Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4696579
Besucher seit 09/2002


"Burn the Flags? ist ein musikalischer Schlag in die Fresse und wirft einen grellen Scheinwerferkegel auf die Band die dahinter steckt. Grund genug, ein paar Fragen nach Schweden zu schicken, um etwas über die Entstehung des Albums zu erfahren, über die Überzeugungen und Lyrics dahinter und über die Metalszene in Schweden. Rede und Antwort stand mir Henrik Person (Bass), der neben einigen sehr sympathischen Ansichten zunächst einmal das Vorurteil des wortkargen Skandinaviers nach allen Regel der Kunst demontierte...


Wie würdet ihr die Entwicklung beschreiben, die ihr seit dem Split Album mit Cipher System durchlaufen habt?

Henrik: Tja, als wir den Vertrag bei Lifeforce Records unterschrieben haben, haben das auch Cipher System getan. Wir kannten sie schon vorher, und da Cipher System und wir die ersten schwedischen Bands bei Lifeforce waren, war es ziemlich naheliegend für uns, uns der Welt mit diesem Split Album vorzustellen.

Was sind Eure Haupteinflüsse? Höre ich da ein wenig alte Meshuggah heraus?

Henrik: Wir haben alle unterschiedliche Einflüsse, jeder in der Band hört sich Musik der unterschiedlichsten Richtungen an. Aber ich kann trotzdem zustimmen, Meshuggah ist ein Einfluss, sowohl altes als auch neues Material. Aber nur ein Einfluss. Wir versuchen nicht Bands zu kopieren und versuchen uns auf so gut wie möglich auf unsere eigene Musik zu konzentrieren.

Ist es für eine junge schwedische Band schwierig, den "melodischen Death Metal Geruch? loszuwerden?

Henrik: Na ja, wir haben immerhin als "melodic death" angefangen. Diese Musik gehört also eindeutig zu unseren Wurzeln. Den diesbezüglichen "Geruch" wollen wir eigentlich auch gar nicht loswerden, obwohl sich das meiste davon schon längst verflüchtigt hat. Wir versuchen einfach unser eigenes Ding zu drehen, aber jemand, der sich unsere Musik anhört sollte uns schon mit anderen schwedischen Metal-Bands verbinden.


Lifeforce ist ganz offensichtlich eine aufstrebende Plattenfirma mit einer wachsenden Bandbreite an Musikrichtungen. Wie ist die Arbeit mit Lifeforce?

Henrik: Einfach toll! Sie scheinen sich wirklich dafür zu interessieren, was am besten für die Bands ist, nicht für sie selbst. Stefan (der dort angestellt ist) scheint sich den ganzen Tag den Arsch abzuarbeiten. Arne ist der einzige mit dem wir bisher Kontakt hatten, er ist für die Promotion verantwortlich und wir mögen ihn alle sehr gern. Was die Lifeforce-Familie angeht ? es ist ein Privileg ein Teil von ihr zu sein. Viele große Namen zeichnen sich am Horizont ab und es werden stetig mehr. Lifeforce werden sehr bald ziemlich groß werden!

Ihr habt "Burn the Flags? in Studio Mega aufgenommen. Wie seid ihr dazu gekommen und wie war die Arbeit dort?

Henrik: Wir haben unser letztes Demo dort aufgenommen (dieses Demo wurde dann auf der Split mit Cipher System verarbeitet), aber damals war das Studio noch woanders als heute. Danach ist das Studio in unsere Nähe gezogen. Dementsprechend war es eine offensichtliche Entscheidung für uns: Wir konnten mit jemanden arbeiten, der sich unserer Nähe befindet und mit dem wir außerdem schon einmal gearbeitet hatten. Darüber hinaus ist er ein echter Profi ? Bands wie Arise, The Crown, Impious und Anata haben dort öfters aufgenommen. Und um es auf den Punkt zu bringen: Wir haben jeden Sound so hinbekommen, wie wir ihn haben wollten. Es lief alles ziemlich locker, bis auf die Drums vielleicht, deren Aufnahme hat alles ein wenig verzögert. Aber alles andere hätte eigentlich nicht besser laufen können!

Erzähl uns was über die Studio Erfahrung. Was passiert bis ein Song in Albumqualität entsteht?

Henrik: Bis auf Adrian (Gesang) spielen wir alle im Rehearsal Raum zusammen. Jeder hat verschiedene Gitarrenriffs im Gepäck und wir probieren sie mit verschieden Rhythmen aus, oder kombinieren sie mit anderen Gitarrenriffs. Um ehrlich zu sein ist es ein ziemlich langsamer Prozess, aber er ist notwendig wenn wir unseren eigenen Sound erschaffen wollen. Wir möchten, dass jedes Riff in jedem Song wie ein Schlag ins Gesicht ist. Wir akzeptieren keine mittelmäßigen Riffs, nur das Beste ist gut genug für uns. Und genau das ist es dann auch, was die Sache manchmal so schwierig macht. Manchmal erwischt uns die Inspiration aber auch während des Jammens und alles scheint zusammen zu passen.

Welche Verstärker und Instrumente stecken hinter eurem fetten Sound?

Henrik: Mesa/Boogie dual rectifier für die Gitarren. Die Gitarristen selbst spielen auf 7-saitigen Ibanez Gitarren mit EMG-Tonabnehmern. Ich habe meinen 5-saitigen Warwick Bass verwendet, in Verbindung mit einem Tech-21 sansamp und irgendeinem Vorverstärker während der Aufnahme. Das Schlagzeug ist von Yamaha. Und die Stimme kommt von "Adrian", das brandneue Model "Westin" um genau zu sein ? ein bisschen kleiner als das letzte Modell, aber ziemlich handlich während des Tourens, hehe (Bezieht sich auf den Sänger - Anm.d.Verf.).

Sunlight, Unisound und Abyss gehören zu den wichtigsten Studios für harte, schwedische Musik ? die Traditionellen wenn man so möchte, und alle haben ihren spezifischen Sound. Wenn ihr die Wahl hättet (und Tomas Skogsberg keine Rock´n´Roll Sachen produzieren würde), für wen würdet ihr euch entscheiden?

Henrik: Hm, du darfst Studio Fredman nicht vergessen, ebenso wenig wie die Berno Studios oder Studio Underground ? sie alle haben eine gewaltige Bedeutung für schwedischen Metal. Aber wenn ich mich für eine von den dreien entscheiden müsste, die Du genannt hast, würde ich mich für das Abyss Studio entscheiden. Es wäre großartig mit den Tägtgren Brüdern zu arbeiten und ihr Sound hat große Ähnlichkeit mit dem Studio Mega Sound ? ich denke also, dass Abyss am besten zu unserem Sound passen würde.

Eure Songs sind einfach großartig konstruiert, absolut flüssig aber niemals vorhersehbar. Wie entstehen sie? Eher Kopfarbeit oder Jam-Produkte?

Henrik: Hauptsächlich Kopfarbeit. Manche Songs sind während des Jammens entstanden, vielleicht sogar die besten. Aber die "zusammengejammten" Songs müssen noch eine Menge Kopfarbeit über sich ergehen lassen, ehe wir sie als "fertig" durchgehen lassen. Du siehst, dass beides wichtig ist ? das Jammen ist einfach bedeutend, um die Fantasie und die Inspiration in Fahrt zu bringen.

Ist Songwriting für By Night ein Bandprozess oder gibt es einen Band-Diktator?

Henrik: Es ist definitiv ein Bandprozess, wie du schon sagtest. Wir haben überhaupt nichts für "Band Diktatoren" übrig, die verhindern einfach viel zu oft großartige Entwicklungen, die Songs in einem gemeinsamen Prozess durchlaufen könnten. Vor allen Dingen weil wir alle einmal einen schlechten Geschmack haben, deswegen braucht man ehrliche Freunde und Bandkollegen, die einem klarmachen: "Hey, das klingt Scheiße, das sollten wir NICHT verwenden!" Wir können das einander im Guten sagen, ohne dass sich jemand schlecht dafür fühlen muß. Dass ist das Tolle an By Night. Wir bemühen uns alle gleich in der Band und wir wissen was wir wollen.

Leider habe ich kein Textblatt zu Eurem Album bekommen. Also, worum geht es bei Euch?

Henrik: Es geht um all die schlechten Dinge in unserer heutigen Welt. Rassenhass, Unterdrückung, es geht darum, dass wir wahrnehmen sollten wie gut es uns geht, anstatt uns über alles mögliche aufzuregen, was hier in Schweden geschieht. Die soziale Absicherung hier ist sehr gut, aber es gibt immer wieder gierige Typen, die nicht zufrieden sind. Anstatt den Kuchen zu teilen, wollen die Leute lieber ein möglichst großes Stück.

"Burn the Flags?, das klingt wie eine politische Botschaft und würde in Euren Hardcore Background passen. Hat Euch die Hardcore Szene beeinflusst, was die Texte angeht?

Henrik: Ja, möglicherweise. Wir versuchen unpolitisch zu bleiben, aber das ist ziemlich schwierig, wenn man die Gesellschaft kritisieren möchte. Es ist eigentlich unmöglich unpolitisch zu bleiben, wenn man das tut. Wir sind selbst nicht politisch und schreiben auch niemandem vor, für wen oder was er zu stimmen hat, geschweige denn was er tun soll. Das ist nicht unsere Art. Wir möchten nur, dass unsere Texte anders sind als irgendwelche Death Metal Texte, die kein Mensch versteht. Ich halte es für ziemlich dämlich, wenn Verfasser von ihren Lyrics behaupten, dass sie ziemlich persönlich seien, dass sie nicht darüber sprechen möchten und dass jeder die Texte so interpretieren kann, wie er möchte. Das ist einfach Bullshit. Warum zum Teufel entscheidet sich jemand dazu einen Text zu schreiben, über den er nicht reden möchte, während dieser Text andererseits auf Platte gesungen wird, ins Textblatt geschrieben und in der Welt veröffentlicht wird. Denn dann ist es doch mehr oder weniger ein öffentliches Dokument. Unsere Texte sind nicht schwer zu interpretieren, eine Ausnahme ist vielleicht "Unseen Oppression", den man fast als Carnal Forge Text bezeichnen könnte, nur mit anderen Worten. Letzten Endes kann ich sagen: Ja, unsere Texte sind von der Hardcore Szene beeinflusst und machen es dem Publikum gewaltig einfacher zu erkennen, für welche Werte wir einstehen.


Wie wichtig sind die Texte für Euch überhaupt?

Henrik: Am Anfang, als wir noch melodischen Death Metal gespielt haben, schrieben wir diese unbedeutenden Lyrics, die von irgendwelchen Mysterien, Morden oder heraufziehenden Bedrohungen handelten. Na ja, vielleicht gab es auch Ausnahmen, in denen die Texte bedeutender waren.
Dann allerdings ist Adrian (Sänger) zu uns gestoßen, eine großartige Persönlichkeit mit einer Menge Einstellungen. Er ist außerdem ein guter Texter und deswegen wurden die Texte auch immer wichtiger, besonders für Adrian, der auf die Bühne geht um jeden in den Arsch zu treten. Und um das jedes Mal zu schaffen, muss er motiviert bleiben, und dafür wiederum sollten die Lyrics wichtig für ihn sein.

Hier in Deutschland bekommt Heavy Metal immer mehr Aufmerksamkeit auch von den größeren TV und Radio Sendungen. Wie sieht es in Schweden aus?

Henrik: Heavy Metal hatte immer eine Menge Unterstützung hier in Schweden. Aber er bekommt nicht die geringste Aufmerksamkeit von den kommerziellen Medien. Trotzdem verfügt Schweden über eine tolle Medienlandschaft. Zwei TV-Kanäle und vier Radiosender, die von keinerlei Autorität kontrolliert werden und noch immer die Möglichkeit haben wundervolle Musik zu spielen, Dokumentationen zu veröffentlichen und Ähnliches. Hier bekommt der Heavy Metal eine breite Aufmerksamkeit, wenn auch nicht täglich. Aber wie gesagt, die Aufmerksamkeit ist nicht besonders groß, mit Ausnahme vielleicht von In Flames, die sich in den letzen Jahren einem kommerziellerem Publikum zugewendet haben. Es gibt wahrscheinlich mehr Bands die das getan haben, aber ich höre nicht allzu oft Radio und weiß es deswegen nicht.

Was hältst Du von einer größeren Akzeptanz der Mainstreamkultur gegenüber härteren Klängen? Eine Chance oder der unausweichliche Untergang für Metal mit Einstellung?

Henrik: Es wird sicherlich zu einer breiteren Akzeptanz kommen, aber das Publikum wird es immer schwer haben sich an einen Sänger zu gewöhnen, der schreit anstatt zu singen. Ich glaube nicht, dass Heavy Metal mit Einstellung untergehen wird, denn diejenigen, die nach unkommerzieller, heftiger Musik suchen, werden wahrscheinlich immer härteres Zeug hören.

Was ist Deine Meinung zu diesem neuen "Metalcore? Ding? Einfach eine nette journalistische Idee, eine weitere Schublade um Bands zu verkaufen und eine andere Art von Mainstream? Oder eine wirkliche Chance für frische, kreative Ideen?

Henrik: Zunächst mal hasse ich den Ausdruck Metalcore. Es gibt einen Haufen schlechter Bands, die diesen Begriff ins Leben gerufen haben, aber das ist meine Meinung. Trotzdem glaube ich, dass es wirklich eine Chance für kreative Ideen ist, wie Du sagst. Das Problem dabei ist, dass nur Wenige wirklich gute Ideen umsetzen. Aber es dürfte von diesem Genre noch einiges zu erwarten sein.

Neue Songs schon fertig? Falls ja, in welche Richtung gehen sie?

Henrik: Sie gehen ziemlich in die Richtung von "Burn the Flags". Wir haben jetzt einen neuen Song fertiggestellt und haben Material für drei bis vier weitere. Wir sind sehr wählerisch darin wie wir klingen möchten und deswegen braucht es viel Zeit und Kopfarbeit bis wir mit einem Song fertig sind.

Was können wir von By Night in der näheren Zukunft erwarten?

Henrik: Wir versuchen so schnell wie möglich neues Material fertigzustellen, um das nächste Album in den kommenden anderthalb Jahren veröffentlichen zu können. Wir werden auch so viel Touren wie möglich. Im Mai werden wir durch Europa touren, zusammen mit Deadsoil, Burning Skies und Destiny. Es ist die "We are the Enemy" Tour und sechs Auftritte in Deutschland sind bereits bestätigt. Schaut einfach auf unsere Homepage, oder die von Lifeforce, da erfahrt ihr Näheres.

Gibt es ein "Dream Team? mit dem er gerne touren würdet?

Henrik: Nein, gibt es nicht. So lange man mit einer Band klar kommt und Spaß haben kann, dann ist das meine Vorstellung von einer "Traumtour". Ich würde lieber mit meinen Freunden touren als beispielsweise mit Slayer. Die Musik ist nicht das einzige, wenn man "on the road" ist.

Es scheint eine sehr aktive Underground Szene in Schweden zu geben. Wie ist das Feeling zwischen den Bands? Eher wettbewerbsorientiert, oder familiär und unterstützend?

Henrik: Sehr unterstützend, an der Westküste vor allem. Wir sind mit einigen Bands aus Göteborg befreundet, Shadowbuilder, Poem und Mindfall, um ein paar zu nennen. Es gibt immer viel Spaß, wenn wir uns begegnen und wir unterstützen uns auch gegenseitig, weil wir uns für Bands halten, die einen netten Vertrag verdient haben. Unglücklicherweise bekommen viele Bands Verträge, obwohl sie das nicht verdient haben, und Bands die Arsch treten gehen unbeachtet unter.

Vor ca. dreizehn Jahren habe ich als fünfzehnjähriger Metalhead Schweden besucht, zusammen mit meinen Eltern. Mit einem Dismember-Shirt bewaffnet bin ich in einen Plattenladen in Malmö gestürmt und habe gehofft, dort coolen schwedischen Underground Stoff in die Finger zu kriegen. Stattdessen gabs dort nur irgendwelchen Pop Mist. Vielleicht war der Plattenladen in einem großen Einkaufszentrum auch die falsche Wahl... Kannst Du uns vielleicht ein paar Underground-Plattenläden empfehlen?

Henrik: Na ja, unglücklicherweise bin ich nicht allzu oft in Malmö. Es ist eine große Stadt und es dürfte dort schon ein paar gute Plattenläden geben, aber ich kenne sie nicht. In Göteborg allerdings gibt es zum Beispiel das Madhouse Records, die haben sowohl Second Hand Zeug, als auch neue Sachen. Ein toller Laden, den man ruhig mal anchecken sollte! Oft findet man dort auch Demos von Bands aus Göteborg. Es gibt auch CD-Geschäfte, die ihren gesamten ersten Stock Heavy Metal und Alternative gewidmet haben. Ein bisschen teuer, aber gut.
In Stockholm gibt es haufenweise kleine Plattenläden, die Second Hand Platten verkaufen und anderes Underground Zeug. Die findet man alle in der Altstadt "Gamla Stan". Auch sollte man keinesfalls "Sound Pollution" vergessen, einem der größten Vertriebe für Heavy Metal hier in Schweden. Deren Shop ist ebenfalls in Stockholm, auch ein bisschen teuer, aber trotzdem gut.

Wie sieht es mit Live Musik aus? Ein paar Clubs, die Du empfehlen kannst?

Henrik: Es gibt einige in Stockholm, zwar habe ich sie noch nicht besucht, aber man hat mir gesagt, dass sie gut seien. Club 666 ist einer davon, fragt einfach einen Metalhead wenn ihr in Stockholm seid und er wird es Euch verraten. In Göteborg gibt es den "Belzepup", Tony von Transport League führt ihn. Außerdem gibt es noch den Club Nocturnal. In Falkenberg, wo ich wohne, haben wir den Club Intro. Der wird von Rossi geführt, der außerdem für das E-Zine Agonyzone verantwortlich ist.

Schon mal was vom Party San Festival gehört? www.swedishmetal.net hat es zum "schwedischsten Festival? Deutschland gewählt ? tretet Lifeforce in den Hintern, damit sie Euch dort buchen!

Henrik: Jep, ich habe davon gehört, aber ich war noch nicht dort. Ich werde aber versuchen Stefan (von Lifeforce ? Anm.d.Verf.) davon zu überzeugen, hehe!

Die berühmten letzten Worte:

Henrik: "Ich lebe in einem riesigen Eimer!", zitiert aus dem Trickfilm "Rejected".
Wir sehen uns auf der Tour!


Vorbereitung, Durchführung und Bearbeitung: Alf



zurück

   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword