Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4776631
Besucher seit 09/2002


Marduk - Plague Angel
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Label

Regain Records

Rezensent

Volker

Wehe dir du schnöde Menschheit, die babylonische Gottheit Marduk ist zurück und schickt dir ihren erbittersten Pestengel auf den Hals... So oder so ähnlich sollte es in der Label-Info vielleicht eher heissen, anstelle zu behaupten, dass die Schweden die einzige noch existierende "true Black Metal band" seien. Da dürften so einige wohl zurecht Protest einlegen. Na ja, aber Geschwafel hin oder her, viel interessanter ist schliesslich, was Marduk auf ihrem mittlerweile bereits neunten Longplayer zustande gebracht haben. Und der Gesamteindruck von "Plague Angel" lässt sich reichlich kurz in einem Wort zusammenfassen: Beeindruckend!
Die Abgänge von Sänger Legion und Bassist B.War machen sich kein Stück negativ bemerkbar, sondern wurden durch den neuen Kreischer Mortuus und das zurückgekehrte Ur-Mitglied Devo Andersson absolut gleichwertig aufgefangen. In dieser mal wieder neu zusammengewürfelten Besetzung ist es Marduk gelungen, das Beste aus ihrer langen Geschichte für "Plague Angel" herauszudestillieren. Das Resultat sind acht wie gehabt ultrabrutale Knüppelattacken sowie zwei fies schleppende Stücke, wie sie vereinzelt ja auch auf den letzten Alben bereits zu finden waren. Wahrlich nichts Neues also, aber das Bemerkenswerte ist das exzellente Qualitätslevel. "Seven Angels, Seven Trumpets" ist ein schon fast doomiger Monumentalhammer, der in ganz ähnlicher Weise auch von den norwegischen Kollegen Satyricon stammen könnte. Majestätisch erhaben wie auch der zweite Handbremsen-Song namens "Perish in Flames", dessen bitterböse Gitarren langsam aber sicher alles zermahlen, was sich in den Weg stellt. Der Rest ist blanker Schwarzwurzel-Hass mit besonderen Highlights wie "Throne of Rats" oder das auf frühere Tage zurückgreifende "Blutrache". Dass bei den Aufnahmen menschliche Schädel als Percussion-"Instrumente" verwendet wurden, mag man glauben oder als PR-Gag einstufen, ich kann jedenfalls nicht behaupten das herauszuhören und verzichte auch gerne darauf...



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword