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Sinner, eine der wenigen beständigen Bands im Hardrock-Bereich. Seit Mitte der 80er Jahre sind Mat Sinner und seine Mannen eine beständige Größe des melodischen Hardrocks. Nachdem man bereits bei den letzten Alben feststellen konnte, dass Sinner noch lange nicht zum alten Eisen gehören, liefert man mit dem aktuellen Album "Mask of Sanity" einen erneuten Beweis dafür, dass mit der Band nach wie vor zu rechnen ist. Warum das Album etwas melodischer ausgefallen ist, warum die Tour mit TNT schon wieder ins Wasser gefallen ist und einiges mehr klären wir mit Gitarrist Tom Naumann.




Mask of Sanity" klingt melodischer als "There will be Execution". War die Marschrichtung schon klar, bevor ihr ins Studio gegangen seid, oder war das ein natürlicher Prozess?

Tom: Die Marschrichtung war schon vor dem Studio klar, da ja die Songs nicht erst im Studio entstehen. Als wir anfingen die Songs zu schreiben, wollten wir uns mehr in die alte Sinner Richtung mit mehr zweistimmigen Gitarrensolis und mehr Melodie bewegen. Ein weiterer Einfluss war, dass wir mit Primal Fear eine Show in Dublin gespielt haben.
Da wir große Thin Lizzy Fans sind, haben wir das Grab von Phil Lynott besucht. Diesen Moment haben wir natürlich auch in unserer Musik verarbeitet.

Im Studio hattet ihr Unterstützung von Andy Franck (Brainstorm), Ralf Scheppers (Primal Fear) und Martin Grimm (Mystic Prophecy). Habt ihr die Stücke vorgegeben, oder konnte jeder selbst seinen Part schreiben?

Tom: Die Songs standen ja schon. Ralf und Andy hatten ihren Part, der von uns vorgeschlagen wurde. Sie konnten aber ihre eigene Persönlichkeit und Stil mit einbringen. Martin konnte hingegen beim Solo spielen was er wollte. Da gab es überhaupt keine Vorlage.
War alles ein sehr relaxtes und entspanntes Klima im Studio, und es ist immer eine Freude, mit netten Kollegen und talentierten Musikern zu arbeiten.

Zu "Diary of Evil" gibt es einen Videoclip, welcher allerdings nur auf der limitierten Version zu sehen sein wird. Warum macht ihr ihn nicht allen Fans zugänglich?

Tom: Ich glaube, dass der Clip auch mittlerweile auf YouTube zu sehen ist. Heutzutage muss man den Leuten natürlich auch einen Kaufanreiz bieten. Ich denke, dass wir das relativ gut geschafft haben, denn die CD ist vom Preis her ja nicht teurer geworden. Wenn ich mir da andere Veröffentlichungen anschaue, die mit zig verschiedenen Limited Editions auf den Markt geschmissen werden. Da blickt man doch als Fan gar nicht mehr durch. Da gibt?s Versionen mit oder ohne Video, mit Autogramm oder ohne, Platin-Editions usw. Hat für mich dann den faden Beigeschmack von Fanabzocke. Genauso Aktionen mit Vorab-Singles und 2-3 unreleased Tracks; die nachher auf dem regulären Album auch drauf sind.

Das Video wurde von Mat und Roy Z produziert, zumindest wurde mir das so gesagt. Wie war die Zusammenarbeit und wie kam es dazu?

Tom: Roy Z. hat mit dem Video nichts zu tun. Das Video wurde von Mat und Katja Piolka gemacht. Roy hat lediglich für Mask of Sanity einen Song beigetragen. Roy kennen wir seit 2003, als wir mit Primal Fear zusammen mit Halford, Testament, Immortal und Amon Amarth auf Amerika-Tour waren. Der Kontakt ist bis heute geblieben, und so kam es zu dieser Zusammenarbeit.


Im März sollte es auf Tour mit TNT gehen. War das eine Wunschtour oder eher ein Vorschlag eurer Plattenfirma und warum wurde aus der Tour letzten Endes doch nichts?

Tom: Eigentlich war es schon ein Wunsch der Band, denn wir mögen die Musik von den Jungs. Leider hat sich aber das Thema erledigt, da TNT im Mai ihre neue CD veröffentlichen werden und es für sie keinen Sinn macht, im März auf Tour zu gehen, da sie nichts promoten können. Wir werden aber zusammen mit Vengeance und Chinchilla die Hallen unsicher machen.

Mit Mat Sinner, Klaus Sperling und Tom Naumann sind drei Fünftel von Primal Fear auch bei Sinner vertreten. Wie entscheidet ihr, welche Idee für welche Band in Frage kommt?

Tom: Klaus Sperling ist ja schon seit 2003 kein Mitglied von Primal Fear mehr. Tom ist seit 1988 bei Sinner. Der Musikstil, mal abgesehen von "There will be ?", zwischen Sinner und Primal Fear ist schon unterschiedlich. Sinner hat mehr die Wurzeln beim Heavyrock , wobei PF ganz klar im Metal-Bereich anzusiedeln ist. Da ist das dann relativ einfach, Ideen den Bands zuzuordnen.

Steht hinter "Mask of Sanity" ein textliches Gesamtkonzept, oder stehen die Tracks für sich alleine?

Tom: Die Tracks stehen schon für sich alleine. Es ist also kein Konzeptalbum im herkömmlichen Sinne. Viele der Songs handeln aber von einem bestimmten Zeitraum, als es in unserem privaten Leben nicht so rund lief, wie wir uns das gerne vorgestellt hätten. Diese Erlebnisse und Fakten haben wir in den Songs verarbeitet.

Erläutere doch mal bitte, worum es in dem Titeltrack geht.

Tom: Da geht es um einen Menschen in unserem Umfeld; der sein Leben, was die Gesundheit betrifft, nicht im Griff hat. Er pumpt sich voll mit Drogen, Viagra und anderen Psychopharmaka, nur damit er den Schein des normalen Lebens aufrechterhalten kann. Das führte dann zu Größenwahn, mit Hang zur Selbstdarstellung. Innerlich ist er aber eigentlich schon ganz schön durch und leidet wohl auch unter Persönlichkeitsspaltung und anderen Symptomen.
Er versucht aber nach außen hin den Schein der Gesundheit, sowohl körperlich als auch mental, zu wahren. Leider hat uns diese Person durch unnötige Aktionen, die seinem kranken Hirn entsprungen sind, das Leben unnötig schwer gemacht. Mittlerweile haben wir aber wieder alles im Griff und wir schauen nicht nach hinten, sondern nach vorne.

Euer letztes Album ist noch bei Nuclear Blast erschienen, jetzt seid Ihr bei MTM Music. Gab es Unstimmigkeiten zwischen Nuclear Blast und Euch?

Tom: Nein, gab es eigentlich nicht. Wir haben es aber so gesehen, dass NB zwar ein gutes Label für Metal ist, aber diese Art von Musik nicht promoten kann. MTM ist für diese Produktion die richtige Lösung gewesen, und es war für uns kein Rückschritt, da sich die Leute von MTM mit dieser Art Musik identifizieren können.
Außerdem ist es doch für eine Band besser, wenn sie bei einem Label die Nummer eins ist, anstatt nur eine Nummer, die man abarbeiten muss, aber dafür eigentlich keinen Bock hat.

Zu guter Letzt noch die Frage nach Deinen momentanen Lieblings-Cds. Was rotiert derzeit bei Dir im Cd-Player / Autoradio?

Tom: Papa Roach - The paramour session,
Breaking Benjamin - Phobia und
Hinder - Extreme Behaviour


Vorbereitung, Durchführung und Bearbeitung: Andreas



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