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Penance


Nachdem ich Ende 2003 das erste Mal den Namen Penance gelesen habe, als die Band auf dem Billing des Doom Shall Rise II Festivals stand, bin ich ziemlich neugierig geworden und habe mir mal einige Songs angehört. Kurze Zeit später wurden aus diesen Songs alle offiziellen Penance Veröffentlichungen und nach dem überwältigenden Auftritt auf dem eben genannten Festival im April 2004 rutschte die Band in die Spitze meiner persönlichen Doom Favoriten. Grund genug, Sänger Brian "Butch" Balich einige Fragen zu stellen, die die Welt bewegen.




Butch, als erstes möchte ich dich bitten etwas über die Geschichte von Penance zu erzählen. So weit ich weiß ist nur noch ein Gründungsmitglied übrig, das auch auch bei der Penance Vorgänger-Band Dream Death dabei war?

Butch: Penance begannen 1990 mit den Dream Death Mitgliedern Mike Smail, Terry Weston und Rich Freund. Brian Goodbread (Lawrence) trat dann auch der Band bei, weshalb eigentlich das erste Penance Line-up mit dem letzten Dream Death Line-up identisch war. Sie veröffentlichten das "Living Truth" Demo, mit dem sie einen Plattenvertrag mit Rise Above Records sichern konnten. "The Road Less Travelled" wurde das erste offizielle Penance Album. Nach einigen internen Disharmonien verließ Brian die Band und wurde auf der 1993 Europa Tour duch Lee Smith ersetzt. Lee nahm die 1994er "Parallel Corners" Scheibe mit der Band auf, die auf Century Media erschien. Nach einigen Integrationsproblemen und dem Vertragsende mit Century Media nahm die Band eine Pause, falls man das so nennen kann. 1996 lernte ich die Band bei einer Audition für die Stelle des Sängers kennen. Zu dieser Zeit wurde nichts daraus, doch Mitte 1997 fingen wir an miteinander abzuhängen und aus Spaß ein wenig zu jammen. Dies entwickelte sich zu dem neuen Penance Line-up bestehend aus Mike, Terry, mir und schließlich Ron Leard am Bass. 1999 veröffentlichten wir "Proving Ground". Ron verließ die Band 2000. Mary Bielich (früher bei Novembers Doom) am Bass und Matt Tuite (früher bei Wickerman) an der Gitarre gesellten sich zu uns. 2001 veröffentlichten wir "Alpha & Omega" auf unserem neuen Label ? Martyr Music Group. Unser jüngstes Album "Spiritualnatural" wurde 2003 auf Martyr veröffentlicht und wir absolvierten erst kürzlich eine zweiwöchige Tour durch Europa, die Headliner Gigs an einem Abend des DSR II und bei der Belgian Doom Night II beinhaltete.

Was sind deine persönlichen Einflüsse und wie würdest du selbst Penance stilistisch einordnen?

Butch: Meine Einflüsse reichen von KISS, Black Sabbath, Marvin Gaye, Angel über Pentagram und Trouble... Ich könnte diese Aufzählung ewig fortführen. Als ein großer Musikfan und Sammler von LP's und CD's sowie langjähriger Konzertbesucher haben sehr viele Bands Eindruck auf mich gemacht.
Ich würde Penance als eine HEAVY Band bezeichnen. Ich glaube wir haben uns vom puren Doom Metal der "The Road Less Travelled" und "Paralles Corners" Scheiben entfernt. Mittlerweile haben wir mehr 70er Jahre Einflüsse in unserer Musik, mehr Melodie mit eingebracht. Ich finde Penance fällt unter viele Stile von Heavy Music ? Doom, Metal, Stoner Rock... Wie immer man es nennen will ? ich nenne es Heavy Music.

Was bedeutet es für dich in einer (Metal) Band zu sein?

Butch: Es ermöglicht mir die Musik zu spielen, die ich am meisten liebe. Die Musik mit der ich aufgewachsen bin. Mehr Bedeutung verbinde ich nicht damit. Ich habe keine Vorstellung, dass ich mich in einer bestimmten Art und Weise verhalten sollte, um dem Metal treu zu sein. Es ist alles eine Frage der Einstellung ? die Hingabe zur Heavy Music und die Liebe, starke, laute, emotionale Musik zu schreiben und darzustellen.

So weit ich weiß kommen Penance aus Pittsburgh, Pennsylvania. Wie ist dort die Doom Szene und die Metal Szene im Allgemeinen?

Butch: WIR sind die Doom Szene in Pittsburgh. Ich meine das nicht in einer arroganten Weise. Ich meine es einfach im wörtlichen Sinne. Wir sind zur Zeit die einzige Doom Band in der Stadt. Die Musik Szene hier ist ziemlich groß und gesund. Es gibt eine Menge guter Bands, die verschiedene Musikstile spielen ? Punk, Pop, Jazz, Avantgarde, Roots Rock, Blues...
Was den Metal angeht kenne ich nicht all zu viele Bands aus Pittsburgh. Circle Of Dead Children kommen von hier. Es gibt eine coole Band namens Stronghold (mehr mit Melodic/Power Metal Vibes). Auch kommen einige großartige Musiker aus Pittsburgh, wie z.B. Tim Aymar (der Sänger von Control Denied) und DC Cooper (Royal Hunt, Silent Force), aber sie treten hier nicht auf. Ich glaube Dofka bereiten sich auf eine Veröffentlichung von neuem Material vor. Allerdings kommen diese Jungs aus West Virginia. Im Großen und Ganzen kommen nicht sehr viele Metal Bands aus unserer Gegend. Viel gute Bands, jedoch weniger Metal Bands.

Die Doom Szene gehört ja gewiss nicht zu den größten Szenen dieser Welt. Gibt es Bands, die ihr immer wieder trefft, wenn ihr auf Tour seid oder Bands mit denen euch eine besondere Freundschaft verbindet?

Butch: Wir hatten die Ehre, das Privileg und die Freude Bühnen mit sehr vielen von uns geschätzten Bands zu teilen. Internal Void, Place Of Skulls, Pale Divine, Orodruin, Slow Horse, Earthride, Dixie Witch, Solace, The Rubes, Spirit Caravan, Abdullah...

Wie siehst du die Entwicklung der Doom Szene der letzten Jahre?

Butch: Ich glaube, die Doom Szene ist gesund. Bands waren und sind sehr kreativ und haben Profil. Eine Menge gute Alben werden noch immer veröffentlicht und sind ziemlich unterschiedlich. Von eher traditionellem Doom über Death Metal beeinflusstes bis hin zu mehr jammigen, groovigen Vibes. Die Szene bietet den Doom Fans unterschiedliche Stimmungen, die bei weitem mehr sind als mühsam daher stampfend und depressiv. Textlich verarbeiten die Bands das wahre Leben, Geschichte, Politik, Emotionen, Phantasie... All dies macht die Musik interessant. Doom ist noch immer eine Untergrundsache. Sogar die größten und bekanntesten unserer Szene sind Kultbands und ich finde dies ist auch gut so. Natürlich würden wir alle gerne mehr CDs verkaufen, doch gleichzeitig wird die Szene nicht durch einen Haufen drittklassiger Trendmitläufer geschwächt. Es scheint mir, als ob beim Doom ein höheres Qualitätslevel zu finden ist und hoffentlich bleibt das auch so. Ich glaube, so lange Bands Alben von hoher Qualität veröffentlichen, wird es immer eine loyale und ergebene Fanbasis für Doom geben.

Da du schon Qualität ansprichst ? welche Qualitätsbands haben eigentlich Penance im Allgemeinen beeinflusst?

Butch: Die üblichen Verdächtigen ? Sabbath, Pentagram, Trouble, Wino... aber auch 70er Heavy, Classic Rock und Metal Bands wie Priest, Maiden... Auf Mike und die ursprünglichen Dream Death / Penance Musiker haben auch einige frühere Thrash Bands Einfluss hinterlassen. Ich denke, wir verbinden dies alles.

Du erwähntest ja bereits das deutsche Doom Shall Rise II Festival und ich muss sagen, dass der Penance Auftritt für viele ein wahrer Volltreffer war. Ich hatte das Glück euren Auftritt zu erleben und genoss jede einzelne Minute. Hast du einige besondere Erinnerungen an das Festival und euren Auftritt an sich? Wart ihr vollkommen zufrieden oder gab es etwas, das hätte besser sein können?

