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Soxpan - Kickin you Alive!
Metalspheres Info-Box

Genre

kategorieübergreifend

Label

Karmakosmetix

Rezensent

Volker

Puuuh, was hat es mir dieses Album schwergemacht... Klang der Titel erst einmal nach einer weiteren Rotzrock-Platte, weckte die Beteiligung von Jan Transit (Sänger der legendären In the Woods...) und Stein R. Sordal (Bassist von Green Carnation) schnell Interesse. Jedenfalls ist "Kickin you alive!" unter vielen seltsamen Alben, die ich in der letzten Zeit in die Hände bekommen habe wohl das Obskurste. Das um Drummer Tommy Jacksonville verstärkte Trio wirft ultramodernen Rock mit elektronischen Beats, Rock'n'Roll-Attitüde, etwas Progressivität und manchmal richtig viel Atmosphäre zusammen und erschafft daraus ein wirklich eigenartiges und alles andere als homogen wirkendes Album. Die ersten Songs sorgten anfangs für mittleres Entsetzen, denn der "Gesang" von Jan Transit ist ein Tritt in die Magengrube. Ganz selten packt er mal seinen von In the Woods... bekannten klaren Gesang aus und versucht es stattdessen mit einer angetäuschten Rock-Röhre, die sich als schwachbrüstiges Geröchel entpuppt. Also nein, das liegt nun wirklich meilenweit daneben und zieht bespielsweise den eigentlich ziemlich ordentlichen futuristischen Rocker "Rollercoaster" ein ganzes Stück herunter. Beim Opener "Fucker" ist das nicht möglich, denn der klingt sowieso wie unterklassiger Prong-Abklatsch mit viel Keyboards. Da tönt "Linger" schon besser, angesiedelt irgendwo zwischen proggigem Relax-Rock und dampfendem Rock'n'Roll. Geht nicht? Scheinbar doch. "Badass" könnten man technoiden Nu Rock nennen, klingt auch nicht besser und Jan Transit nervt ohne Ende. Ebenso wie "Violently Wasted", das der Devin Townsend des Funk geschrieben haben könnte. "Spit" läuft an mir vorbei, bevor sich gnadenlos ein Klassiker geschnappt wird. Ihr könntet euch "Overkill" von Motörhead nicht als schrammelnden Lo-Fi-Rocker vorstellen? Das konnte ich auch nicht, aber irgendwie klingt das Ding cool, fragt mich nicht warum...
Und dann kommen da diese beiden letzten Songs, bei denen man sich auf einmal massiv auf In the Woods... beruft und damit ein leidlich hörbares Album zu einem furiosen Schlusspunkt führt. Jan Transit packt seine bekannten Gesangskünste aus und trotz noch immer moderner Prägung sind meine norwegischen Alltime-Faves an allen Ecken herauszuhören. "Stupid" ist gerade in den ruhigen Momenten ein wahnsinnig fesselnder Song und strotzt nur so vor Charme. "I.I.I." beginnt danach erst einmal mit futuristischem Electro Metal um zwischendrin in faszinierende Passagen zu gleiten. Die unvergleichliche ITW-Atmosphäre wechselt mit technoiden Beats und verzweifelten Schreikrämpfen, ein schwer beschreibbares und packendes Erlebnis!
Da dieses Review wahrscheinlich genauso verwirrt wie "Kickin you Alive!" klingt, will ich es mit dem passenden Fazit beenden: Mies bis hervorragend.



   
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