Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4799244
Besucher seit 09/2002


Megadeth - The System has failed
Metalspheres Info-Box

Genre

Heavy Metal

Label

Sanctuary

Rezensent

Dennis

Endlich mal eine günstige Gelegenheit genutzt um sich die neue Megadeth einzuverleiben und schon nach wenigen Sekunden kommen einem die ersten für Megadeth so markanten Gitarrenriffs entgegengen. Obwohl Bandkopf Dave Mustaine (v/g) nach der verletzungsbedingten Pause mit Chris Poland (g), Jammie Lee Sloas (b) und Vinnie Colaiuta (d) eine neue Mannschaft um sich geschart hat, kommt einem der Sound bereits nach wenigen Takten wie ein alter Bekannter vor. "Alt" bezieht sich natürlich nicht auf die Bandanfänge in den 80er Jahren denn mit der Thrash Band als die sie in den Medien noch immer permanent ausgegeben werden haben Megadeth auch auf "The System has failed" so viel zu tun wie ein chinesisches Essen mit Messer und Gabel. Aber das ist ein altbekanntes Lied und ist schon seit jeher ein beliebtes Instrument dafür, die vielen mittelmäßigen Alben der Amis an den Mann zu bringen. Versteht mich nicht falsch, ich habe alle Megadeth-Alben zu Hause und werde mir die Dinger auch weiterhin kaufen, jedoch einzig aus dem Grund, weil ich mit der Band aufgewachsen bin und den Sound sehr gerne höre, weil sich eine Menge Erinerungen damit verbinden. Alben wie "Cryptic Writings" oder "Risk" braucht man ansonsten sicherlich nicht, und auch auf "The System has failed" findet sich kein einziger Übersong. Dabei geht's eigentlich recht vielversprechend los, der Opener "Blackmail the Universe" erinnert mich aufgrund der wieder zum Leben erweckten Chöre spontan an das meiner Meinung nach - auch wenn ich damit auf weitem Flur allein stehen dürfte - zusammen mit den ersten beiden Scheiben stärkste Megadeth-Album "Youthanasia". Bei "Kick the Chair" oder "Truth be told" wird's mal ein wenig schneller, da kommt die technische Seite des Gitarrenspiels deutlich zum Vorschein, und ein Stück wie "Years in a Vial" kann vielleicht am ehesten mit dem Prädikat "galoppierend" charakterisiert werden. Auch langsameres Songmaterial wie "The Scorpion" ist wieder vorhanden, weshalb man auch diesem Megadeth-Album den Abwechslungsreichtum sicher nicht absprechen kann. Wie immer wirft Frontman Mustaine dazu seine politischen Texte in die Runde, so daß man hier im Prinzip von einer typischen Megadeth-Scheibe sprechen kann, denn auch qualitativ hat sich wie nicht anders zu erwarten an der Gesangsleistung des Blondschopfes nichts getan, auch wenn hier noch immer reichlich Platz nach oben ist (Der Berliner Buchautor Matthias Herr verwendete einst die Worte "widerliches Gestammel", welche ich für meinen Sprachgebrauch jedoch als etwas zu hart empfinde). Ob sich daran nochmal was ändert halte ich eher für zweifelhaft, auch wenn die Ankündigung Megadaves, "The System has failed" sei definitiv das letzte Album der Band, natürlich mehr als lächerlich anmutet. Mindestens genauso lächerlich, wie die im gleichen Interview geäußerte Einschätzung, es sei das beste. Qualitativ hat die Band jedenfalls schon lange nichts mehr draufzusetzen, auch wenn "The System has failed" zumindest wieder ein klein wenig Biß mit sich bringt, der sich ja schon auf "The World needs a Hero" bei einigen Songs angedeutet hatte. Letzteres ändert jedoch natürlich nichts daran, daß das Fazit vor allem aufgrund des dürftigen Songmaterials nur für Fans der Band positiv ausfallen kann. Ansonsten keine Kaufempfehlung.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword