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Fall of Serenity - Royal Killing
Metalspheres Info-Box

Genre

Death Metal

Label

Metal Age Productions

Rezensent

Volker

Wenn ich mir "Royal Killing" so anhöre und gleichzeitig lese, dass die Band 1998 bereits ihr Debut veröffentlichte, im selben Jahr eine Split mit Heaven Shall Burn hinterherschickte und Anfang 2002 das offenbar sehr positiv aufgenommene Scheibchen "Grey Man's Requiem" ans Licht der Welt brachte, dann muss ich mir schon mal dezent in den Arsch beissen, dass ich bisher noch nichts von Fall of Serenity mitbekommen habe. Denn in der sich viel zu oft zu "Tode" wiederholenden Death Metal Szene der letzten Jahre bilden die fünf Thüringer einen wirklichen Lichtblick. Grundsätzlich Neues liefert die Band natürlich nicht, aber die gebotene Mischung aus heftigem Death und göteborg-freien Melodien hat zweifelsfrei ihre eigene Note. Schweden ist trotzdem ein Thema, was die im Stile alter Dismember sägenden Gitarren angeht und in Sachen Songaufbau fühle ich mich absolut angenehm an die trotz aller Skandinavien-Euphorie fast etwas in Vergessenheit geratenen Edge of Sanity erinnert. Kontrastiert werden diese sehr traditionellen Elemente durch geschickt dosierte harmonische Momente mit gelungenem Clean-Gesang, die zwar im Vergleich deutlich moderner, aber trotzdem nicht nach dem versuchten Aufsprung auf beliebte Trend-Züge klingen. "Falling Apart", "Children of a dying Breed" und "Lost Horizon" dienen hierfür als sehr gelungene Beispiele, während "Mask of Hatred" und "Casting Shadows" dagegen als brutale Nackenbrecher ebenfalls prächtig funktionieren. Die absoluten Highlights bilden jedoch die massive Groove-Dampfwalze "The Forthcoming" mit einem gewissem Bolt Thrower-Touch und der überragende Titelsong, der sogar auf der letztjährigen Scheibe von Dimension Zero einer der herausragenden Songs gewesen wäre. An Kritikpunkten bleibt da nicht mehr als der etwas schwächelnde Rausschmeisser "Demon-(Mon)archy" (Cover von Impending Doom), bei dem auf mäßigen Niveau mit einer Menge klassischer Heavy Metal Leads jongliert wird. Macht aber nix, da man ja vorher neun mal geballte Death Metal Energie um die Ohren geknallt bekommt.
"Royal Killing" profitiert jedenfalls an allen Ecken und Enden von einer absolut eingespielten Instrumental-Fraktion (beachtliche zweistimmige Gitarrenläufe), die verdammt gut ins Ohr gehende Songs zustande bringt, zu denen sich Sänger Rene Betzold vorzüglich die Seele aus dem Leib kotzt und dabei manchmal fast die Abartigkeit (im positivsten Sinne!) von Martin van Drunen (Ex-Asphyx und Pestilence) erreicht. Sicherlich eins der beachtenswertesten deutschen Death Metal Alben des Jahres!



   
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