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Manowar - Kings of Metal
Metalspheres Info-Box

Genre

Epic Metal

Jahr

1988

Rezensent

Till

Nomen est omen!
Damit könnte man das Review eigentlich auch schon wieder beschließen, aber vielleicht wollt ihr ja noch etwas mehr über "Kings of Metal? erfahren? Nun, Manowar waren von Anfang an eine besondere Band, sei es in Sachen des musikalischen Leistungsvermögens oder des Images, welches die Szene ziemlich polarisierte und Metalfans entweder zu fanatischen Anhängern oder amüsierten Verschmähern der Truppe machte. Wer sich Manowars Alben ohne Vorbehalt anhört, muß auf jeden Fall zugeben, daß sich hier hervorragende Musiker zusammengefunden hatten, deren Chef Joey DeMaio sich als genialer Komponist erwies, wie all die Klassiker von "Battle hymn" bis "Black wind, fire and steel" beweisen. Noch dazu gebührt Manowar die Ehre, das epische Element in den Metal gebracht zu haben. All die Bands, welche heute mit Schwertern auf Fotos posieren, muskelbepackte Krieger auf ihre Cover packen und heroische Fantasytexte von sich geben, hätte es ohne Manowar nicht gegeben. Im Grunde hätten sie auch nach "Fighting the world" abtreten können, sie hätten sich die Unsterblichkeit mehr als verdient gehabt. Doch dann kam "Kings of Metal".
Was die überaus unamerikanisch klingenden Amis 1988 auf die Menschheit losließen, war schlichtweg unglaublich. Auf diesem Album zogen sie sämtliche Register ihres Könnens und reizten sie bis zum Anschlag aus. Gnadenlose Geschwindigkeitspower bei "Wheels of fire", mitreißender Groove bei "Kings of Metal", instrumentale Virtuosität bei "Sting of the bumblebee", Pathos ohne Ende bei "The crown and the ring"?alle Facetten des Manowar-Sounds wurden in Perfektion dargeboten und ließen selbst Kritiker der Band verstummen. Ganz zu schweigen von Eric Adams, welcher einmal mehr unter Beweis stellte, daß er zu den besten Sängern der Welt gehört.
Kritik konnte man allenfalls an den selbstherrlichen, klischeehaften Texten anbringen, doch hält man sich vor Augen, daß Manowar damals wie kaum ein andere Band für den Kampf gegen Trends und kommerzielle Orientierung standen (bevor sie im neuen Jahrtausend diese Orientierung selbst vornahmen?), ergeben diese Texte wie auch das Hörspiel "The warrior?s prayer" durchaus Sinn.
Wer sich selbst "Könige des Metals" nennt, muß geradezu übermenschliche Leistungen vollbringen, wenn er sich nicht lächerlich machen will. Manowar haben es geschafft und mit "Kings of Metal" tatsächlich ein Album veröffentlicht, welches nicht nur seine grandiosen Vorgänger übertraf, sondern in der Tat nahezu alles in den Schatten stellt, was der Metal jemals hervorgebracht hat. Was auch immer man der Band heute vorwerfen mag, wer ein solches Werk vollbracht hat, gehört bis in alle Ewigkeit angebetet.



   
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