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Am zweiten Tag des diesjährigen Doom Shall Rise Festivals hatten wir das Vergnügen, uns zusammen mit Tim, dem Schlagzeuger der irischen Doom/Death-Titanen Mourning Beloveth, in die Sonne zu setzen und in ihm einen außerordentlich offenen und zuvorkommenden Gesprächspartner zu finden. Heraus kam ein interessantes Gespräch über Doom Metal, das Doom Shall Rise Festival und Mourning Beloveth an sich. Aber lest selbst, was dabei herausgekommen ist!




Tim, wie sind Deine Eindrücke vom Doom Shall Rise bis jetzt?

Tim: Wirklich gut! Die Chapel hier in Göppingen ist ein klasse Veranstaltungsort. Der Sound und die Belichtung sind auch beachtlich. Man hat uns am Flughafen abgeholt und uns ins Hotel gebracht, wir sind also sehr nett empfangen worden.

Seit Ihr bereits aufgeregt?

Tim: Ein wenig, ja. Besonders nach den erstklassigen Bands, die bereits gestern und heute gespielt haben. Uns ist auch gesagt worden, dass Mourning Beloveth heute abend sehr gefragt sind.

Welche Bedeutung hat für Euch dieses Festival und die Möglichkeit hier aufzutreten?

Tim: Es ist schön eine weitere Möglichkeit zum Touren hier in Europa zu haben. Besonders auf einem Festival wie dem DSR mit den ganzen Doom Fans. Wir waren bereits letztes Jahr auf der "Doomination Of Europe" Tour zusammen mit Morgion und The Prophecy hier unterwegs, aber einige der Besucher waren trotz des Billings nicht unbedingt Doom Fans. Ich vermute mal, sie waren einfach neugierig.
Manchmal habe ich auch den Eindruck, dass einige die Death Metal Vocals in unserer Musik nicht mögen. Das ist dann die Rede von "True Doom" und ich finde das ist ziemlich unnötig. Die Szene ist schon klein genug, da braucht man nicht noch Leute, die sie spalten wollen. Sie denken bei True Doom eher an Bands wie Candlemass, Solstice, While Heaven Wept, Bands mit gutem, klarem Gesang und schönen Melodien eben, und sehen Mourning Beloveth nicht als Doom Band. Unsere Musik ist, wie ich finde, Doom/Death Metal. Wie etwa alte Anathema, My Dying Bride, Paradise Lost. Die gesamte Band hört aber auch gerne Bands wie Candlemass.

Gibt es eine Band auf dem diesjährigen Billing, die Du unbedingt live sehen möchtest?

Tim: Wir haben uns alle besonders auf While Heaven Wept gestern Abend gefreut und werden sie nächste Woche jeden Abend auf Tour sehen. Außerdem freuen wir uns auf Count Raven heute Abend. An ein paar Bands von gestern Abend kann ich mich aber nicht besonders gut erinnern (Da die ganze Band sich ausgesprochen ausgiebig dem schwäbischen Gerstensaft gewidmet hat - Anm. der Verf.).

Du hast ja eben schon einige Bandnamen erwähnt, gibt es Bands, die Euch besonders beeinflusst haben?

Tim: Das wären wohl My Dying Bride und Anathema in ihren frühen Tagen, Candlemass aber auch generell Heavy Metal Bands wie Iron Maiden, Manowar und sogar Thin Lizzy. Aber auch Death Metal Bands wie Dismember, Entombed, Morbid Angel und andere. Da kommt so einiges zusammen. Ich bin die letzten fünf Jahre jedes Jahr nach Wacken gefahren um auch die ganzen Power Metal Bands zu sehen. Wacken ist klasse für ein Wochenende, schließlich gibt es dort 24 Stunden lang Bier!

Ihr werdet oftmals mit My Dying Bride verglichen. Welche Bedeutung hat diese Band für Euch und wie würdest Du ihren Einfluss auf Euch beschreiben?

Tim: Ja, besonders die alten Scheiben von My Dying Bride haben einen besonderen Eindruck auf uns hinterlassen. Wir haben in einigen neueren Reviews gelesen, dass wir angeblich nicht mehr all zu sehr den Einfluss von My Dying Bride in unserer Musik haben. Ich glaube My Dying Bride haben noch immer mehr Death Metal in ihrer Musik als wir. Sie haben eine Menge schnellere Parts und härtere Riffs als Mourning Beloveth. Unsere Musik ist langsamer und hat ausgedehntere Melodien. Einige Personen benötigen wohl eine Referenz, weshalb My Dying Bride da wohl am nächsten liegt. Ich glaube aber nicht, dass wir heute besonders ähnlich sind. Ich finde auch, dass My Dying Bride mehr Variationen in ihren Songs haben als wir. Wenn man sich unser zweites Album "The Sullen Sulcus" nimmt, kann man sich alle sechs Lieder des Albums anhören ohne dass ein einzelner Song aus der Reihe fallen würde. Unser Sänger mag es nicht besonders, wenn Leute uns ständig mit My Dying Bride vergleichen, aber wir wissen schon woher das kommt. Wir hören ihre Musik jedenfalls gerne und haben sie schon oft live gesehen.

Hast Du Dir My Dying Bride's neues Album "Songs Of Darkness, Words Of Light" schon angehört?

Tim: Nein. Ich habe My Dying Bride seit ihrem "Like Gods Of The Sun" Album nicht mehr besonders verfolgt. Ich liebe aber "Turn Loose The Swans". Die anderen in der Band kaufen aber nach wie vor ihre Alben.

Lass uns nun über die Bandgeschichte reden. Wann und wie seid ihr als "Mourning Beloveth" zusammen gekommen?

Tim: Frank (Git.), Adrian (Bass) und ich gingen im Alter von 12 - 17 Jahren zusammen zur Schule. Frank und Adrian hatten eine Band namens "Hemlock". Sie spielten eine Art Alternative Rock, ähnlich wie Therapy?, aber nicht ganz so kommerziell. Darren (Voc.) hatte eine Garagenband. Sie spielten Death Metal, doch hatten nie irgendwelche Auftritte und nahmen auch nichts auf. Als sich Hemlock und Darren's Band auflösten, war ich der einzige der noch in einer Band namens "Traumatized" spielte. Wir spielten etwas langsameren Death Metal, nahmen zwei Demos auf und spielten ein paar Gigs in Irland bis wir uns dann auch auflösten. Der Bassist von Traumatized und ich gründeten dann Mourning Beloveth, konnten aber leider einige Monate keinen Gitarrist finden, der bereit war so zu spielen, wie wir es uns vorstellten. Es meldeten sich einige mit Dark Throne-Shirts, die Black Metal spielen wollten. Das war etwa 1994. Wir fragten dann irgendwann Frank, ob er mit uns ein wenig proben wollte und das war genau was er tat. Zu der Zeit hatte unser damaliger Bassist Keith, der in einer anderen Stadt lebte Transportprobleme, weshalb wir immer zu ihm fuhren um zu proben. Irgendwann hatten wir genug davon und sagten, dass er auch mal zu uns zum Proben kommen sollte. Darauf hatte er wohl keinen Bock und verließ die Band.

Wer ist für Eure Texte verantwortlich und wodurch werden sie inspiriert?

Tim: Darren schreibt alle Texte. Ich denke, das ist das Beste für ihn, denn er singt sie und hat es somit einfacher die Texte den einzelnen Liedern anzupassen.

Wie wichtig sind Euch Eure Texte und was ist ihre Hauptaussage?

Tim: Ich kümmere mich nicht allzu sehr um die Texte. Darren erhält hin und wieder E-Mails, in denen Leute nach dem Sinn seiner Texte fragen. Ich frage Darren auch nicht über seine Texte aus. Er lässt die Bedeutung offen, die Leute sollen sie interpretieren, wie sie möchten.

Hat die Band einen eigenen Lieblingssong?

Tim: Ich glaube alle Bandmitglieder mögen den ersten Song auf unserem Debütalbum, "The Mountains Are Mine". Dieser Song scheint auch unter den Fans sehr beliebt zu sein. Seit dem wir das Album veröffentlicht haben, spielten wir ihn bis auf eine Ausnahme bei jedem unserer Auftritte. Als wir ihn dann mal rausließen fragten uns viele Fans, warum er nicht dabei war. Jedenfalls haben wir für heute Abend noch keine Setlist gemacht. Das machen wir wohl eher spontan. Da unsere Lieder recht lang sind, spielen wir auf unseren Konzerten etwa fünf Songs. Doch weil bereits jetzt beim DSR die Bands verspätet auftreten ist es möglich, dass wir unseren Set kürzen müssen (was dann zum Glück nicht der Fall war - Anm. der Verf.).

Wie würdest Du die Musik von Mourning Beloveth in wenigen Worten beschreiben?

Tim: Es ist wirklich langsame, depressive, melancholische Musik, die Personen dazu bringen soll sich hinzusetzen und nachzudenken. Eben in sich zu gehen. Es ist sicherlich keine "fist banging and conquering" Musik.


Die europäische Doom Szene ist bekanntlich nicht die größte Szene. Wie oft begegnet ihr denn entsprechenden Bands, wenn ihr unterwegs seid?

