielzeit

28:13

Rezensent

Peter

Wer suchtet, der findet. Irgendwo in dem unüberschaubaren Dikicht das sich Weltweites Netz nennt, verstecken sich Bands im Übermaß, die es gilt zu entdecken. Bei einem Namen der übersetzt "Verwüstung" heißt, werde ich natürlich neugierig. Was könnte sich dahinter verbergen? Übelstes düsteres Geprügel, die neueste U.S. Amerikanische Invasion musikalischer Kreuzüberlangweiler oder vielleicht doch etwas, das meinen musikalischen Hörgewohnheiten möglicherweise im ungefähren gerecht wird. Eine Anfrage, eine Überweisung und ein paar Tage Wartezeit bin ich schlauer. Mein untrügliches Gefühl für vielversprechende Klänge die keine Übelkeit in den Ohren besorgen hatte mal wieder recht. Im Ruhrgebiet wird nicht nur erstklassiger Fußball gespielt (zumindest in Dortmund) und lecker Bier gebraut, der gute alte Thrash feiert hier nach wie vor fröhliche Urständ. Nach einer Live CD aus dem Jahr 2002 haben Depredation im letzten Jahr diese CD veröffentlicht. Aus finanziellen Gründen komplett im Proberaum entstanden, offenbart sich das einzige Manko der 7 Titel sehr offensichtlich. Das Klangbild kommt über ein befriedigend nicht hinaus. Wer allerdings die ersten Demos der Platzhirsche Sodom und Kreator noch zu Hause hat dürfte schlimmeres gewohnt sein, und diese Veröffentlichungen waren für viele Freunde harter Klänge das Non plus Ultra. Grob orientieren sich Depredation auch an der Frühphase der ewigen Referenzen wenn es um Gedresche aus deutschen Landen geht. Der Gesang kommt ordentlich aggressiv mit einer tendenziellen Ausrichtung zum Death aus den Kopfhörern, die Songs prügeln ordentlich los. Leider etwas ausgebremst, aber immer noch mit Kraft und Saft. Das Anliegen der Band ist weniger die technische Fertigkeit als die pure Aggression, die Thrash nun mal zu eigen ist. Nichts gegen technische Fingerfertigkeiten, aber wenn es ordentlich brezelt kommt mir das sehr entgegen. Titel mit Widerhaken, die spätestens beim zweiten Hören zum unweigerlichen Nackenmuskelwalzer einladen gibt es genug, "The king is dead" oder "Reanimated" z.B.. Wenn auf dieser Basis weitergearbeitet wird freue ich mich auf die nächste CD. Gute Sache mit deutlicher Tendenz zum noch besser.

B. Körner
Cheruskerstr. 67
45479 Mülheim/Ruhr
benjamin@depredation.de
http://www.depredation.de



   
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