Butch: Zu erst vielen Dank für deine freundlichen Worte, das bedeutet uns eine Menge. Die Energie, welche wir von den Fans spürten war anders als alles andere, das wir jemals erfahren haben. Es war solch eine Ehre vor 500 verrückten und hingabevollen Doom Fans aufzutreten. Wir wurden sehr gut aufgenommen und es war ein sehr positives Gefühl. Wir hatten einige Probleme mit einer falsch gestimmten Gitarre bei unserer Zugabe "The Unseen". Nichts desto trotz können wir uns nicht beschweren. Ich denke, wir waren ganz gut und erhielten die Energie und Aufmerksamkeit der Fans für mehr als 75 Minuten aufrecht. Für diese Unterstützung sind wir ihnen eine Menge schuldig. Ich weiß nicht, ob ich so ein Hoch wie an diesem Abend jemals wieder erleben werde. Ein wahrer Gipfel in meinem Leben als Musiker.
Zu dem Festival ? es war sehr gut organisiert. Mein Respekt für Jochen, der dies zustande gebracht hat, als auch für Mark Hegedus, Frank von Well Of Souls und Roman. Diese Typen arbeiteten ihren Arsch ab, damit das DSR II so wie es war zum Erfolg wurde. Ich kann sie nicht genug rühmen. Die ganze Crew in der Chapel war exzellent ? von Tonleuten, über Bühnenhelfern bis Getränkeverkäufern. Die Menschen ? die Bands und die Fans ? waren wunderbar. Wer hätte gedacht, dass Musik, die so düster ist, etwas so lebendiges und positives hervorbringen kann?


Penance live beim DSR II

Gab es Bands auf dem DSR II auf die ihr gespannt wart sie live zu sehen und kennen zu lernen? Bands, die euch sehr gut gefallen haben?

Butch: Orodruin waren unglaublich und Wall Of Sleep waren exzellent. Ich habe mich besonders auf diesen Set gefreut. Thee Plague Of Gentlemen waren "crushing" ? so verdammt heavy... Mourning Beloveth waren auch klasse. Ich glaube jede Band hat sich beim DSR II als beeindruckend erwiesen. Es war ein Vergnügen einige Bands kennen zu lernen, ihren Auftritt zu sehen und zu hören.

Wie war die Tour durch einige europäische Länder mit einigen Bands nach dem Festival? Gibt es Pläne für eine weitere Tour durch Europa?

Butch: Die Tour war überwältigend!!! Wir hatten die ganze Tour über eine klasse Zeit mit Orodruin und hatten die Freude, mit While Heaven Wept, Thee Plague Of Gentlemen, Mourning Beloveth, Well Of Souls und Versus The Stillborn Mind die Bühnen teilen zu dürfen. Unser Tourmanager Mark Hegedus war nicht von dieser Welt! Wir mussten uns nie irgendwelche Sorgen machen. Csaba von Psychedoomelic Records begleitete die Tour ? auch er war umwerfend. Unsere Fahrer Peter und Laszlo waren super cool. Frank von Well Of Souls und Chantelle waren auch die Besten. Die 13 Tage waren eine familiäre Atmosphäre. Die Clubs und Fans behandelten uns sehr gut ? gaben uns zu essen, brachten uns unter... Es war eine unglaubliche Erfahrung. Momentan haben wir keine Pläne wieder zu kommen, aber wir hoffen eine Europatour realisieren zu können, sobald dies für uns alle machbar ist.

Lass uns nun mal zur Entstehung eurer Songs kommen. Wer ist für die Texte zuständig und wie sehr sind die einzelnen Bandmitglieder involviert? Entstehen eure Lieder in einer bestimmten Weise?

Butch: Jemand kommt mit einem Riff oder einem fertigen Stück an. Wir arbeiten es aus und proben. Vielleicht verändern wir im Laufe des Entstehungsprozesses etwas oder arrangieren es in gewisser Art und Weise. Ich nehme die Aufnahmen meiner Bandkollegen mit nach Hause und singe oder summe dazu, so lange bis ich auf eine Gesangsmelodie komme. Von hier an schreibe ich die Texte und versuche sie der Melodie und der Stimmung der Musik anzupassen. Zumindest so wie ich es in meinem Kopf höre. Jeder beteiligt sich beim Arrangieren. Normalerweise kommen Mike, Matt, Dave und früher Terry mit Riffs und ähnlichem an. Seit meinem ersten Album mit Penance, "Proving Ground", habe ich mich mehr und mehr daran gewöhnt die meisten Texte selbst zu schreiben. Mike bringt immer noch seine Ideen mit ein. Dave hat Lyrics zu "Long Suffering" auf unserem letzten Album beigesteuert. Ich glaube ich kann, was die Text angeht, ein wenig egoistisch sein aber ich finde für mich als Sänger ist es der beste Weg Emotionen zu übermitteln, wenn ich selbst etwas schreibe, wo ich dann auch persönlich dahinter stehe. Ich bin für Ideen offen, möchte mich aber um die Gesangsmelodien und Texte als Erster kümmern. Gerade weil ich die Musik nicht schreibe sind die Melodien und Texte eine Chance meine Kreativität zu bündeln und meinen Anteil in die Musik einzubringen.

Wovon handeln eure Texte? Haben sie eine sehr bestimmte Bedeutung?

Butch: Hinter jedem Song steckt für mich eine Bedeutung, ich überlasse es aber den Zuhörern die Text so zu interpretieren, wie sie es möchten. "Drown Me In A Sea Of Empty" ist sehr, sehr persönlich. Es handelt von dem Tod meines Vaters als ich neun Jahre alt war. Meistens geht es in meinen Texten um persönliche Aspekte und Emotionen. Es sind Ereignisse in meinem Leben zu denen, wie ich glaube, die meisten Personen eine Verbindung herstellen können. Manche Lieder haben eventuell eine größere Bedeutung als andere. "The Innocent" handelt von Kindenmissbrauch / Kindesentführung und wie verdammt krank dies ist. Nach meiner Meinung wäre die Todesstrafe allenfalls für Unmenschen, die über Kinder herfallen, gerechtfertigt. Die Texte, die ich bisher geschrieben habe, sind besorgt, wütend, traurig und hoffnungsvoll. Manchmal all dies in ein und dem selben Lied.

Gibt es einen Lieblingssong der Band? Songs, die ich Leuten vorspielen würde, die gerne mal etwas von Penance hören möchten sind: "Cast In Grey", "Words Not Deeds", "Love Dies", "Cold", "The Innocent", "Casting Long Shadows" und wahrscheinlich noch einige andere. Würdest du sagen, dass diese für die Band repräsentativ sind?

Butch: Ich glaube nicht, dass es einen Song gibt, den die Band als Lieblingssong benennen würde. Jeder von uns hat einen eigenen. Die Lieder, bei denen ich stark involviert war und die mir sehr gut gefallen sind "Love Dies", "Cold", "Cloudless" und "The Innocent". "Words Not Deeds" ist aus der Zeit, bevor ich bei Penance einstieg und ist noch immer mein absoluter Lieblingssong. Ich liebe es, diesen live zu spielen. Der ganze Vibe des Songs ist einfach klasse. Ein wahrer Doom Klassiker, wenn du mich fragst. Die Lieder, die du aufgezählt hast geben den Leuten einen guten Überblick über Penance.

Penance haben bislang fünf Alben veröffentlicht, wie würdest du die Entwicklung der Alben von den Anfangstagen bis heute beschreiben? Gab es bestimmte Gründe, welche die Musik so klingen lässt wie sie heute ist?

Butch: Ich glaube, da die Band älter geworden ist und sich schon immer weiter entwickelt hat, haben wir mehr von all unseren Einflüssen in die Musik mit eingebracht. Wir versuchen jedes mal neue Sachen in die Musik einzubringen, um sie für uns selbst interessant zu gestalten. Ich glaube alle Line-Up Wechsel haben unseren Sound beeinflusst. Wenn Personen gehen und neue hinzukommen gibt es eine neuen Input an Ideen, so dass die Musik neue Richtungen einschlägt. Ich finde unsere Alben sind mit der Zeit immer melodischer geworden, den Melodien und den einzelnen Kompositionen wird von uns mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Wir sind immer noch heavy, aber wir gehen die Sache lieber etwas vielschichtiger an, anstatt die Zuhörer 50 Minuten lang niederzuknüppeln.