Tim: Wir haben neulich in Irland mit Unsilence aus England gespielt. Vor nicht all zu langer Zeit haben wir auf Tour Desire aus Portugal sowie Pantheist aus Belgien getroffen. Das sind alles sehr nette Leute. Weil wir noch nicht so viel getourt haben, konnten wir bis jetzt nicht besonders viele Bands treffen. Dies ist jetzt insgesamt die dritte Tour für Mourning Beloveth und auch für unser aktuelles Album "The Sullen Sulcus". Es gab keine Tour für unser "Dust" Album. Vielleicht gibt es noch ein paar Mourning Beloveth Konzerte im September. Im Oktober möchten wir dann ins Studio gehen, um unser drittes Album aufzunehmen.

Wie würdest Du die Doom Metal Szene und die Metal Szene im Allgemeinen in Irland beschreiben?

Tim: Im Moment gibt es viele Gigs in Irland. Leider sind das aber weniger Doom Metal Konzerte. Die einzigen Doom Bands die jemals nach Irland gekommen sind, waren wohl die englischen Anathema, My Dying Bride und Cathedral, die jeweils einige Male bei uns waren. Es gibt eigentlich nur wenige Personen, die sich in Irland dem Doom Metal widmen und die bekannteste Band ist wohl Primordial. Wir haben in Irland noch das Fanzine "Abandon All Hope", das sich ausschliesslich der Doom Szene widmet. Es gibt auch noch einige unbekanntere Acts im Doom als auch im Black und Death Metal Bereich.

Kannst Du uns sagen, was aus der irischen Doom Band Arcane Sun geworden ist?

Tim: Der Sänger lebt mittlerweile in Norwegen. Der ehemalige Bassist hat mit seinem Solo Projekt "Lunar Gate" zusammen mit Mourning Beloveth eine Split 7" veröffentlicht. Der Schlagzeuger hat eine Weile mit einer Band Heavy Metal gespielt, wenn ich mich nicht täusche. Von den Anderen habe ich jede Spur verloren. Arcane Sun haben ja ein Album auf dem deutschen Label Ars Metalli veröffentlicht und nahmen auch noch ein zweites Album auf, doch Ars Metalli haben sich wohl geweigert die Aufnahmekosten zu übernehmen. Das Material für das zweite Album soll angeblich ganz gut sein, ich habe es aber bis heute nicht gehört.

Vor nicht all zu langer Zeit seid ihr mit anderen interessanten Bands durch Amerika getourt. Welche Erfahrungen konntet ihr auf dieser Tour machen? War die Tour ein Erfolg?

Tim: Ich glaube nicht, dass die Tour in Bezug auf hinzugewonnene Fans für Mourning Beloveth ein Erfolg war. Zu manchen Gigs sind wohl auch gerade mal fünf Leute erschienen. Ich musste leider für die Tour zu Hause bleiben, weil meine Freundin ein Baby erwartete. Es war eine fünfwöchige Tour, für die wir dann einen Aushilfsschlagzeuger hatten. Das am besten besuchte Konzert auf der Tour war vor etwa 120 Personen und das war bei einem "Doom To Grind Festival", zu dem viele Fans wegen den Grind Bands kamen... Drei Gigs sind sogar gestrichen worden, weil zu diesen niemand erschien. Die Tour war wohl nichts im Vergleich zum DSR hier. Als wir mit Morgion letztes Jahr durch Europa tourten, meinten sie, dass sie wohl besser hierher ziehen sollten. Meine Bandkollegen meinten zu mir, dass ich auf der Amerika Tour nichts verpasst hätte. Ich glaube aber sie wollten mich damit nur aufmuntern, weil ich nicht dabei war.


Darren und Frank live beim DSR II in Göppingen

Ich habe gehört, dass ihr eine DVD veröffentlichen wolltet und dass es damit Schwierigkeiten gibt. Würdest Du uns mehr darüber erzählen?

Tim: Wir hatten geplant, eine DVD der letztjährigen Europa Tour zu veröffentlichen, doch leider war das Material ziemlich schlecht, so dass eine Veröffentlichung dieses Materials ein große Enttäuschung gewesen wäre. Die visuellen Aufnahmen waren ganz okay, aber die Soundqualität war sehr schlecht. Ich glaube heute wird das ganze Festival aufgenommen. Wer weiss, vielleicht wird dieses Material von uns irgendwann veröffentlicht.

Adrian und Brian berteiben ja das Label Sentinel Records. War es die Idee Eure Musik über Euer eigenes Plattenlabel zu veröffentlichen, die zur Gründung von "Sentinel Records" führte?

Tim: Nein, eigentlich nicht. Unser Gitarrist Brian arbeitete früher für das englische Label Misanthropy Records und hatte immer die Idee ein eigenes Label zu gründen. Als es Misanthropy Records nicht mehr gab, zog er wieder zurück nach Irland und gründete Sentinel Records mit der Absicht, zuerst eine Compilation mit irischen Bands zu veröffentlichen. Die Idee unsere Musik auf Sentinel zu veröffentlichen hatten wir erst, als sich diese Option ergab. Als die erste Auflage unseres Debütalbums "Dust" mit 1.000 Stück vergriffen war, hatten Sentinel die Idee, das Album als Re-Release mit neuem Booklet und einem Demo-Track zu veröffentlichen.

Wie sieht es mit den finanziellen Einnahmen von Mourning Beloveth aus? Wie gut könnt ihr damit auskommen?

Tim: Wir brauchen nicht für die Touren zu bezahlen, letztes Jahr konnten wir zumindest die Kosten decken. Das Geld, das wir jeden Tag einnahmen, hat für Essen, Unterkunft, Treibstoff und die anderen Notwendigkeiten gereicht.

Falls diese Frage nicht zu persönlich ist: Was machen die Mourning Beloveth Bandmitglieder, wenn sie nicht mit der Band unterwegs sind?

Tim: Jeder arbeitet. Brian und Frank arbeiten auf dem Bau, Adrian im Klimaanlagengewerbe, Darren ist Techniker und ich arbeite als Aufsichtsperson in einer Fabrik. Wenn wir auf Tour sind, müssen wir Urlaub nehmen und natürlich unsere Freundinnen überreden, dass wir fahren dürfen, hehe. Drei von uns haben Kinder, das muss dann natürlich auch geregelt und verhandelt werden.

Gibt es irgend welche Sideprojects?

Tim: Frank singt in einer anderen Band, Darren hatte ebenfalls mal eine andere Band neben Mourning Beloveth und Adrian hat mal in einer Black/Death Metal Band gespielt. Bei mir bleibt keine Zeit für eine zweite Band.

Wie weit seit ihr mit dem Material für Eurer nächstes Album?

Tim: Hin und wieder haben wir Proberaumprobleme, weshalb sich das immer wieder hinzieht. Mittlerweile haben wir vier Songs fertig komponiert und es sieht ganz danach aus, dass es ein weiteres Album mit sechs Songs wird. Wir hoffen, im Oktober ins Studio gehen zu können.

Habt ihr besondere Wünsche für die Zukunft oder Länder, in denen ihr spielen bzw. bestimmte Festivals auf denen ihr auftreten möchtet?

Tim: Natürlich wollen wir ein neues Album aufnehmen und veröffentlichen. Ich glaube nicht, dass wir es auf das Billing des Wacken Open Air schaffen werden. Adrian hat allerdings vor kurzem mit den Organisatoren vom Summerbreeze Festival verhandelt. Dort waren wir auf einer Warteliste, sind aber leider nicht in das Billing gerutscht. Schön wäre es, mal in Schweden als Vorband für Candlemass zu spielen. Leider haben Darren und ich Candlemass auf dem Wacken verpasst, weil der Zeitplan geändert wurde. Als wir vom Primordial Gig gingen, sahen wir gerade wie das Backdrop von Candlemass runtergelassen wurde... Dabei haben wir Primordial bereits unzählige Male gesehen. Danach sind wir dann extra noch einmal nach Schweden geflogen, um Candlemass zu sehen.

Vor einigen Tagen war zu lesen, dass es nun verboten ist, in irischen Pubs zu rauchen. Hast Du schon Auswirkungen diesbezüglich bemerken können und wie erlebst Du die Reaktion der irischen Bevölkerung auf dieses Gesetz?

Tim: Ich habe nie geraucht, aber ich finde diese neue Regelung unmöglich. Es ist heuchlerisch, Leute Zigaretten kaufen zu lassen, aber ihnen gleichzeitig zu verbieten sie zu rauchen. Aber nur wenige Iren haben es für nötig gehalten sich hierüber zu beschweren. Ich denke viele Raucher sehen vielleicht jetzt einen Grund mit dem Rauchen aufzuhören. Das Geld, dass die Regierung an Tabaksteuer verlieren wird, holt sie sich bestimmt über andere Steuern wieder rein. Eigentlich sollten Pubs in Irland ein Schild mit dem Text "Dies ist eine Kneipe, keine verdammte Gesundheitsfarm" haben. Die Freiheit von Rauchern ist jedenfalls eingeschränkt.

Ein paar abschliessende Worte an die Leser von Metalspheres?

Tim: Viel Erfolg für Metalspheres! Schreibt über alle Metalrichtungen. Metal Fans sollten open-minded sein, gerade weil es die Metal Szene in der Öffentlichkeit nicht allzu einfach hat.

Danke für das Interview und viel Spaß und Erfolg auf Eurer Tour, Tim!


Vorbereitung, Durchführung und Bearbeitung: Alex und Volker



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