Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4697590
Besucher seit 09/2002


Was für eine Band! Mit "State of Mind" haben Rival ihr zweites heißes Eisen im Feuer, das mit bestem, melodischen US-Metal ganz im Stile der alten Omen Fans des traditionellen Metals ohne Zweifel begeistern wird. Da es zum jetzigen Zeitpunkt kaum Informationen und noch weniger Interviews mit den Jungs im Internet gibt, nahmen wir uns der Aufgabe an, die wichtigsten Fakten aus der Band herauszukitzeln, die gemeinschaftlich unsere Fragen per E-Mail beantwortete.


Nach Eurer Gründung im Jahr 1990 und dem ersten Demo ein Jahr später dauerte es 9 geschlagene Jahre, bis ihr vor vier Jahren mit "Modern World" das erste, richtige Album am Start hattet. Weshalb?

Rival: Nun, es gab einfach eine Menge Verzögerungen. Wir mußten unsere Songs in verschiedenen Studios aufnehmen und hatten eine Reihe verschiedener Produzenten. Außerdem mußten wir das ganze auch selbst finanzieren, was für eine Band wie uns gar nicht so einfach ist. Da kamen einfach viele Dinge zusammen. Aber es ist müßig, sich da jetzt noch den Kopf drüber zu zerbrechen, die CD hat schließlich das Licht der Welt erblickt und wir haben es immerhin dort hin geschafft, wo wir heute sind.


Was war der entscheidende Faktor dafür, daß ihr mit "Modern World" in Deutschland Fuß gefaßt habt?

Rival: Ein Redakteur vom "That's Metal", Martin Brandt, ist durch Zufall auf eine unserer Hymnen aufmerksam geworden. Wir haben ihm dann eine CD zugeschickt, als diese schließlich fertig war und er hat sich dann für uns in Deutschland stark gemacht und Rival so viel Bekanntheit wie möglich verschafft. Wir hatten immer das Gefühl gehabt, daß "Modern" in Europa gut laufen würde, aber wir hatten einfach nicht gewußt, wie wir dort Fuß fassen sollten. Dank ihm haben wir es letztlich geschafft und "Modern" kam in Europa auch tatsächlich gut an.

Welche Angebote lagen Euch nach "Modern World" von den Labels vor? Gab's da außer Metal Blade noch mehr und was hat letztlich den Ausschlag für Metal Blade gegeben?

Rival: Ja, es gab einige Angebote, aber wir haben uns in erster Linie aufgrund ihrer History, die sie zusammen mit all den Bands gehabt haben, für Metal Blade entschieden. Mike Trengert von Metal Blade hat sich auch persönlich mit uns getroffen und wir haben uns auf Anhieb blendend verstanden. Es war im Prinzip ein einfaches Abwiegen, bei dem Metal Blade die besten Argumente hatten, und so sind wir bei ihnen gelandet.

Zu der Zeit habt ihr auch zwei Gigs in Deutschland gespielt. Was habt ihr gesehen, welche Erinnerungen verbindet ihr mit unserem Land und Euren Auftritten hier?

Rival: Wir hatten jede Menge Spaß. Deutschland ist ein wundervoller Ort und die Leute haben uns sehr freundlich behandelt. Wir haben auch ein wenig Sightseeing betrieben und sind umhergereist, aber selbstverständlich haben die beiden Shows den Hauptteil unseres Trips ausgemacht. Es war einfach großartig, in Deutschland zu spielen. Wir haben Leute von überall her getroffen und alle waren sehr cool. Wir können es kaum erwarten, das ganze zu wiederholen.

Stimmt es, daß Doro Pesch Euch auf dem Bang your Head-Festival gefragt hat, ob ihr alle vier zusammen mit ihr über Nacht in ihren Nightliner kommen wollt?

Rival: Das sollten wir sie am besten selbst beantworten lassen. Nächste Frage bitte!


Wie würdest Du selbst Euren Sound beschreiben für Leute, die noch nie Rival gehört haben?

Rival: Hard, Heavy, Fast, Melodic. Wir haben selbst schon eine Menge Vergleiche gehört, die die verschiedensten Leute über uns geäußert haben.

Gab's schonmal ein Interview mit Euch, in dem der Name "Omen" nicht gefallen ist?

Rival: Wir bekommen den Namen "Omen" auf jeden Fall sehr oft zu hören. In fast jedem Interview. Aber es stört uns auch nicht wirklich. Ist doch immer noch besser, als mit irgendeiner schlechten Band verglichen zu werden, oder?

Welche Metalbands aus den 80ern haben Euch beeinflußt und mit welchen US-Bands steht ihr in engerem Kontakt?

Rival: Schon damals haben wir eine Menge Metal gehört. Priest, Maiden, Slayer, Scorpions, Accept, Metallica etc. Diese Bands waren natürlich für alle von uns ein sehr großer Einfluß. In Kontakt stehen wir mehr oder weniger mit den Bands aus unserer Gegend, Spirit Web, Dave Shankle Group, Trouble, Bludgeon. Die sind aus der gleichen Ecke von Chicago wie wir.

Was könnt ihr mir sonst noch allgemein über die Metalszene in Chicago erzählen?

Rival: Momentan sieht es wirklich so aus, als würde alles besser werden. Chicago scheint langsam aber sich wieder ein heißeres Pflaster zu werden und die Bands treten wieder mehr in den Mittelpunkt des Interesses. Metal wird sogar wieder im Radio gespielt, das ist doch eine tolle Sache.

"State of Mind" ist der Titel der neuen CD. Welchen "State" haben Rival mittlerweile erreicht? An welchem Punkt seht ihr Euch selbst?

Rival: Wir haben eine weitere Hürde genommen. Alles läuft in die richtige Richtung und wir hoffen natürlich das beste.

Bezogen auf die Themen der CD würde ich sagen, daß der "State of Mind" eher ein düsterer Geisteszustand ist. Alleine "Insane" oder "Brink" sprechen da ja schon eine deutliche Sprache darüber, daß die Leute, die ihr beschreibt, mit sich selbst zu kämpfen haben. Ist das speziell auch ein wenig Eure Ansicht, daß jeder irgendwie auf sich gestellt ist in der Welt oder ist das alles reine Fiktion, die ihr gebraucht habt, um gute Texte zu schreiben?

John: Wow, das ist eine tolle Frage. Ich glaube fast, Du hast es irgendwie geschafft, meine Gedanken zu lesen. Die Texte sind ein wenig düster, und das trägt auch deutlich dazu bei, daß das Album so geworden ist, wie es sich anhört. Ich wollte den Focus auf die dunkle Seite des Bewußtseins richten und darstellen, wie diese Seite uns und damit die Welt, in der wir heute leben, beeinflußt.


John, der die Lyrics der Band verfasst

Einige der Texte auf der neuen CD handeln diesmal vom Krieg und ihr bezieht in Euren Texten deutlich Stellung zum 11. September. Unter anderem wird die Al-Qaida mit Hitler, Stalin und Caesar verglichen...

John: Ja, das ist richtig. Alle diese Herrscher hatten etwas gemeinsam. Auch hier geht es im Prinzip um das Bewußtsein, das diese speziellen Leute entwickelt haben oder hatten. Der 11. September ist meiner Ansicht nach ein Weckruf. Ein Ereignis, was die Welt wach rütteln sollte.

Ich möchte keinerlei politische Diskussion beginnen, und das ganze ist natürlich ein sehr heikles Thema. Aber glaubt ihr generell, daß es zu einer Lösung führen kann, wenn Gewalt mit Gegengewalt bekämpft wird?

Rival: Ach, weißt Du, wir sind Musiker und keine Politiker. Wir schreiben unsere Texte nur über das was passiert und treffen keine Entscheidungen. Wir hoffen einfach, daß diese Dinge, die noch immer vor sich gehen, möglichst bald beendet sind.

Wie sind denn die Reaktionen von amerikanischen Fans auf solche Texte? Da es für uns scheint, daß zu diesem Thema auch in den Staaten nicht alle einer Meinung sind, könnte ich mir vorstellen, daß es durchaus auch unter Euren Fans Leute gibt, die nicht so glücklich mit diesen Texten sind.

Rival: Bislang haben wir noch von niemandem negative Kritik zu unseren Texten bekommen. Egal wo wir waren, da ist eigentlich noch nichts gekommen.

Würdet ihr generell sagen, daß Rival sich ein Stück weit zu einer politischen Band entwickelt haben?

Rival: Nein. Wir sind keine politische Band. Es ist einfach nur so, daß die Nachrichten interessanten Stoff für unser Songwriting liefern. Wir schreiben einfach über das, was jeden Tag passiert, und die Probleme der Menschen, die wir sehen.

Laß uns noch bei Euren Texten bleiben. Was passiert, wenn ich mich auf eine Fahrt im "Hell Train" einlasse?

Rival: Das Stück handelt von einem Alptraum, von dem man niemals aufwacht. Es ist eine Fahrt auf einer Einbahnstraße durch die Hölle!!! Wer einmal in den Zug eingestiegen ist, wird ihn nie mehr verlassen.

Weshalb ist das Album eigentlich so kurz geworden?

Rival: Wir haben es ganz einfach so gemacht, daß wir nur die Stücke mit auf das Album genommen haben, die wir für die besten hielten. Deshalb ist es so kurz geworden, enthält dafür aber auch keine Lückenbüßer.

Was ist bei Euch für die nächste Zeit so geplant?

Rival: Momentan sind wir gerade dabei, eine Tour zu organisieren, mit der wir die CD gebührend supporten können.


Eure fünf Alltime-Faves?

Rival: Judas Priest - Unleashed In the East, Iron Maiden - The Number Of The Beast, Deep Purple - Made In Japan, Accept - Balls To The Wall und Michael Jackson - Thriller, ha ha!!

Habt ihr irgendwelche letzten Worte an die deutschen Fans?

Rival: Nun, erstmal vielen Dank für die ganzen, tollen Fragen. Und Euch allen für Euer Interesse an Rival! Ihr könnt uns im Internet besuchen unter http://www.rivalmusic.net . Wir werden uns bald sehen!


Vorbereitung, Durchführung und Bearbeitung: Dennis



zurück

   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword