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Zum Glück gibt es immer wieder neue Bands, die sich mit Haut und Haaren dem Death Metal widmen. Eine eben solche sind Possession aus Österreich, die mit ihrer Eigenproduktion "Storm of hateness" (die Rezension dazu findet sich in unserer Underground-Sektion) einen beeindruckenden Einstand geliefert haben. Das Album bietet groovigen Midtempo Death in Reinkultur und somit genügend Anlass, Chris - seines Zeichens Gitarrist der ambitionierten Truppe - etwas über Possession auszuquetschen.


Ihr habt euch ja erst Ende 2001 gegründet und seid somit noch eine sehr junge Band. Stell doch bitte erst mal kurz Possession vor!

Chris: Possession sind eine Death Metal Kombo aus Salzburg und Bayern und bestehen aus den Gründungsmitgliedern Sam - Bass und Gesang, Chris - Gitarre und Andi (Senfgas) - Schlagzeug. Diesen Winter ist noch George an der 2ten Gitarre hinzugekommen, der mittlerweile unser starkes Line-Up komplettiert. Zu unserer Musik sei gesagt, dass wir eingängigen Midtempo Death mit viel Groove und partiellen Blast-Attacken spielen.


Possession

Ich nehme mal an, dass ihr allesamt vorher schon in anderen Bands aktiv wart, zumindest lassen das eure musikalischen Qualitäten stark vermuten.

Chris: Nein, keiner von uns war vor Possession schon mal in irgendeiner Band tätig. Wir haben quasi alle von Null angefangen, spielen oder proben dafür aber tagtäglich, schließlich sehen wir die Band nicht als Zeitvertreib. Wir wollen etwas erreichen, und das geht eben nur mit Disziplin und Konsequenz.

In eurer Bandinfo betont ihr den Enthusiasmus, der euch mit der Band verbindet und dass ihr Possession als eine Art Lebensaufgabe seht. Das scheint mir eine hervorragende Grundlage für weitere Taten zu sein. Hat diese Einstellung auch etwas mit eurer Namenswahl zu tun?

Chris: Ein jeder von uns wollte immer schon in einer Band spielen, nur fanden sich eben nie die richtigen Enthusiasten, die all ihre Zeit und auch viel Kohle in die Band stecken wollten. Der Name Possession (engl. Besessenheit) soll genau diese Einstellung ausdrücken. Mehr noch, er soll unsere Besessenheit vom Metal ausdrücken, Metal über alles: die Musik, der Lifestyle, das ganze Leben dreht sich um die Musik.

"Storm of Hateness" zeigt ja schon ein gewaltiges Potential, was sind eure Ziele mit der Band und was glaubt ihr, welche Möglichkeiten euch noch offen stehen?

Chris: Wir selbst sind zwar ganz zufrieden mit "Storm of hateness", aber wir sind natürlich noch lange nicht zufrieden genug. Wir schreiben schon wieder neue Kracher fürs nächste Album und die werden immer besser weil sich im der Erfahrung einfach mehr Möglichkeiten und vor allem Ideen entwickeln. Es ist natürlich immer etwas schwierig abzuschätzen wie weit man kommt, aber wir wollen irgendwann schon einmal zur Elite dazugehören. Was uns von anderen Bands unterscheidet ist der beinahe schon fanatische Ehrgeiz und die Strebsamkeit alles in die Band zu stecken. Ich gehe mal davon aus, dass das nur der richtige Weg sein kann.

"Hateness" ist meines Wissens nach ein eher ungebräuchliches englisches Wort. Wie seid ihr darauf gekommen, es Teil eures Albumtitels werden zu lassen?

Chris: Stimmt, "Hateness" ist ungebräuchlich und gerade deswegen haben wir es verwendet. Man braucht doch heutzutage einen etwas außergewöhnlichen Titel, um im Gespräch zu bleiben und genau das wollten wir damit erreichen.

Gerade "Burn them all" auf "Storm of Hateness" erinnert mich stark an Bolt Thrower, die sicher ein musikalischer Einfluss für euch sind. Verbindet euch viel mit der Band und welche anderen Combos haben euch aus eurer Sicht geprägt?

Chris: Ja, sicherlich haben uns Bolt Thrower in gewisser Weise inspiriert, es war ja auch eine der Bands mit denen wir aufgewachsen sind. Unsere Einflüsse sind aber sehr verschieden, denn ein jeder von uns hört zum Teil etwas andere Musik. Sicherlich sind wir allesamt vorwiegend in Death Metal Gefilden zuhause, hören aber gerne auch viel Black Metal, Thrash, Speed oder alten Heavy. Von den einzelnen Bands her gesehen sind wohl Amon Amarth, Six Feet Under, Dismember, At the Gates, Burzum, Hypocrisy oder Dissection die Scheiben die am öftesten in unseren CD-Playern rotieren.

Lass uns mal kurz zu euren Texten kommen, wer schreibt sie, wie wichtig sind sie euch und gibt es eine bestimmte Aussage die sie enthalten?

Chris: Die Texte schreibe vorwiegend ich und sie sind klarerweise einhergehend mit der Musik enorm wichtig. In unseren Texten versuchen wir vorwiegend persönliche Anschauungen und Erlebnisse zu verarbeiten, die wir mit dem nötigen Aggressionspotential und enormer Brutalität ausstatten. Wir behandeln eigentlich vorwiegend genretypische Themengebiete wobei all unsere Lyrics zumindest einen indirekten persönlichen Bezug haben.

Existieren bereits neue Songs bzw. Pläne für einen Longplayer. Es würde mich jedenfalls wundern, wenn dauerhaft kein Label Interesse zeigen würde, euch unter Vertrag zu nehmen.

Chris: Drei neue Songs sind mittlerweile schon wieder im Kasten, an weiteren wird derzeit hart gearbeitet. Die neuen Lieder sind zwar etwas schneller als die auf "Storm of hateness", aber dafür wieder absolute Nackenbrecher. Live gibt's schon Kostenproben unseres neuen Materials! Wir haben bereits einige Labels kontaktiert, das Feedback ist recht gut, aber noch ist es zu früh um etwas genaueres sagen zu können. Wir halten euch aber auf dem Laufenden!

Bei Euch stehen ja im Sommer zahlreiche Gigs an, unter anderem auch auf österreichischen Festivals. Was kann man live von Possession erwarten?

Chris: Ja, wir spielen diesen Sommer auf beinahe allen großen österreichischen und bayrischen Festivals. Live kann man sich auf eine totale Genickstarre einstellen, denn Possession werden euch zum bangen geißeln. Es ist einfach hammergeil, wenn man auf der Bühne steht und die Leute zur eigenen Musik voll abgehen, das gibt uns selbst den richtigen Schub uns gemeinsam mit den Metalheads das Hirn rauszuschütteln. In Deutschland werden wir diesen Sommer nur Bayern live bedienen, allerdings sind für Herbst schon Konzis für den Norden geplant, näheres steht auf unserer Homepage http://www.possession.at , sobald alles fixiert ist.


Possession live on stage

Euer erster Gig war auf einem 2tägigen von euch selbst organisierten Festival. Wie habt ihr die Show erlebt und wie seid ihr überhaupt auf die Idee gekommen? Ich vermute mal, dass ihr sehr gut in die österreichische Szene eingebunden seid, anders dürfte so was ja kaum zu bewerkstelligen sein.

Chris: Na ja, das war eher ein 2 tägiges Massenbesäufnis wo wir unter anderem auch aufgespielt haben. Wir haben einen großen Proberaum, eigentlich nicht nur einen Raum sondern ein ganzes Haus, mit Bühne, Bar, Kühlschrank, Schlafmöglichkeiten usw. und dort lassen wir des öfteren mal was steigen. Eignet sich bestens als Location! Klar kennen wir viele Leute, nicht nur in Österreich, auch in Deutschland, wir sind nun doch schon mehr als 10 Jahre mit dem Metal verbunden, da kennt man eben jede Menge Leute.

Der Posten des 2. Gitarristen war ja zeitweise vakant. Ist nun abzusehen, dass Schurli dauerhaft bei euch bleibt?

Chris: George (Schurli) ist mittlerweile fixes Possession Bandmember. Wir hatten einige Probleme mit unserem Ex-Gitarristen, weil er uns finanziell über Tisch ziehen wollte, aber das haben wir glücklicherweise mittlerweile ausgestanden. George passt optimal in unsere Runde, er war ja auch davor schon immer bei jedem Blödsinn mit dabei.

"Senfgas", das Pseudonym eures Drummers Andi, wird sicherlich von einigen Leuten seltsam aufgenommen. Was steckt dahinter? Provokation, Ironie oder einfach nur ein alter Spitzname?

Chris: Mich wundert es ehrlich gesagt, dass das Pseudonym Senfgas so oft hinterfragt wird. Kurz gesagt ist das nur ein Spitzname vom Andi, den er vor Jahren nach einigen durchsoffenen Tagen und Nächten vom Belphegor - Sigurt bekam. Damals hieß er aber noch original Senfdrucker-Charly, im Laufe der Zeit wurde dann Senfgas daraus.

Was machen Possession denn so im "normalen Leben", also womit verdient ihr eure Brötchen?

Chris: Gibt es denn noch ein anderes Leben außerhalb Possession? Ach ja, Motorrad fahren, ein bisschen Sport und verreisen fallen mir da ganz spontan ein, ansonsten bleibt eigentlich wenig Zeit für andere Dinge. Ich (Chris) arbeite als EDV-Techniker, Andi als Fliesenleger, Sam verdient sich als Maschinenschlosser und George studiert Maschinenbau in München.

Okay, dann würden mich noch deine persönliche All-Time Top 5 Alben interessieren!

Chris:
Dissection - Storm of the light's bane
Metallica - Ride the lightning
Emperor - In the nightside eclipse
Burzum - Hvis lyset tar oss
Judas Priest - Painkiller

Besten Dank für das Interview, letzte Worte?

Chris: Seid gewappnet für die ultimative Possession Livezerstörung, denn wir garantieren für dauerhafte Genickstarre! Ich hoffe, dass wir euch bald wieder mit guten Neuigkeiten und einem neuen Release beehren dürfen. Aktuellste News, Dates und Bandinfos gibt's wie immer auf unserer Website http://www.possession.at
So watch out for the Possession!


Vorbereitung, Durchführung und Bearbeitung: Volker



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