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Die Schnitter - Orange
Metalspheres Info-Box

Genre

Alternative Folkrock

Label

Costbar / Broken Silence

Rezensent

Jonas

Als ich das Artwork von "Orange" sah, das dem Namen dieses Werkes auch völlig gerecht wird, war ich erst mal nicht besonders scharf darauf, mich mit dieser CD zu beschäftigen, da mein Geschmacksempfinden zur Covergestaltung schlicht "Nein" sagte. Doch das hier ist wieder mal ein Beweis dafür, dass die ersten Eindrücke nicht die wichtigsten sein müssen. Wenn man "Orange" nämlich auflegt, merkt man schon nach kurzer Zeit, dass die Schnitter nicht nur mit eigenartigem Artwork auf sich aufmerksam machen wollen, sondern viel mehr darauf aus sind, ernsthafte Musik abzuliefern. Wie der Bandname schon klarstellt, bedienen sich die Kasseler in ihren Songs der deutschen Sprache, was vielleicht nicht jedermanns Sache ist, aber im Fall der Schnitter auf jeden Fall positiv zu bewerten ist. Neben dem besseren Verständnis der interessanten, wenn auch nicht immer überragenden Texte, die oft gesellschaftliche Themen ansprechen, hilft die Ausrichtung auf deutsche Texte dabei, die Band in der hiesigen von englischsprachigen Texten dominierten Pop- und Rockwelt zu etwas Besonderem zu machen. Was ebenfalls dabei hilft, sind das Cello und die Geige, auf denen Kathrin Heiß immer wieder wunderbare Melodien zum Songgewand beisteuert. Wie die Genrebezeichnung "Alternative Folkrock" schon andeutet, bewegen sich die Schnitter dabei auf weniger ausgetrampelten Pfaden als viele andere Bands. Deswegen ist es auch sehr schwer hier vergleichbare Bands aufzuführen. Die Direktheit der Instrumentalarbeit und die deutschen Texte erinnern vielleicht ab und zu an die Ärzte, der Einsatz der Geige dagegen an die französischen Folkrocker Louise Attaque. Wirklich ähnlich sind die Schnitter aber keiner der beiden Bands, die Kasseler haben ihren ganz eigenen Stil. Nun zum einzigen kleinen Kritikpunkt der Scheibe: Der Gesang von Ralf Kemper. An einigen Stellen wirkt der Gesang etwas ungenau, so hat man beispielsweise beim Titeltrack und Rausschmeißer "Orange" das Gefühl, dass die Melodielinie zu tief nach unten führt, so dass der Sänger die Töne nicht mehr richtig treffen kann. Jedoch sind Kempers Stimme meist sehr gut den Songs entsprechende Emotionen anzuhören, was insgesamt vielleicht auch mehr wert ist, als ein absolut korrektes Treffen eines jeden Tons.
Alle, die auf deutschen Gesang stehen, und gerne auch mal ungewöhnlichere Sachen hören, sollten den Schnittern auf jeden Fall mal mindestens zwei Ohren leihen. Eine sehr gute Band!



   
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