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Evocation - Evocation
Metalspheres Info-Box

Genre

Death Metal

Label

Breath of Night Records

Rezensent

Martin

Na, kommt euch dieser Name bekannt vor? Richtig, die Schweden sorgten schon Anfang der Neunziger für Furore. Allerdings wurde bis dato kein Album veröffentlicht, da das Projekt nach zwei kleineren Outputs auf Eis gelegt wurde. Nun ist das heiß erwartete Langeisen endlich da, im Jahre 2004, 13 Jahre nach der ersten veröffentlichten Demo.
Den Hörer erwartet hier ein Hassbatzen der Spitzenklasse, soviel darf man schon im Voraus verraten. Evocation wirken wie eine Mixtur aus Necrophobic und Dismember, was viele Death Metal Fans schon mal aufhorchen lassen sollte. Geboten wird ein Schweden Death-typisch rohes und meterdickes Riffgewitter, räudige Vocals, brutales Drum-Gerumpel und ein dreckig-rauer Sound. Typisch schwedisch und deshalb auch nichts Neues, trotzdem aber macht dieses Teil einfach höllischen Spaß. Die Gitarren sind natürlich in den Keller gestimmt, obwohl der Melodie-Anteil hier auch recht ausgeprägt ist. Manchmal wird auch mörderisch gefrickelt oder ein herrliches Solo gezockt, das etwas an Iron Maiden erinnern. Der Drummer verprügelt sein Kit wie Fred Estby in seinen besten Tagen, herrlich. Auch der Fronter gröhlt, kreischt und kotzt sich die Seele aus dem Leib, sehr markanter "Gesang".
Es beginnt alles mit einem kurzen Intro. Ein Wind weht und eine hallende Gitarre setzt ein. Dann, nach etwas mehr als einer Minute, bricht das Unheil in Form von "Through The Darkened Peril" über einen herein. "The Ancient Gate" und "Desolated Spritis" schlagen in die gleiche Kerbe, alle drei prügeln richtig gut los und werden mit dem ein oder anderen Schuss Melodie veredelt. Viel besser kann es ja eigentlich gar nicht werden. Als dann aber "On A Journey" aus den Boxen prescht, kann man nicht mehr still sitzen bleiben, ein Hammertrack der richtig abgeht. Zusammen mit dem folgenden epischen "Where The Headstones Shine" das Highlight auf dem Silberling. Die beiden letzten Titel, "Veils Were Blown" und "Spiritual Affinity", setzten dann mehr auf eine ausgewogene Mischung aus Blast, Groove und vereinzelten Doom-Passagen, ebenfalls sehr guter Stoff. Das Album bewegt sich zusammenfassend auf einem ziemlich konstanten Niveau, Ausfälle gibt es hier nicht, zu keiner Sekunde!

Wäre das Teil Anfang der Neunziger erschienen, hätten sich Evocation wohl mit dem mächtigen Dreigestirn - Dismember, Entombed, Grave - um die Death Metal Krone in Schweden gekloppt. Inzwischen ist der Zug aber leider abgefahren, was die überragende Leistung der Schweden allerdings nicht schmälern soll: Buy or Suffer!!!



   
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