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Seit einigen Jahren treiben die vier Leute von Schmerz mit einer äußerst intensiven, kalten, leidenschaftlichen Mixtur aus Grindcore, Psychorock und Noise ihr Unwesen im Frankfurter Underground. Mit "Totes Metall" legte mensch ein beachtliches Debut vor, und so war es an der Zeit, den Vierer mal zwecks Interview im Proberaum zu besuchen. Allerdings war nur die Hälfte der Band anwesend, Volker und Sandra wußten aber genug Interessantes zu berichten.


Fangen wir mal mit den langweiligen Fragen an; stellt euch doch mal bitte kurz vor.

Sandra: Was willst du denn wissen?!
Volker: Sexuelle Eskapaden und so?
S: Das wird aber dann getippt, oder?

Alles, was du sagst, kann und wird gegen dich verwendet werden.

V: Moment!
S: In schriftlicher oder mündlicher Form?

Also stellt euch bitte mal vor und erzählt kurz die bisherige Bandgeschichte.

V: Ja ich spiele Gitarre, ich bin der Volker. Da drüben hockt normalerweise der Mücke und spielt Schlagzeug, hat aber heute keine Zeit, und dort drüben steht normalerweise der Detlef, der spielt auch Gitarre, aber der ist heute auch nicht da. Und dann gibt's noch die da. (deutet auf Sandra)
S: Ja gut, ich bin Sandra, aber das weißt du ja, und ich singe und spiele Baß, aber das weißt du auch. (lacht)


Okay, dann erzählt bitte mal die bisherige Bandgeschichte... ganz kurz.

S: Wie lange gibt's uns jetzt, drei Jahre?
V: Mit den Leuten, die wir jetzt haben, drei Jahre, ja.
S: Vorher gab's Kälte, aber wir hießen schon Schmerz, als alle dazukamen, die jetzt dabei sind, daher ist das eigentlich relativ unwichtig.
V: Das war mit einem anderen Drummer und einem anderen Gitarristen. Dann haben sie keinen mehr gehabt, nur noch einen Sänger, den Mario, und da habe ich ausnahmsweise mitgemacht.
S. Ja, du warst ja schon bei Kälte dabei.
V: Dann kam der Mücke dazu, und der hat dann den Detlef angeschleppt. Und der Mario hat dann natürlich Angst gekriegt und kam nicht mehr. Seither müssen die Sandra und der Mücke alles singen.
S: Wir haben ihm mit Auftritten gedroht! (allgemeines Gelächter)

Ihr habt ja vor einiger Zeit eure CD "Totes Metall" herausgebracht, ist das eure erste Veröffentlichung?

S: Ja, die haben wir vor anderthalb Jahren aufgenommen, und deswegen haben wir jetzt auch schon die neue aufgenommen.

Kam "Totes Metall" auch schon vor anderthalb Jahren raus?

S: Nein, vor einem Jahr ungefähr.

Wer schreibt denn bei euch die Songs, macht ihr das alle gemeinsam?

V: Nein. Also die Lieder, die ich anschleppe, werden meistens auch zu 80% so umgesetzt, die mache ich selbst fertig. Manchmal haben auch der Mücke oder der Detlef eine Idee, und wir machen etwas dazu, und die Lieder, die die Sandra anbringt, die werden auch hier fertiggemacht. Also ziemlich gemischt. Wenn ich eins anbringe, wird das meistens auch ungefähr so gemacht, vielleicht wird die Reihenfolge geändert, aber die Riffs bleiben, und ansonsten machen wir das zusammen.
S: Also im Prinzip machen alle von uns Lieder, manche werde so, wie sie einer zu Hause geschrieben hat, übernommen, an anderen basteln wir noch gemeinsam rum.

Und die Texte, schreibst du die, oder macht ihr das zusammen?

S: Naja die meisten sind von mir, weil ich auch das meiste singe, und der Mücke macht die Texte für seine Gesangsparts. Manchmal schreibt auch einer den Text für beide Stimmen. Volker hat auch einen gemacht.
V: Jeder, der will, darf Texte schreiben.
S: Volkers Text ist dann auf der neuen CD drauf.

Auf "Totes Metall" sind nicht alle Texte abgedruckt, warum?

S: Wir haben auch manchmal nur Gesang ohne Text. (lacht) Es ist manchmal einfacher, erstmal den Gesang zu machen und danach den Text dazu. Und manchmal bleibt's einfach dabei, Lieder zu machen, die zufälligerweise mal nichts aussagen.

So à la alte Obituary?

S: Zum Beispiel. (lacht)
V: Es ist aber nicht so, daß jedes Lied, das keinen abgedruckten Text hat, gar keinen Text hat. Es ist auch extra nicht jeder Text draufgekommen, manche wollten wir auch nicht draufhaben.

Wo liegen denn eure musikalischen Einflüsse? Was hört ihr privat, habt ihr Vorbilder?

S: Ein Bandvorbild nicht direkt, das spiegelt wieder, daß wir eben auch alle ganz unterschiedliche Sachen hören - querbeet. Jeder von uns hört etwas anderes.
V: Für Vorbilder bin ich zu alt. (Gelächter) Hatte ich nie, aber was an alten Sachen gut ist, ist auf jeden Fall Motörhead und Slayer.
S: Sehr gut!
V: Für die anderen kann ich da nicht so genau sprechen, aber der Mücke hört auch eher ins jazzige rein, und der Detlef geht mehr in die Doom und Stoner Rock-Ecke, irgendwo treffen wir uns dann halt. Man muß ja nicht immer das machen, was man selbst hört. Da wird mal ein Slayer-Riff eingeworfen, aber die sind kein Vorbild.
S: Ich finde es auch ganz schön, Einflüsse aus verschiedenen Stilrichtungen reinzunehmen. Ich hätte auch keine Lust, nur Death Metal oder nur Hardcore zu machen.

Verfolgt ihr irgendwelche Ziele mit der Band?

V: Reich werden, nicht berühmt werden dabei, eine große Villa mit Butler...

Okay, das Offensichtliche mal ausgeklammert.

V: Auftreten... wenn überhaupt mal ein bißchen Erfolg kommen sollte, fände ich es geil, wenn der ganze Kram auf Null rauskäme.
S: Ja. In erster Linie muß es halt Spaß machen. Es wäre schön, wenn wir mit allem auf Null rauskommen würden, aber es ist auch schon schön, ein bißchen rumzukreischen, ohne dafür eingesperrt zu werden. (lacht)

Ich habe mir ein paar Bands notiert, die mir beim Hören eurer Musik in den Sinn kamen, sagt mir bitte mal eure Meinung dazu... an erster Stelle hätten wir da Napalm Death.

S: Feine Sache.
V: Vielleicht vom Chaos oder teilweise vom Speed her, aber vom Gesang her...

Na gut, die haben keine Sängerin.

V: Nein, das meinte ich nicht, bei uns ist der Gesang einfach schriller und höher. Aber ein guter Vergleich.

Neurosis

S: Auch eine feine Sache.
V: Soll ich jetzt dasselbe sagen? Hm, ja, vielleicht weil's bei uns auch ab und zu scheppert. Neurosis finde ich selber ganz gut, aber die sind glaub' ich drei Ligen zu hoch für uns.
S: Gar nicht so einfach so langsam zu spielen.

Spinebender

(Achselzucken und große Augen beiderseits)
V: Nie davon gehört.

Das ist Grindcore aus dem Stuttgarter Raum, wo auch eine Frau rumkreischt...

Crisis!

(wiederum Achselzucken und große Augen)
V: Muß ich auch passen, vielleicht hätte es der Mücke gekannt.

Ich hätte jetzt gewettet, daß Karyn Crisis zu deinen Vorbildern zählt, Sandra.

S: Kenne ich leider auch nicht.

Doro

V: UUUAAAHHH!!!
S: Ey, super!! (lacht) Die hat eine geile Stimme.
V: Auf der ersten Warlock-Platte war sie ja gut, aber danach, igitt.
S: Ach, die Musik ist ganz schön langweilig geworden, aber die Stimme ist trotzdem toll.

Hach ja, der alte Eternal Flame-Gag macht immer wieder Spaß... ihr seid ja noch nicht an dem Punkt angekommen, an dem ihr von eurer Musik leben könnt, was macht ihr denn so im wirklichen Leben?

V: Tja da würde ich mich doch glatt als arbeitssuchend bezeichnen.
S: Finanzmanagerin... (lacht) Sozialarbeiterin.
V: Wenn du einen gelernten Beruf meinst, da kann ich mit Chemikant und Schreiner dienen. Der Detlef ist Schlosser, halb selbständig, erfolgreich, er kann arbeiten, wann er will, kriegt viel Geld, fährt laufend in Urlaub... der Mücke macht gerade Schule.

Sandra, warum machen eigentlich so viele Sozialarbeiter so einen Krach?

S: Was?!?

Warum machen so viele Sozialarbeiter so aggressive Musik?

S: (lacht) Ich habe die Frage ja schon verstanden, aber ich kenne gar nicht so viele Sozialarbeiter, die...

Tankard, Everfest, der Sänger von Grave Digger ist gelernter Sozialarbeiter... Logar's Diary, Elvenpath... warum gibt es so viele Sozialmetaller?

