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Frank Zander - Rabenschwarz
Metalspheres Info-Box

Genre

Electro Metal

Label

Zett Records

Rezensent

Volker

Der 1942 geborene Frank Zander hat wohl so ziemlich alles durchgemacht, was man sich in über 30 Jahren Showbusiness so vorstellen kann. Eigene TV-Shows, ein ganzer Sack voll Stimmungshits, aber auch eher schräge Sachen, Riesenerfolge und totale Flops, Werbekampagnen... Und jetzt ist er auch noch auf Metalspheres gelandet?
Ja tatsächlich, denn angestiftet vom OX Fanzine, das um einen Beitrag für einen Gunter Gabriel Tribute-Sampler bat, ist die Berliner Reibeisenstimme doch tatsächlich auch noch in harten Gefilden gelandet. Dabei klingt das Konzept so, als sei es gnadenlos zum Scheitern verurteilt, denn "Rabenschwarz" baut auf die Fusion aus deutschen Schlager-Gassenhauern und Rammstein bzw. deren Electro-Bombast-Metal. Da lässt sich nun direkt vermuten, dass ein paar totgenudelte Songs mit Stromgitarren und pseudobösem Pathos gestreckt werden und sich Zander damit einfach nur lächerlich macht, doch so ist es nicht. Ganz im Gegenteil, das Projekt "Rabenschwarz" geht über weite Strecken als sehr gelungen durch.
Wer es nicht glaubt, der sollte sich zuerst einmal die 7 Schlager-Cover vornehmen. "Verdammt ich lieb dich" (Matthias Reim) kommt da schon ganz gut, aber klebt zu stark am Original, während anderes geradezu meisterhaft umarrangiert wird. Mein absoluter Favorit dabei ist die Udo Jürgens-Grausamkeit "17 Jahr blondes Haar", aus der ein harter und finsterer Tanzflächenfeger gemacht wurde, der trotz aller Entfremdung immer noch die Grundstruktur der Vorlage erkennen lässt. Ein ähnliches Erfolgsrezept lässt den Versuch "Es fährt ein Zug nach Nirgendwo" (Christian Anders) absolut gelingen, während "Manchmal möchte ich schon mit Dir" (...) cool zwischen schweren Metalstrophen und dem beschwingten Chorus pendelt. Ein weiterer Pluspunkt aber auch noch für das ganz anders angegangene "So bist Du" von Peter Maffay. Mit stark angezogener Handbremse und rrrrrollendem RRRRR schlagen sich Zander und seine Mitmusiker durch ein fast doomig gewordenes Stück, das mit einigen wuchtigen Midtempo-Eruptionen verziert wird. Das Konzept geht also absolut auf, Zander klingt, als hätte er nie was anderes gesungen und die verflixt schwierige Gratwanderung zwischen Atmosphäre und Augenzwinkern gelingt immer wieder aufs Neue, ohne "Rabenschwarz" albern wirken zu lassen.
Aus dem positiven Gesamtrahmen fallen allerdings zwei Comedy-Nummern, die nicht mehr als platten Bierzelt-Humor bieten. Schade um diesen kleinen Absacker kurz vor Ende, doch dafür haben drei weitere eigene Stücke von Zander mehr zu bieten. "Abwärts ? Nick Nack Man now" ist ein technoider und sehr tanzflächentauglicher Remake eines 70er Songs von Zander und das in jeder Hinsicht sehr gelungene "Nachbar" fallen dabei besonders auf. Bleiben noch die absolut druckvolle Produktion, bei der man sich ebenso an Rammstein orientiert hat sowie die nette und tatsächlich schon wieder nicht peinliche Aufmachung zu erwähnen. Respekt, Herr Zander, Respekt! Doch eine Bitte noch zum Schluss: Bitte keine zweite Auflage davon! Denn die Idee war gut genug, um eine CD zu füllen, aber jede Fortsetzung kann nur danebengehen. Dann lieber wieder was ganz anderes, ich bin gespannt...



   
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