Seid ihr mit den Reaktionen auf "Spiritualnatural" zufrieden?

Butch: Wir sind sehr zufrieden! Wir haben tonnenweise Lob und Komplimente von Kritikern und Freunden der Band bekommen. Wahrscheinlich die besten Rückmeldungen für ein Penance Album seit ich in der Band bin.

Was hattet ihr im Kopf, als ihr auf den Titel des Albums gekommen seid?

Butch: Mike ist auf den Titel des Albums gekommen. Wir haben nicht besonders tiefgehend darüber nachgedacht. Es ist eines dieser Dinge, bei denen es wir den Zuhörern überlassen, was sie darunter verstehen. Ich habe versucht die Bedeutung des Titels für mich in den Song "Spiritualnatural" zu übertragen. Der soll ausdrücken, dass die Mauer zwischen Bewusstsein und Unbewusstsein, zwischen Realität und Fantasie, zwischen dem irdischen Leben und dem spirituellen Leben dünn und flexibel ist, dass Erfahrungen beider Welten dein Leben in unausgesprochener und wichtiger Weise betreffen können.

Um was handelt es sich bei dem letzten Lied auf dem "Spiritualnatural" Album? Wessen Idee war es? Jeder kennt die Originalversion und ich muss sagen, dass ich über den deutschen Text überrascht war. Es klingt als ob ihr eine Menge Spaß bei der Aufnahme hattet.

Butch: Matt war im Studio und fing an, mit der deutschen Version von "La Bamba" herum zu spielen. Wir fanden es alle lustig und daher brachten wir es als Witz auf die CD. Matt hat es übrigens in Nürnberg live gespielt.

Wie sind eure Zukunftspläne? Wann wird das nächste Penance Album veröffentlicht und gibt es andere Überraschungen, wie z. B. Tourpläne?

Butch: Wir werden anfangen, Material für das nächste Album zu schreiben. Wahrscheinlich haben wir die Musik für ein ganzes Album bereits in der Tasche. Wir müssen die Songs nur ordnen und noch ein wenig Melodien und Texte beisteuern. Wenn ich mögliche Überraschungen bereits jetzt verraten würde, wären sie keine mehr, hehe. Es bestehen noch keine Tourpläne. Nach Europa möchten wir jedenfalls gerne wieder zurück.

Wie sieht die finanzielle Bilanz von Penance aus und was machen die Bandmitglieder, wenn sie gerade nicht mit der Band beschäftigt sind?

Butch: Wir verlieren Geld mit Penance. Für uns ist dies kein profitables Unternehmen, da wir nicht in der Lage sind ausgedehnt auf Tour gehen zu können. Die Band lebt von der Liebe zur Musik. Ich arbeite beim University of Pittsburgh Cancer Institute als Pre-Award Manager. Das heißt ich helfe Forschern bei der Bewerbung und dabei, finanzielle Mittel zu erhalten. Matt arbeitet beim Kindermuseum. Mary hat 400 Jobs. Sie kellnert, arbeitet für AF Records,... Dave ist im Baugewerbe tätig und Mike arbeitet bei Waddell's Drum Center und ist als Freiberufler im Internet- und Computer Bereich tätig.

Sind Bandmitglieder von Penance in Nebenprojekte involviert?

Butch: Mike spielt bei Internal Void und Pentagram. Dave hat eine Band names Humbucker. Mary und Matt sind in einer Punk Band, die Behind Enemy Lines heißt.

Gibt es zum Ende noch irgendetwas, dass du gerne los werden möchtest oder was die Leser wissen sollten?

Butch: Checkt unsere Website www.penancemusic.com für weitere Infos über Penance. Wenn ihr wollt, schreibt mir unter eyetalian@hotmail.com. Danke an alle, die sich die Zeit genommen haben dieses Interview zu lesen und für ihr Interesse an Penance. Eure Unterstützung bedeutet uns sehr viel.


Vorbereitung, Durchführung und Bearbeitung: Alex



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