S: Ich wußte das gar nicht so genau.
V: Die haben so viel Zeit, die arbeiten so wenig.
S: Aber ich glaube nicht, daß das was mit dem Beruf zu tun hat.

Du hast neulich via Internet nach Geschrei von einem Kreator-Bootleg gesucht, wieso das?

S: Ja, ich habe eine Liveaufnahme gesucht, weil wir... warte mal... Gema! Du kannst das gerne wissen, aber die Gema nicht.

Na komm schon...

S: Das war einfach nur eine Idee für die neue CD, mit Intro und Outro, aber das haben wir eh verworfen. Wir hatten schon genug Intros, zwischen denen wir uns entscheiden mußten und hatten auch keine Lust, daß zu viele Intros auf die neue CD kommen. Es war nur mal eine witzige Idee, wie es wäre, wenn Mille unser Medley ansagt beziehungsweise anschreit.

Du bist so eine nette und ruhige Person, warum schreist du eigentlich immer so rum?

V: Kennst du sie privat?!
S: Dazu kann ich nur sagen, daß der Charakter nichts mit dem Musikgeschmack zu tun hat. Säuseln beim Singen wäre total langweilig, ich muß schreien, das muß bei der Musik einfach so sein. Es macht Spaß, ist eine ganz feine Sache, und es ist auch lustig, die Reaktionen des Publikums zu beobachten.

Wie oft spielt ihr denn so live?

V: Pro Monat? Pro Jahr? Eine mathematische Formel?
S: Jetzt läßt er wieder den Chemikanten raushängen.

Naja so Pi mal Pentagramm.

V: Vielleicht so einmal im Monat plus.
S: Ja so einmal im Monat.


Was war der am weitesten von hier entfernte Auftrittsort?

S: Ich weiß nicht, welcher Punkt in der Schweiz am weitesten weg war... also irgendwas in der Schweiz.
V: Ja, wir waren schon in den Bergen drin.

Wenn ihr auf einem Festival eurer Wahl auftreten könntet, welches wäre das?

V: Summer Breeze.
S: Obscene Extreme.

Ich habe euch jetzt ja auch schon zweimal live gesehen. Ihr steht auf der Bühne eigentlich nur da und spielt. Findet ihr nicht, ihr solltet etwas mehr posen? Die Gitarren schwenken? Headbangen?

S: Headbangen ist cool, das machen die anderen ja nie!
V: Erstmal bin ich zu alt, um den Hals zu schütteln, da habe ich zwei Wochen Halsschmerzen. Und Slayer damals, 1985 - da war ich auch schon halb alt - die haben da auch nur stur auf der Bühne gestanden und gespielt, nachdem sie mal kurz den Kopf geschüttelt haben, und ich finde so ein ignorantes Dastehen und einfach nur spielen cool. Das ist arrogant, ich weiß, aber ich mag dieses Rumgehüpfe nicht, das sollen die Jungspunde machen, die Bock drauf haben.
S: Mit dem Posen habe ich's auch überhaupt nicht... Nebel hätte ich gerne, das wäre okay.
V: Ja aber da sagt unser anderer Gitarrist immer, das ist giftig, da fallen wir alle tot um.
S: Aber so eine Nebelmaschine...
V: Keine Strobos, kein Nebel. Das eine macht epileptisch, das andere ist giftig.

Und findet ihr nicht, ihr könntet auch mal mit Nieten und Patronengurten auf die Bühne gehen?

S: Dann hast du nicht richtig geguckt.

Mehr Nieten und mehr Patronengurte! Nicht so ein kleines Fitzelchen sondern... sowas! (als Anschauungsobjekt dient ein im Proberaum ansässiges Poster einer unleserlichen Black Metal-Band)

S: Dreireihig mit Ketten war es, glaub' ich...

Zwanzigreihig Minimum!

V: Das trifft weder unsere Texte noch unsere Musik noch unsere Einstellung. Wir sind weder Poison noch... wie heißen die, ich kann's nicht lesen... die da sind wir jedenfalls nicht. Das hätte ich mit 20 gemacht, da wäre ich geil drauf gewesen. Da hätte ich eine Gitarre für 200 DM gehabt aber für 2000 DM Armbänder.
S: Das muß auch echt sein, wenn's rein gepost ist, ist das doch lächerlich.
V: Wenn ich den ganzen Tag mit Patronengürtel rumlaufe, ziehe ich ihn auch auf der Bühne an - so wie Lemmy.

Jetzt habt ihr noch die Chance, euch eure Traumgrindband zusammenzustellen.

V: Also den Basser auf jeden Fall von Napalm Death. Und als Schlagzeuger würde ich, obwohl's kein Grind ist, Dave Lombardo nehmen.
S: Als Sänger würde ich einmal den Hypocrisy-Sänger nehmen und dann noch den Disbelief-Sänger, wie er früher gesungen hat.
V: Die Gitarren sind beim Grind eigentlich egal, Hauptsache sie können schnell spielen... nehmen wir die von... wie heißen diese Holländer?
S: Inhume!

Sonst noch irgendwelche Instrumente?

V: Ich würde ja hier und da mal ein Keyboard reinnehmen, wobei ich da keine Namen kenne, aber da sind die ja alle dagegen.

Kein John Zorn am Saxophon?

S: Nein!
V: Vielleicht noch die Gitarre von Voivod... ich hatte gehofft, daß wir auch mal ähnlich klingen wie Voivod.

Dann hätte ich jetzt noch ein paar Stichworte für euch, auf die ihr mir spontan antworten dürft...

Grindcore

S: Cooool! Bei Konzerten ist das geil, aber zu Hause wäre mir das zu stressig.
V: Höre ich nicht so oft, kann man ab und zu mal reinschmeißen, klingen eh alle fast gleich.

Frankfurt

V: Coole Stadt, aber nur die am Main.
S: Nee, da ist nix los, keine gute Metalszene, zu wenig Schuppen zum Ausgehen.

Café Exzeß

S: Cooool! (lacht)
V: Ja, der Laden sollte bestehen bleiben.
S: Netter Laden, nette Leute.

George Bush

S: Uuuaah!
V: Das größte Arschloch, das auf der Welt rumläuft.
S: Michael Moore trifft alles, was man dazu sagen muß.

Porn Grind

S: Das ist hohl.
V: Frauenverachtend und wahrscheinlich auch männerverachtend, saudumm, blöder Name.
S: Bands, die nur Klischees reproduzieren, sind blöd, genauso wie klischeehafte Musik.

Vegetarismus

S: Ja das finde ich sehr vernünftig. All die armen gequälten Tiere, die dauernd gegessen werden - und Fische sind auch Tiere! So!
V: Wer's machen will, soll's machen, ich eß' mein Steak.
S: Hm, aber vegetarisch alleine ist zuwenig, finde ich. Wenn dann auch noch biologisch.

Manowar

S: (lacht) Es ist ja immer herrlich, dich im Cave zu sehen, wenn Manowar läuft, aber ansonsten muß ich sie ja nicht hören.

Das war jetzt aber ganz diplomatisch...

S: (lacht noch mehr)
V: Die ersten drei Platten waren geil, aber danach sind sie total posig geworden. Aber die ersten drei waren schon geil.
S: Hübsche Unterhosen, hübsche Motorräder, aber... (verzieht das Gesicht)

Okay Sandra - stell dir vor, du wärst die Queen des Kingdom of Metal! (die Frischgekrönte erleidet einen Lachanfall der schwereren Kategorie) Welche drei Gesetze würdest du zuerst erlassen?

S: Wie lange darf ich darüber nachdenken?

Zweieinhalb Sekunden.

S: Och je!

Na los, das muß kommen wie aus der Pistole geschossen!

S: Och je... Kingdom of Metal?!

Kingdom of Metal! Of Steel usw...

S: Okay, es muß in jeder Stadt mindestens fünf coole Metalschuppen geben, Bands müssen staatlich gefördert werden und... freie Proberäume für alle, die Musik machen wollen.

Dann könnt ihr euch jetzt noch gemeinsam auf fünf Alben für die einsame Insel einigen.

S: (zählt an den Fingern ab) End Of Green, End Of Green, End Of Green...
V: He das ist unfair, wenn sie jetzt fünfmal End Of Green sagt... ja, Slayer, "God hates us all" auf jeden Fall.
S: Ja, ist okay... aber ohne End Of Green kommen wir da nicht hin, die müssen dabeisein!
V: Eine End Of Green, okay... dann haben wir zwei...
S: Inhume.
V: Vielleicht noch "Overkill" von Motörhead... eine noch.
S: Doro! (lacht)
V: Wenn du Mord und Totschlag auf der Insel willst, okay.
S: Na gut, Machine Head... oder Hypocrisy, die wo "Roswell 47" drauf ist.
V: Ja das kommt hin.

Okay, dann lärmt jetzt mal schön weiter und danke für das Gespräch.


Vorbereitung, Durchführung & Bearbeitung: Till


Leider war die Band eben nur halb anwesend, ich hätte mir gerne noch eine kleine Grinddosis genehmigt. Aber es gibt ja "Totes Metall" und in absehbarer Zeit hoffentlich auch die neue CD der Band. Bis dahin schaut sie euch live an; eine empfehlenswerte Band, die ihr unbedingt mal anchecken solltet. All hail the Schmerz!


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