Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4682344
Besucher seit 09/2002


Circle of Tyrants - The Art of Intensity
Metalspheres Info-Box

Genre

Power Metal

Jahr

2004

Spielzeit

53:00

Rezensent

Alf

Coverbanderfahrung und eigenständige Musik schließen sich nicht aus und Circle of Tyrants beweisen uns das. Im Gegenteil, wie es scheint haben die Jungs dadurch einiges an unterschiedlichen Stilmitteln mitgenommen und verpacken sie auch geschickt unter einen Hut: Druck und Melancholie, Pathos und Erdigkeit vertragen sich hier prächtig und man merkt den Songs an, dass sie aus dem Bauch heraus entstanden sind und nicht etwa aus Riff-Klonen bevorzugter Cover-Songs zusammengebastelt wurden. Der Sänger versteht sein Handwerk ausgezeichnet, vermengt seine souveräne Sangeskunst aber mit einer ordentlichen Portion Rauch und Rotz, überschreitet dabei manchmal sogar die Grenze zum Thrash. Aber genau das erzeugt auch dieses wunderbar authentische Metal-Feeling von dem das Album lebt. Das hat natürlich auf der anderen Seite die Folge, dass es für Balladen wie "My way" ein wenig an Schmalz fehlt, aber das darf ruhig als Lob verstanden werden. Circle of Tyrants übertreten nämlich vorsätzlich die Grenzen der Powermetallandschaft, auch wenn sich ihr Zentrum ganz klar bei melodisch wuchtigem Midtempo-Metal befindet. Wie "Revolution". Dieser Song startet zwar recht unspektakulär, erzeugt dann aber gerade mit seinem Aufbau, mit dem Keyboard und der hypergenialen Gesangslinie absolutes Gänsehautkino. Auf der anderen Seite dann "Hate". Das startet mit einem lupenreinen Thrash-Riff, Sänger Holger schnoddert all seine Rotz-Reserven raus, nur um im Refrain wiederum eine dieser geil-rauchigen Ohrwurmmelodien rauszuzaubern, die den Wiedererkennungswert der Tyrannen ausmachen.
Circle of Tyrants haben jedenfalls ein kurzweiliges Stück Musik geschaffen und können ein paar tolle Ohrwürmer auf ihrem Konto verbuchen. Zwar überzeugt "Daemonicus" nicht wirklich und die besagte Ballade "Your Way" klingt ein wenig gekünstelt, aber davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Der puristische Powermetalfan wird sich vielleicht an der Stimme stoßen, sich darüber beschweren, dass es keine zweistimmigen Gitarrenfiedeleien gibt und sich naserümpfend eine Stratovarius-Scheibe einlegen. Freunde härterer Musik werden die ruhigen Töne und das durchweg gemäßigte Tempo als Dorn im blutunterlaufenen Auge empfinden. Aber genau diesen Grenzgang finde ich an der Scheibe so sympathisch und unterstützenswert. Außerdem gibt?s die Songs auch noch für Umsonst auf der Tyrannen-Homepage und haben nicht nur deswegen Euer Ohr verdient. Anspieltipps gefällig? "Revolution", "Empty Eyes" und "Hate". Fröhliches Matteschütteln!



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword