Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4775677
Besucher seit 09/2002


Die magischen drei Buchstaben die aus einem normal sterblichen eine V.I.P. werden lassen, bedürfen im Fall von "Redemption" einer leichten Buchstabenkorrektur. V.I.B. - "Very Import Band"! Während hierzulande eine Erbärmlichkeit wie "Deutschland sucht den Superstar" die treuen Vasallen der Volksverdummung begeistert hat, ist die amerikanische Variante "Amateur sucht Superstars" doch um einiges interessanter. Was es mit der Liason von u.a. Rick Mythiasin, Ray Alder, Michael Romeo, um nur drei von insgesamt 6 recht bekannte Namen die an diesem Projekt beteiligt sind, zu nennen, auf sich hat und weitere Wichtigkeiten berichtet Initiator Nick van Dyk.


Da die wenigsten unserer Leser und Leserinnen mit Deinem Namen etwas anfangen können, bitte ich zuerst um eine kompakte Übersicht Deines bisherigen Werdegangs. Eventuelle vorherige Bands, sonstige musikalische Beiträge und dergleichen.

Nick: Im Gegensatz zu vielen professionellen Musikern ist mein Werdegang ein komplett anderer. Die Absicht, das ganze als Beruf zu betreiben, war nie meine Absicht, das ganze sollte eigentlich immer ein Hobby bleiben und nicht mehr. Ich habe sehr früh angefangen Klavier zu spielen, habe mir dann das Gitarrespielen selber beigebracht und das eine oder andere komponiert, u.a. die ganzen Sachen für meine erste CD. Ich habe die Fachhochschule für Wirtschaft besucht, dann ein entsprechendes Studium abgeschlossen, mit dem Ziel eine leitende Funktion in der Unterhaltungsindustrie zu bekommen. Die Musik lief die ganze Zeit nebenbei. Ray Alder habe ich dann in einem Club kennen gelernt, das hat sich dann zu einer sehr intensiven Freundschaft entwickelt. So kam es dann, dass ich bei seinem Projekt "Engine" als Musiker und auch Komponist involviert war. Im Gegensatz bot er mir dann an, als Co-Produzent bei meiner CD behilflich zu sein. Außerdem war er sehr behilflich bei der Bandzusammenstellung für mein erstes Werk. Viele der Sachen, die sich auf der CD befinden, sind schon vor einiger Zeit entstanden und mussten erst mal auf den neuesten Stand gebracht werden. Vor allen Dingen habe ich erst mal die mehr als deutlich zu hörenden "Iron Maiden" Einflüsse über Bord gekippt.


Nick van Dyk (2. von links) im Studio, rechts daneben Ray Alder

Kommen wir nun zur Abteilung "Dichter, Geschichtenschreiber und Verleger", auch bekannt als P.E.N. . Du scheinst genauso wie ich ein großer Verehrer von Stephen King zu sein?

Nick: Absolut! Viele seiner Geschichten sind einfach nur Horror, gut geschriebener, wohlgemerkt. Hin und wieder schreibt er aber auch wahrhaft epische Werke, wie z.B. "The Stand" (im deutschen mit dem Untertitel "Das letzte Gefecht" - der Verf.). Ein Buch, das nicht mit 100 verhexten Hotels zu tun hat, sondern sich auf die "das Ende der Welt"-Thematik bezieht, der Konfrontation zwischen gut und böse. Eigentlich wollte ich nie einen Titel schreiben, der Bezug auf Stephen King nimmt, bis ich "Desparation" gelesen habe, eines der beeindruckensten Bücher die ich kenne. Auch hier hat mich der Aspekt Gut/Böse faszininiert.

War der religiöse Hintergrund für Dich als Christ ausschlaggebend oder das Buch in seiner Gesamtheit?

Nick: Eher das letztere, da ich meine Band nicht gerne als christliche Band vermarktet wissen möchte. Die ganze Geschichte die das Buch erzählt ist so erschlagend, dass es vollkommen egal ist, welcher Religion Du angehörst oder nicht. Es geht um das Vertrauen in die Menschheit und alles das, weswegen wir hier auf der Erde sind. Ich bin mit Sicherheit auch nicht der bibelfesteste von allen, vor allen Dingen, wenn ich an meine Mercyful Fate/King Diamond Sammlung denke.

Na prima! Da werden wir als gute Christen doch noch in der Hölle schmoren! Und das alles wegen unserer fürchterlich satanistischen CDs.

Nick: Ich hoffe nicht!

"Desparation" ist die eine Seite der Münze, die andere ist "Regulator". Im Prinzip trotz der unterschiedlichen Handlungen fast ein und dasselbe Buch. Warum hast du nicht versucht, diese beiden Sichtungsweisen ein und derselben Sache zu kombinieren, anstatt die Thematik von "Somethig wicked this way comes", von Ray Bradbury aufzugreifen?

Nick: Das ist eine sehr interessante Frage, die mir so noch nie gestellt wurde. "Regulator" habe ich einige Jahre nach "Desparation" gelesen und das ist mit Sicherheit die andere Seite der Münze. Mir persönlich fehlte ein gewisser Spielraum, das ganze war ein wenig zu eingeengt. Für mich hat sich das so gelesen, als ob "Randall Flagg" (der schwarze Mann aus "The Stand") plötzlich Jeffrey Dahmer wäre (amerikanischer Massenmörder, der Verf.). Kurz und gut, ein nettes Buch, das mich aber nicht weiter angesprochen hat.

Gut, damit zurück zur Musik. Wie lange hast Du gebraucht, bis die vielen guten Ideen, die die CD auszeichnen, so waren, wie Du sie haben wolltest?

Nick: Wie ich schon sagte, vieles ist im Laufe von mehreren Jahren entstanden, ohne dass ich mir irgendwie Gedanken gemacht habe, das ganze evtl. mal zu veröffentlichen. So ist Lied für Lied entstanden und auf einmal waren 50 fertig. 35 davon entsprachen dann nicht mehr meinen Vorstellungen, von den anderen habe ich dann eine große Menge, teilweise schon 10-15 Jahre alt, übernommen. Schließlich wurde wieder aussortiert und aktualisiert. Ein Titel wie "Desparation" z.B. ist in den letzten 6 Monaten entstanden. Alles in allem, alt und neu, gut gemischt.

Neben Dir als Hauptinitiator hast du einige nicht gerade unbekannte Szenegrößen für Dein Projekt als Mitstreiter gewinnen können. War es nun so, dass Du gesagt hast: " Das ist mein Ding und ihr setzt meine Ideen um" oder wurde im Team noch das eine oder andere erarbeitet?

Nick: Das letztere war der Fall. Für mich war das bisher nur ein Hobby. Ray Alder, Bernie Versailles oder Michael Romeo haben noch das eine oder andere positive dazu beigetragen. Jeder durfte und sollte so kreativ wie möglich sein.

Was ich der CD bzw. der Musik hoch anrechne ist die Leichtigkeit. Der Hörer bzw. die Hörerin kann sich ganz entspannt hinsetzen und einfach nur gute Musik genießen, ohne sich über verzwickte Taktfolgen oder dergleichen den Kopf zerbrechen zu müssen. Während andere sich zu stark an den "Übergöttern" Dream Theater orientieren, bist Du einfach Deinem Gefühl gefolgt.

Nick: Danke für die netten Worte. Das Gütesiegel eines guten progressiven Songs ist, wenn sich das ganze nicht gequält anhört. Nimm z.B. Kansas "Carry on my wayward son". Das nenne ich Qualität. Der ganze Titel ist in 4/4 gehalten, eine gerade Linie, trotzdem hört es sich komplizierter an, als es ist. Ein anderes Beispiel wären Watchtower. Was ich versuche, ist die Kombination aus ziemlich heftigen Schwermetall mit einer gewissen Eingängigkeit zu verbinden. Wie z.B. "Evergrey". Was nun das progressive Element angeht, möchte ich nur so komplex sein, wie es der Titel zulässt. Um einen Titel so komplex zu gestalten, wie nur möglich, der dann auch noch funktioniert, dafür bedarf es anderer Qualitäten als Songwriter als meine bescheidenen Möglichkeiten.


Redemptions selbstbetiteltes Debut

Rick hat im Booklet den denkwürdigen Satz "Nick, Du bist ein Genius" hinterlegt. Wie wahr! Wer einen Titel wie "Something.....", der über 24 min. lang ist, zu Stande bringt, ist entweder verrückt oder von den Göttern gesegnet!

Nick: Die Beantwortung schließt ein wenig an die vorherige Frage an. Die erste Version war etwas über 17 min. lang, was ja auch schon eine ziemliche lange Zeit ist. Ich habe diesen Titel dann Ray, der sich gerade in der Phase "weg von den überlangen Titeln" befand, vorgespielt. Er fand die ursprüngliche Version nicht unbedingt berauschend. Ich habe dann hier und dort noch einiges verbessert, einige Teile erneuert, um so einen etwas fertiger klingenden Titel zu haben. So ist das ganze dann noch etwas länger geworden. Alles in allem habe ich einen nicht unerheblichen Teil meines Lebens an diesem Titel gearbeitet.

Bleibt es bei dieser einen CD oder wird sich "Redemption" zu einer festen Band entwickeln?

Nick: Es wird mit Sicherheit eine weitere Veröffentlichung geben! Die Vorbereitungen dafür laufen schon und es wird im Ungefähren so klingen wie die jetzt aktuelle CD. Mehr Druck in Verbindung mit noch mehr Melodik. Leider bin ich nicht in der Lage, meinen regulären Job gegen den eines Vollblutmusikers einzutauschen. Trotzdem würde ich gerne so lange wie möglich mit der Musik weitermachen, und auch ein Interesse besteht.

Die berühmten letzten Worte bitte.

Nick: Danke an Dich und auch Eure Leser, die sich mit meiner Musik beschäftigen bzw. daran interessiert sind. Weitere Großtaten folgen!


Vorbereitung, Durchführung und Bearbeitung: Peter



zurück

   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword