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Ein Satz drückt im Prinzip alles wesentliche aus, was es zu "Majesty" zu sagen bzw. zu schreiben gibt: "We conquer all the stadiums with metal and with pride."
Dass es bis dahin noch ein ein paar unbedeutende Schritte sind, ist wohl allen an der Band beteiligten klar. Aber trotzdem ist der Siegeszug der 1997 gegründeten Band durch nichts mehr aufzuhalten. Was im kleinen Rahmen mit "Keep it true" anno 2000 seinen Anfang nahm, hat mit "Reign in Glory" seinen vorläufigen Höhepunkt gefunden. Auch wenn es ein paar Ungläubige nicht wahrhaben wollen, die aktuelle CD ist mit Sicherheit die Veröffentlichung des Jahres und im Hinblick auf die vielen Dünnbrettbohrer, die für sich reklamieren, "True as hell" zu sein, der entsprechende Tritt in den Arsch für solch freche Lügen. Tarek "MS" Maghary hat wie immer kurz und präzise geantwortet. Sein bevorzugtes Mitteilungsforum bleibt nach wie vor die Musik.


Tarek, im letzten Jahr hattest du dich hinsichtlich der ganzen euphorischen Reaktionen auf die Band und "Sword and Sorcery" sehr zurückhaltend gegeben. Nun sind die ersten Rückmeldungen auf die neue CD wieder nur vom feinsten. War deine damalige Haltung aus heutiger Sicht gesehen eigentlich nicht zu vorsichtig?

Tarek: Das ist eine schwierige Frage. Ich bin sehr positiv überrascht über die positiven Reaktionen auf die CDs und natürlich auch stolz darüber. Aber trotzdem ist ein wenig Zurückhaltung immer ganz gut, wenn Kunst und Musik dein Metier ist, da du nie weißt, wie deine Arbeit angenommen wird. Wie gesagt, mittlerweile bin ich sehr stolz auf das, was wir geleistet haben und auf die Fans die wir haben. Ich liebe das, was ich tue und werde es immer weiter machen. Das ist das wichtigste für jemanden, der Metal macht. Du musst daran glauben und das tun, was in deinem Herzen ist. Das machen wir weiter. Dass wir dann noch gut ankommen, ist natürlich auch optimal für uns.

Was ist noch wichtiges in den letzten anderthalb Jahren passiert?

Tarek: Wir haben einen neuen Gitarristen, da ich mich mehr auf den Gesang konzentrieren möchte. Das wiederum ist für die Band ein großer Schritt nach vorne. Dadurch, dass ich jetzt nur noch singe, kann ich mehr auf das Publikum eingehen. Die Shows und musikalisch ist auch einiges besser geworden. Ansonsten haben wir viel live gespielt und das auch gerne gemacht. Dann habe ich Songs geschrieben, also das, was ich immer mache. Daneben habe ich noch ein Studio und einen eigenen PA Verleih.

Der neue Gitarrist ist nicht irgendwer, der gerade Zeit hatte, sondern Rolf Munkes, der sicherlich zu den besseren seiner Zunft in Deutschland gerechnet werden kann. Wie konntest du Rolf Für die Band gewinnen?

Tarek: Wir waren mit seiner vorigen Band Vanize auf Tour, diese Band ist mittlerweile Geschichte. Gleichzeitig suchten wir einen Gitarristen, woraufhin sich dann Rolf meldete. Dann haben wir uns erstmal getroffen, überlegt, ob ihm die Musik auch auf Dauer gefällt, ob er sich überhaupt vorstellen kann, bei uns zu spielen und das andere übliche drum und dran. Na ja, dann kam er in unser wunderschönes Kaff Lauda. Dort haben wir ein paar Bierchen getrunken, uns ein wenig unterhalten und von ihm kam dann die Anfrage, ob wir musikalisch zusammen arbeiten können. Rolf ist momentan einer der besten Gitarristen die zu bekommen sind, und er wird die Band ein ganzes Stück nach vorne bringen. Er selber hat viel Spaß mit uns, kann sich mit der Musik identifizieren und im ganzen sind wir ein richtig festes Team.

Wie wäre "Reign in Glory" ausgefallen, ohne Stefan Kaufmann als Produzent und ohne Rolf Munkes?

Tarek: Die Titel wären gleich geblieben, nur die Gitarrensoli wären anders ausgefallen. Stefan Kaufmann ist als Produzent eine Koryphäe in Sachen Heavy Metal. Der ganze Druck, der auf der neuen CD zu hören ist, den hat er mit eingebracht. Deswegen sind wir auch ganz froh, ihn gewählt zu haben, da der Sound perfekt geworden ist.

Von "Sword and Sorcery" zu "Reign in Glory" ist es mehr als ein kleiner Schritt. Während der Einstand bei Massacre ein Breitwand Epos war, ist der Nachfolger mit Titeln wie "Heavy Metal Battle Cry" oder "Into the Stadiums", die ich von euch gar nicht erwartet habe, doch mehr als nur anders ausgefallen.

Tarek: Das wichtigste für eine Band sollte es sein, nicht immer wieder das gleiche zu machen. Es sollte ein eigener Stil vorhanden sein und jedes Album sollte sich unterscheiden. Natürlich hätten wir "Sword and Sorcery" lediglich mit anderen Texten noch mal neu aufnehmen können. Aber darauf hatten wir keine Lust und vor allen Dingen geht dann eine Band auch unter. Für 15 Euro im Laden soll nicht nochmal das gleiche Album gekauft werden und es muss anders klingen, was uns auf der neuen CD auch gelungen ist. Vergleich die "Keep it true" mit der "SAS", dass ist auch irgendwie anders. Es zieht sich ein gewisser roter Faden durch alle Alben, aber jedes hat sein eigenes Gesicht.


Viele werden bei der wieder mal ziemlich extremen Anhäufung von "Brothers in Metal", "Heavy Metal never dies" usw., die Krise bekommen. Wann ist für dich der Punkt erreicht, wo du dich selber zügelst und das ganze auf ein normales Maß zurückschraubst?

Tarek: Die Texte sind zeitlos finde ich und Heavy Metal ist auch zeitlos. Deswegen kann darüber nicht genug geschrieben werden. Warum sollte ich anfangen, sozialkritische Texte zu schreiben? Das passt nicht zur Band und hören möchte es auch keiner. Es würde auch nicht meiner Art entsprechen. Es gibt so viel über die Szene zu schreiben, die Werte, die Ehrlichkeit und den Zusammenhalt.

Es gibt Leute, die Heavy Metal mal eine zeitlang gut fanden und heute zu Sesselfurzern und Sofasitzern verkommen sind und unsere Musik heute nur noch Scheiße finden. Nicht zu vergessen eine nicht gerade unbekannte Jammergestalt aus Süddeutschland, die jetzt Nu Metal für das einzig richtige hält.

Tarek: Ich glaube zu wissen wen du meinst. Davon gibt es leider Gottes einige. Aber die gab es schon immer, auch in den 80ern und die sind im Prinzip in jedem Bereich vorhanden. Ich kenne einige Leute, die mir erzählen, wie sie früher in den 80ern zu Konzerten gegangen sind und wie toll die Musik doch war. Heute bleiben sie lieber daheim, weil es doch alles zu anstrengend geworden ist. Die haben auch keine Lust, sich für neue Bands zu interessieren, davon gibt es leider viele. Diese Leute sollten evtl. realisieren, dass es viele junge, neue Bands gibt, die den Geist der wilden Jahre unserer Musik verinnerlicht haben. Viele kennen ihre alten Helden noch, geben aber der neue Garde keine Chance. Weil es sowieso nicht mehr wie früher sein kann und es die Szene doch gar nicht mehr gibt. Heavy Metal ist eine hohe Form der Kunst und das soll die breite Masse bitte doch wieder merken. Es ist doch traurig, dass irgendwelche Pop Fuzzis riesig in den Charts platziert sind, aber die Kids überhaupt gar nicht wissen, was Heavy Metal ist. Unsere Szene wäre viel größer, würde Heavy Metal mehr Interesse entgegengebracht.

Die berühmten letzten Worte bitte.

Tarek: Ich hoffe, dass alle die neue CD anchecken werden und die Songs mögen. Jeder soll für unsere Musik das tun, was er tun kann. Kommt zu unseren Konzerten und feiert eine geile Party.


Vorbereitung, Durchführung und Bearbeitung: Peter



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