Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4664606
Besucher seit 09/2002


Black Abyss - Angels wear black
Metalspheres Info-Box

Genre

Power Metal

Label

Massacre Records

Spielzeit

46:19

Rezensent

Peter

Dark Power Metal verspricht der Aufkleber auf "Angels wear black", der mittlerweile dritten CD der munteren Süddeutschen, die schon bis Mitte der Neunziger durch einige Demos für eine gute Reputation gesorgt hatten. Nach diversen Personalwechseln, dem Untergang des alten Labels und einigen Unwägsamkeiten, die so nicht eingeplant waren, nun also die dritte Runde. Der etwas irreführende Sticker trifft den berühmten Nagel nur bedingt auf den Kopf. Sicherlich sind Black Abyss auch mit etwas düsteren Klängen gut Freund, aber im überwiegenden wird innovativer, frischer und vor allen Dingen nie langweiliger Kraftstoff in die leidgeplagten Ohren des Schreiberlings gepustet. Schon mit den ersten Titeln (Damnation, Unholy War) wird schnell klar, wohin die Reise geht. Am Abstellgleis, wo schon viele andere Bands ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, rauscht der Schnellzug namens Black Abyss Richtung gelobtes Land, um sich dort die ruhmreiche Ernte für jahrelange harte Arbeit abzuholen. Wo andere sich ihr Leben lang nur ausruhen, um nach Jahren des Wartens mit mehr oder weniger geschmackvoller Diätkost zurückkehren, sind Black Abyss sicherlich nicht nur durch die neuen Mitstreiter an Bord eine Referenz geworden, wenn es um Power Metal made in Germany geht. Da gibt es so viele Gründe, die aufzuzählen den Rahmen eines übersichtlichen Reviews mehr als sprengen würde. Die ganze Sache wäre nur halb so rund, würde die Produktion nicht stimmen, was bei anderen Veröffentlichungen heuer leider immer mehr Standard ist. Knackig, druckvoll, alles sorgfältig in die richtige Position gebracht, wackeln die Ohren mehr als nur einmal vor Freude. So und nicht anders muss ein ordentliches Power Metal Album zu klingen. Der nächste Punkt wäre die ungeheure Variabilität der Band. Anstatt es sich bequem zu machen und einem bestimmten Schema zu folgen, wird sehr viel Wert auf unterschiedliche Variationen der 10 Titel geachtet. Angefangen mit den erwähnten ersten beiden Songs, die schon mal für ordentlich Schuppenflug sorgen, über dezent düstere Überflieger ("Dark Legacy"), welche durchaus einen Bezug zu den Anfängen von Paragon zulassen, über das traumhaft schön inszenierte Epos "Shadows of past", hin zur nicht ganz reinen Lehre des Doom ("Pure evil"), selten habe ich eine CD gehört wo ich mir die Frage gestellt habe, was denn beim nächsten Titel passiert. Natürlich ist so viel Umsetzung von Ideenreichtum auch mit Risiken verbunden, da es leider immer noch Leute gibt, denen eine gerade Linie lieber ist als ein paar Unebenheiten. Schade, aber wahr. Die anderen sollen sich über das schier unbändige Kreativpotential der Band immer wieder auf ein neues überraschen lassen. Spätestens beim abschließenden "When angels wear black" wird der Druck auf die Repeattaste zur Pflichtveranstaltung und ein weiteres mal rotiert eine der überzeugendsten CDs aus deutscher Fertigung, die dieses Jahr erschienen ist. Nicht nur für Fans von Brainstorm oder Paragon interessant!



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword