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Konzerte Festivals


Wacken Open Air

Wacken, 05.08.-07.08.2004



Wacken! Endlich! Los ging?s Mittwochmorgen mit obligatorischem Biertrinken und sich auf dem wirklich einfachen Weg verfahren. Nur dem Stau sind wir erstaunlicherweise knapp entkommen, der Rest unserer Kolonne hingegen kam erst knappe fünf Stunden später an. Danke an Ines und ihren Opel Astra, der nun einfach mal etwas schneller ist als ein vollgeladener Opel Kombi...
Aber zurück zum Wesentlichen: Bier!...Nein auch nicht, obwohl der Griff dazu natürlich das Erste war, was wir nach der Ankunft taten, noch vor dem Zeltaufbau. Mittwoch war dann nicht wirklich viel los, man traf so ziemlich alle, die man auch daheim trifft, nur musste man 800 km dafür fahren. Nun ja.





Donnerstag, 5. August 2004



Der Donnerstagmorgen ging mit dem Musikzug der Wackener Feuerwehr los ("The Wacken Firefighter"), die am nächsten Tag auch noch mal mit Tom Angelripper auftraten. Das war schon ein Spektakel anderer Art, auf jeden Fall aber lustig. Ich hoffe, die kommen nächstes Jahr wieder, die putzigen Opis, die uns die Pommesgabel präsentierten. (Sonia)


Motörhead
Die erste "richtige" Band, die ich mir anschaute waren Motörhead, allerdings nur drei Lieder lang, denn dann hatte ich schon dreimal dasselbe Lied gehört und zum Stehen wurde es mir langsam eh viel zu voll. Ansonsten klang?s eigentlich ganz nett was die Gruppe bot, nur sind Motörhead für meinen Geschmack einfach zu eintönig.
Lemmys Warzen kamen schon gut über die riesigen Videoleinwände, trotzdem war?s das dann erstmal für den Tag, die Onkelz brauchte ich dann echt nicht. Wobei die ganzen angekündigten Schlägereien mit den "bö(h)sen" Onkelz-Fans ausblieben. Mit einem hab ich stattdessen auf die Liebe getrunken. Tja, wieder mal ein Klischee, das nicht bedient wurde. (Sonia)


Freitag, 6. August 2004


Orphanage
Nächster Tag, 11 Uhr: Wir haben es wirklich geschafft, da zu sein, und Orphanage spielen vor einer kleinen Menge begeisterter Frühaufsteher, die einen gelungenen Gig würdigten. Musikalisch einwandfrei! Natürlich ist es schwer, um elf Uhr morgens so richtig die Sau raus zu lassen, aber die Jungs und das Mädel bewegten sich trotzdem eindeutig mehr als andere mir bekannte Bands. Auf jeden Fall ein guter Start in den Tag, auch wenn die Sonne schon anfing zu brennen und man es sich zweimal überlegte, ob man eine Band anschauen wollte. (Sonia)

Arch Enemy
Deswegen hab ich dann auch Cathedral verpasst und kam zu Arch Enemy zu spät, was angesichts des Gebotenen wirklich schade war, denn die Jungs plus Frontkreische lieferten wirklich ein ordentliches Brett, das die Menge auch richtig begeisterte. Für die recht frühe Uhrzeit waren schon sehr viele Leute da, was aufgrund der Verspätung die Sichtverhältnisse stark erschwerte. So habe ich nur die Musik gehört und nicht gesehen. War aber auch gut: sehr präzise gespielt, guter Sound, geile Stimme. (Sonia)


Mayhem
Mayhem am helllichten Tag? Aus zwei Gründen abzulehnen: der durchschnittliche Blackmetaller erleidet zu leicht den Hitzetod und die Atmosphäre geht mächtig an den Arsch. Zur Feier des Tages hatte man einige Schweineköpfe auf der Bühne auf Pfähle gesteckt, die in der Hitze garantiert sehr stark gestunken haben müssen. Was Sänger Maniac nicht davon abhielt, einige davon leicht theatralisch ins Publikum zu werfen.
Danach hat er sich noch ein bisschen selbst aufgeschlitzt und eine Feuershow gab?s auch. Ach ja, die Musik: die war im Gegensatz zur CD nicht so gut gemischt, insgesamt hatte ich mehr erwartet. Es kam ziemlich viel Brei rüber, aber so ist das halt mit Black Metal. Insgesamt sind mir auch Mayhem nicht abwechslungsreich genug. Die einzige Platte von ihnen, die ich richtig gut fand, schienen sie komplett zu ignorieren, und die neuste kannte ich damals noch nicht, also war der Gig für mich nicht so toll.

Danach hab ich einfach viel zu viel getrunken und eine Menge lustiger Sachen erlebt, die hier aber besser unerwähnt bleiben. Leider verpasste ich deswegen Amon Amarth. (Sonia)



Samstag, 7. August 2004


Cannibal Corpse
Ja, die Band, die wirklich jeder schon ein oder zweimal gesehen hat. Da sie aber auch immer gute Gigs spielen, gingen wir wieder mal hin. Wie zu erwarten gab?s ein ordentliches Brett, die Wünsche nach "Hammer Smashed Face" wurden aus Rücksicht auf die deutsche Zensur nicht bedient, und die Leute bangten sich die Birne wund... das Übliche halt. Ich glaube es gibt gar keine schlechten Corpse-Auftritte, kommt nur darauf an, in welcher Stimmung man gerade ist? (Sonia)

After Forever
...und in wirklicher Bangstimmung war ich nicht, also ging ich nach der Hälfte mal zu After Forever rüber, die auch gerade spielten. Bombastmetal aus Holland - nicht übel, aber nach Nightwish kann mich einfach keine Band dieser Kategorie mehr begeistern. Die Stimme war auch nicht so mein Fall: zu schrill. Und wirkliche Ohrwürmer haben sie auch nicht. Wobei die Darbietung insgesamt schon sehr ordentlich war. (Sonia)

Nevermore
Mein persönlicher Höhepunkt kam in Form von Nevermore auf die Bühne, die einfach vom ersten bis zum letzten Moment richtig rockten. Was für Riffs dieser Gitarrist die nächste Stunde spielte, war schon enorm eindrucksvoll. Auch der Gesang überzeugte, obwohl er am Anfang etwas zu leise war. Ich hätte mir bei der Musik auch einen etwas besseren Sound gewünscht, aber er war nicht so schlimm, dass man den Gig gar nicht genießen konnte. Der Sänger hatte auch coole Ansagen drauf. Im Gegensatz zu vielen anderen schien er wirklich Spaß an dem zu haben, was er da tat und war nicht so verkrampft wie manch ein Sangeskollege. Echte Rockstars eben. Nevermore spielten ein gut gemischtes Set aus alten und neuen Liedern, alle Highlights waren da - ich kann nur sagen: Daumen hoch! (Sonia)


Hypocrisy
Mit neuem Drummer namens Horgh hinterm Panzer waren Hypocrisy auf jeden Fall ein Grund noch etwas weiter in der Sonne zu braten. Es war zwar nicht der beste Hypocrisy Gig, den ich je gesehen habe, aber ein guter schon. Horgh spielte zwar nicht ganz exakt jeden Schlag, hätte ich aber auch doof gefunden und das was er da tat war gut so wie?s war. Herr Tätgren war stimmlich nicht so ganz auf dem Höhepunkt, aber sonst enorm euphorisch und so murmelte er irgendwas von der größten Menge, vor der er je gespielt habe. Weiterhin sei das sehr großartig (glaub ich sofort) und er würde das Gefühl nicht mal gegen 2000 Frauen eintauschen (stimmt, würde ich auch nicht... wobei 2000 knackige Schwedinnen mit superlangen Haaren... mmmhh). Na ja, alles in allem finde ich Hypocrisy immer noch eine der besten Bands überhaupt, auch wenn ich sie vermutlich schon zu oft gesehen habe. Eigentlich immer wieder gut. (Sonia)

Knorkator
Ja, für Knorkator habe ich sogar die Children of Bodom sausen lassen, die habe ich nämlich auch schon oft genug gesehen und Knorkator eben noch nie. Und ich muss sagen: es war die richtige Entscheidung. Selten so viel Spaß gehabt an diesem Wochenende.
Schon das Bühnebild wies einige Besonderheiten auf, die nicht unerwähnt beleiben sollten: an einer Leiter hingen etwa sechs dekorative Pappkeyboards, auf denen ein Mitglied der Kapelle später seine Aggressionen ausließ, sprich die Musik frei nachahmte. Weiterhin traten dann drei Personen in rosa Plüschanzügen auf die Bühne, wobei sich dann einer der Herren aus selbigem befreite, um nur noch in einem gelben Badeanzug auf der Bühne zu stehen. Was angesichts seiner großflächigen Tattoos und der polierten Glatze schon stark skurril aussah. Der Gitarrist wechselte ab und an die Gitarre und griff zwischen drin auch mal zu einer selbst gebastelten, die wohl einst eine Toilette gewesen war.
Sie warfen mit Salat und einem Keyboard, das aber erstaunlicherweise irgendwann den Weg auf die Bühne zurück fand, was dann auch mit dem Kommentar "Vielen dank, dass ihr uns dieses besondere Schmuckstück wieder gegeben habt" kommentiert wurde. Hits wie: "Der ultimative Mann", "Ich hasse Musik", von der neusten Platte, sowie der absolute Klassiker "Böse" durften natürlich nicht fehlen. Ein wunderschönes Konzert. Einfach schön. (Sonia)

Satyricon
Total am Arsch, sozusagen, raffte ich mich ein letztes Mal auf, um einen der seltenen Satyricon- und den so ziemlich einzigen Darkthrone-Gig anzusehen. So viele Menschen waren vermutlich noch nie bei Satyricon, wobei ein Teil sicherlich wegen Darkthrone gekommen war. Saytricon spielten ein gut gemischtes Set aus Klassikern der Alben "Rebel Extravaganza", "Nemesis Divina" und der letzten Platte "Volcano", sowie ein paar Liedern von älteren Platten, die mich nie interessiert haben, und die ich deswegen auch nicht identifizieren konnte. Dann kam der vielerorts gespannt erwartete Darkthrone-Gig, bzw. Nocturno Culto betrat die Bühne und Satyr begab sich an die Gitarre. Vermutlich wird man mich dafür steinigen, aber ich finde Darkthrone einfach nur schlecht. Langweilig und eigentlich eh nur ein undefiniertes Rauschen. Ich fand es sehr schade, dass Satyricon danach nur noch "Mother North" spielten und ihre Spielzeit somit an Darkthrone verschwendet hatten. Na ja, dafür waren Satyricon wenigstens richtig gut. Schade nur, dass ich zum Abgehen viel zu fertig war. (Sonia)


Ich bin dann direkt ins Auto gefallen, und als ich aufwachte, war ich wieder daheim. Vielen Dank nochmals an die gute Ines, die das ganze Stück allein gefahren ist, während ich einfach geschlafen habe.
Fazit: Egal, was die Leute sagen: Wacken rockt! Ich hatte schon lang nicht mehr so ein lustiges Wochenende... Danke auch an den Mann mit dem Megaphon (unschlagbares Unterhaltungsobjekt).

Fotos: Martin Schneider

   
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