Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4816371
Besucher seit 09/2002


Empyrium - Songs of Moors and misty Fields
Metalspheres Info-Box

Genre

Dark Metal

Label

Prophecy Productions

Jahr

1998

Rezensent

Till

Im Grunde stellt dieses Review den Versuch dar, das Unmögliche zu ermöglichen, denn wie soll man ein Album rezensieren, welches schlichtweg nicht in Worte zu fassen ist?
Die eingangs erwähnte Stilbezeichung "Dark Metal" soll hierbei lediglich als grobe Orientierung dienen, um zu verdeutlichen, daß Empyrium weder nach Cannibal Corpse noch nach Dragonforce klingen. Sie bewegen sich jedoch weitab von all den Bands, welche die Erwähnung dieser Stilrichtung unweigerlich ins Gedächtnis ruft. Empyrium sind etwas ganz eigenes. Etwas ganz besonderes. Das wurde bereits mit dem Debut "A wintersunset" deutlich. Doch das Zweitwerk, welches Gegenstand dieses Reviews ist, schlug dann dem Faß den Boden aus.
Selten habe ich Musik gehört, welche vor Emotionen so zu bersten schien wie die fünf Songs ("When shadows grow longer" wollen wir mal als Intro zählen), welche uns das Trio hier darbietet. An manchen Stellen aggressiv und erschreckend, viel öfter verträumt und schwermütig umschmeicheln sie die Seele des Hörers, lassen ihn in elegischsten Harmoniebögen beinahe ertrinken, um sich im nächsten Moment in vollkommen fragiles Terrain zurückzuziehen. Während die Gitarre das Material zumindest in die Nähe des Metals rückt, erzeugen Keyboards und Querflöte eine dichte Atmosphäre, welche das Herz eines jeden empfindsamen Menschen, der ihr ausgesetzt wird, in einem beinahe unmerklichen Sturm gefangennimmt. Schließe beim Hören die Augen, nimm einen Schluck Wein, und du wirst feststellen, daß er nach Heidekraut schmeckt. Empyrium entführen dich mit ihrer Musik in die Abenddämmerung über einem menschenleeren Moor, voll der Sehnsucht niemals erfüllter Träume. Der Albumtitel könnte nicht passender gewählt sein, und auch die seltsam anmutende, selbstgewählte Stilbezeichnung "Naturmystik" erschließt sich beim Hören und vor allem Fühlen des Werkes.
Wer Musik ausschließlich nach technischen Aspekten beurteilt, wird Empyrium mangelnde Fähigkeiten, unausgereiften Gesang und akuten Gefrickelmangel vorwerfen. Wer Musik aber bevorzugt mit der Seele hört und für viel Sehnsucht und Melancholie empfänglich ist, wird mit "Songs of moors and misty fields" ein Werk entdecken, welches ihn niemals wieder loslassen und sehr bald eine besondere Stelle im CD-Regal einnehmen wird. Stell es zwischen Baudelaires "Fleurs du mal" und eine gute Flasche Rotwein, dort wird es sich wohlfühlen. Und versinke ganz tief in dieser Welt, wenn du es zu besonderen Gelegenheiten hörst. Dein Leben wird nicht mehr sein wie zuvor.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword