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Sycronomica - Paths
Metalspheres Info-Box

Genre

Melodic Black Metal

Label

Black Attack

Rezensent

Sonia

Sycronomica, wer hat sich bloss diesen Zungenbrecher als Bandnamen ausgedacht? Sehr werbeunwirksam. Vielleicht haben die Münchner ihr neues Werk deswegen einfach "Paths" betitelt. Wenn man im Genre des melodischen Schwarzmetalls unterwegs ist, liegen Vergleiche mit Dimmu Borgir oft nicht fern, und auch hier sind nicht eben wenige Parallelen zu hören. Die Musik wechselt zwischen gitarrenorientierteren Riffs und solchen bei denen das Keyboard Chef sein darf, wobei gerade das besagte Keyboard sehr Dimmu-mäßig rüberkommt. Vermutlich wegen den ähnlichen Sounds und der Weise, wie diese benutzt werden. Die Mischung aus Blastbeats und Keyboard sowie blackmetallischen Gitarren, die hier geboten wird, ist aber nicht nur auf irgendwelche Vorbilder zurückzuführen. Einige Gitarrenparts sind sehr originell, da hätten Sycronomica vielleicht einen größeren Schwerpunkt legen sollen, denn die Keyboardmelodien empfinde ich als weniger spannend. Das Zusammenspiel aller Instrumente ist aber sehr ordentlich, besonders bei den Breaks ist dies zu bemerken. Der Gesang ist hingegen eher in der Kategorie "Übliches" abzulegen, kein hohes Dani Filth-Geschrei, aber auch keine ultratiefen Growls. Mal deutsch, mal englisch singt der Herr Frontmann, aber eigentlich ist außer dieser Tatsache nichts zu verstehen, zu den Texten kann ich also nichts sagen.

Besonders hervorzuheben sei "Paths (...Of A Forgotten Time)", weil hier ein besonders schöner Spannungsbogen gezogen wurde. Das Lied beginnt mit einer allmählichen Steigerung, um noch mal kurz abzubrechen und dann richtig loszugehen. Später kehrt man dann zu den ruhigeren Klängen des Anfangs zurück und das Keyboard erzeugt sehr schöne atmosphärische Hintergrundklänge oder auch schöne Melodien. Hat es bei anderen Liedern eher wegen Langweile geglänzt, wäre hier die Musik ohne Keyboard nicht zu denken. Aber auch das Drumming ist gut und die anderen Musiker sind alle ebenso erfahren an ihren Instrumenten. Als Schwachpunkt der Scheibe ist der monotone Gesang auszumachen, sowie die Schwäche der Band, nach wirklich guten Riffs auch wieder richtig öde Riffs einzustreuen. Vielleicht sollte man sich mit dem Songwriting etwas mehr Zeit lassen, dann könnten Sycronomica ihre Vorbilder im Melodic Black Metal vielleicht eines Tages beerben. Aber empfehlenswert ist die Band auch jetzt schon.



   
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