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Arwen - Illusions |
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Metalspheres Info-Box |
Genre |
Melodic Metal |
Label | Arise Records |
Rezensent |
Till |
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Auweia, Arise schlagen wieder zu. Heute führen sie zum zweiten Mal den Abendstern persönlich ins Feld, auf daß die Dame uns mit ihrer schieren Präsenz zu euphorischen Reviews bewegen möge. Und schön ist sie wirklich. Absolut schön. Und zahnlos. Ich habe ja durchaus ein Faible für melodiösen Metal, aber Arwen agieren so zahm, daß es selbst mir beinahe zuviel wird. Daß die wenigen Gitarren unter tonnenweise Keyboards und süßlichen Melodien ertrinken, stört mich nicht besonders, aber auf die Dauer gehen mir die Spanier wirklich zu verspielt zu Werke. Sie bemühen sich, aus jedem Song ein detailreiches Werk zu machen und kommen dabei einfach nicht auf den Punkt. Keine hängenbleibenden Melodien, keine mitreißenden Refrains. Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, daß es jetzt gleich losgehen müßte, aber das passiert leider nicht. Mit ihrer Melodramatik und ihrer Detailverliebtheit erinnern Arwen an frühe Angra, nur waren die deutlich besser. Würde der spanische Achter öfters einfach mal straight geradeaus ballern, könnte aus ihnen eine hoffnungsvolle Melodic Metal-Band werden, aber hier müssen erst einmal die eigenen Ansprüche runtergeschraubt werden. Einige gute Ansätze sind ja durchaus vorhanden, man höre "Riding alone" oder "No more tears", aber sie sind leider recht spärlich gesät. Produktion und Spieltechnik bleiben kritikfrei, trotzdem ist diese Scheibe auch etwas härter gekochten Gummibärchenmetallern nicht wirklich zu empfehlen.
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