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George Thorogood & The Destroyers - 30th Anniversary Tour: Live
Metalspheres Info-Box

Genre

Rockabilly

Label

Eagle Records

Rezensent

Dennis

Jazz? Blues? Rock'n'Roll? Ja, was ist es denn nun überhaupt, was uns hier mal wieder stilfremdes von einem Künstler samt Band namens George Thorogood & The Destroyers zugeschickt worden ist? Wir haben Musik wie jene die auf diesem Livealbum hier gespielt wird früher zu Schulzeiten immer "Rockabilly" genannt, was meines Erachtens auch heute noch eine gute Bezeichnung sein dürfte, und damit ist eigentlich auch sofort klar, dass die Band mit der Zielgruppe unseres Magazins ungefähr so viel zu tun haben dürfte wie wir noch mit den Spinnern von Locomotive Music, die allen Ernstes der Ansicht waren, die Zusendung von kostenlosen Promotions-Exemplaren ihrer Produkte ziehe einen Anspruch auf Bewerbung selbiger von unserer Seite nach sich. Weshalb wir die Platte dann trotzdem besprechen? Ganz einfach, das Teil macht 'ne Menge Spaß, und darauf kommt's ja wohl an, oder?

"30th Anniversary Tour: Live" bietet mit 13 live mitgeschnittenen Songs bei einer Spielzeit von mehr als 70 Minuten einen Querschnitt des Schaffens George Thorogoods der letzten 30 Jahre und legt dabei einen Schwerpunkt auf das zuletzt erschienene Studioalbum "Ride 'Til I die". Gleichzeitig zur CD erscheint eine gleichnamige DVD, welche lediglich um die beiden Stücke "Move it on over" und "You talk too much" erweitert wurde. Schenkt man der Bandinfo glauben, dann hat der gute George sich in seinem Heimatland USA einen beachtlichen Status erspielt und rein musikalisch würde ich dem sofort Glauben schenken. In lyrischer Hinsicht offenbart sich bei nicht wenigen Songs, daß der Künstler humoristischen Anspielungen keinesfalls abgeneigt ist, und auf der instrumentellen Seite wird über weite Strecken richtig ordentlich losgerockt. Ja, ihr habt richtig gelesen, von dieser Perspektive aus betrachtet ist mir eine CD wie diese hier deshalb auch tausend mal lieber als der mindestens genauso hoch durchnummerierte italienische Helloween-Aufklatsch, dessen Mitglieder mit "Rock" bestenfalls das unter der weiblichen Bevölkerung mäßig populäre Kleidungsstück in Verbindung bringen. Eine wichtige Rolle in der Musik von Herrn Thorogood spielt neben dem kräftigen (und guten!) Gesang vor allem das Saxophon, das eine perfekte Symbiose mit den anderen Instrumenten bildet, so dass Titel wie "Night Time" oder "Long Gone" zu Hits avancieren, die sich schnell in den Gehörgängen festsetzen. Auch die langsameren Stücke wie "I drink alone" oder "The Sky is crying", die etwas mehr in die Blues-Ecke tendieren, gehen durchaus als gelungen durch, so dass mit diesem Livealbum angesichts der guten Produktion bzw. exzellenten Aufnahmequalität eine sehr gute CD vorliegt, bei der ich wirklich einmal dankbar bin, daß wir solche Sachen auch ab und an in unserem Postfach liegen haben. Ob ich mir das Album auch gekauft hätte kann ich beim besten Willen nicht sagen, zumal ich ohne diesen Anlaß wohl nie im Leben auf die Idee gekommen wäre, mal wieder in etwas aus dem Rockabilly-Bereich reinzuhören.



   
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