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Konzerte Festivals


Metal Night 5

Rothenburg o.d.T., Club 23, 06.02.2004



Nun geht die Metal Night also bereits in die fünfte Runde. Ursprünglich war nur ein "normaler" Gig der drei Bands Downgraded, Fatered und Wrongside geplant, die sich zu diesem Zeitpunkt noch auf ihrer "TenTonHammer"-Tour befanden.
Nachdem aber auch The Rudes die Zeit für diesen Abend gefunden hatten, wurden diese kurzerhand noch mit ins Boot geholt und somit war das Billing für die fünfte Metal Night komplett.




88 Nine
Diese aus Schweinfurt kommende Nu Metal Band war erst ganz kurzfristig noch mit aufs Billing gerutscht, was zur Folge hatte, dass sie es auch nicht mehr mit auf die Plakate oder Flyer geschafft hatten. Aber vermisst wurden sie da vermutlich eh nicht. Der Club war zu dieser Zeit, ca. 22 Uhr, noch fast leer und die bereits Anwesenden interessierte der stellenweise stark nach Slipknot klingende Nu Metal der Jungs auch nicht die Bohne. Die Ansagen ihres amerikanischen Sängers kamen weiter hinten so gut wie gar nicht an und die Songs selbst waren mit Ausnahme des qualitativ positiv aus dem Rahmen fallenden Stückes "My Machine" allesamt belanglos. Vereinzelt wurde zwar nach den Liedern applaudiert, doch größtenteils blieben die 20 Minuten von den Anwesenden ungeachtet. Das mag zum einen daran liegen, dass man es mit dieser Art von Musik bei uns in der Gegend von Grund auf eher schwer hat, zum anderen, dass vergleichbare Bands täglich auf MTViva auf und ab laufen und da schon keinen interessieren. (Tobi)


The Rudes
Die nächste Band waren die Gebsatteler The Rudes. Nachdem ich auf der Schistosoma CD Release Party leider zu spät gekommen war und nur noch ein paar Songs gesehen hatte, konnte ich sie mir heute endlich einmal komplett ansehen.
Erstaunlicherweise standen heute vier Leute dort, wo man sonst zu dritt gewesen war, und das lag nicht etwa am erhöhten Alkoholspiegel zur fortgeschrittenen Stunde oder sonstigen Sinnestrübungen. Nein, der zweite Gitarrist heißt Markus und hatte heute seinen ersten Gig mit den Jungs, wie sich später herausstellen sollte. Durch diesen neuen Mann steigt nicht nur das Durchschnittsalter der Band sondern auch das Klangvolumen und die Härte in den Songs deutlich an. Dennoch merkte man hier und da noch einige Probleme beim Zusammenspiel, welche sich aber sicherlich bald einstellen werden. Immerhin war jetzt endlich mal Publikum vor der Bühne, und feierte vor allem das Sepultura Cover “Roots Bloody Roots“ sowie das bandeigene Stück „No War“ mächtig ab. Rufe aus der Menge wie „Adri, ich will ein Kind von dir..“ beantwortete man heute trocken mit „Wie, du auch?“, bevor auch die Punk Thrasher schon nach gerade 20 Minuten die Bühne nach einem sehr guten Gig wieder verlassen mußten. (Tobi)


Fatered
Neben The Rudes war es vor allem diese Band der Grund, weswegen ich heute anwesend war. Aufmerksam gemacht auf die Jungs aus Feuchtwangen, Landkreis Ansbach, wurde ich 2001 während meiner Zivildienstzeit von meinem damaligen Kollegen und jetzigen Monument-Gitarristen Tobias Klingen. Nachdem ich den Heimspiel Gig im November letzten Jahres aus beruflichen Gründen nicht wahrnehmen konnte, hatte ich mich auf den heutigen Abend um so mehr gefreut.
Fatered spielen progressiven Death Metal der ab und an mal in Melodic Death Gefilde abwandert aber zu keinem Zeitpunkt langweilig wird. So sahen es anscheinend auch die anderen Banger, die vor der Bühne ausgelassen ihre Haare schüttelten. Leider wurde diese Gruppe immer kleiner. Warum nur? Die Songs bretterten alle gewaltig nach vorne los, die verspielten und schlichtweg genialen Gitarren-Soli ließen ab und an sogar Vergleiche zu Dream Theater zu. Und die Vocals von Sänger Kaktus -"der heute extra das gute Unterhemd vom Opa anzog" - klang im Vergleich zu der mir bekannten CD "Another day... another Story" deutlich klarer. Diese ist allerdings auch mittlerweile längst überholt, denn die Band hat in der Zwischenzeit soweit ich weiß mit der "Promo 02/03" bereits ihre dritte CD unters Volk gebracht. Da ich diese Promo jedoch noch nie in der Hand gehalten habe, waren mir natürlich auch Songs wie z.B. das sehr coole "Deep Souls" noch nicht bekannt. Auch wenn da das Mitsingen schwer fällt, dies ändert sicherlich nichts an der Tatsache, dass Fatered heute Abend einen mehr als gelungenen Gig hinlegten. Bleibt zu hoffen, dass man diese Band nach längerer Live-Abstinenz jetzt wieder öfter auf den Bühnen der Region zu Gesicht bekommt. (Tobi)


Wrongside
Natürlich ist mir auch diese aus Dinkelsbühl, ebenfalls Landkreis Ansbach, stammende Band schon seit langem ein Begriff, aber ein Fan ihrer Musik war ich noch nie, woran sich auch nach dem heutigen Abend nichts ändern sollte. Ihre Mischung aus Hardcore und diversen anderen Einflüssen, vorrangig Death Metal, ist spielerisch und stimmlich top dargeboten, aber eben nicht meine Welt. Das wusste ich natürlich schon vor der Show, dennoch machte es irgendwo Spaß, aus sicherer Entfernung der Meute beim Pogo zuzusehen. Immerhin war es bei Wrongside vor der Bühne mal richtig voll und auch die Stimmung war mehr als gut, was sicherlich für die Band spricht. Wrongside haben wie viele andere Bands sicherlich auch ihre Daseinsberechtigung, ich höre mir so was nicht so gerne an, aber wenn man sich anschaut, wie viele Leute heute Abend ihren Spaß bei Wrongside hatten, dann hat der Auftritt mit Sicherheit seinen Zweck erfüllt. (Tobi)


Downgraded
Downgraded aus Schwäbisch Hall hatten diesmal den nicht gerade dankbaren Job, die Metal Night zu beenden. Doch anders als bei den letzten Veranstaltungen war der Club auch zur vorgerückten Stunde mit ca. 100 Leuten noch recht gut gefüllt. Und auch Downgrade konnten noch einmal einige davon vor die Bühnen zum Pogo locken, ich selbst beschränkte auch hier meinen Aufenthalt in der ersten Reihe lediglich auf das Knipsen einiger Bilder. Downgraded spielen Hardcore, der in meinen Ohren noch härter und aggressiver klingt als das was ihre Vorgänger zeigten. Auch hier kann ich der Band von Stimmlichen und Spielerischen her keinerlei Vorwürfe machen und objektiv gesehen waren sie nicht viel schlechter als die Originale aus Amerika. Ihr Sänger traf jedoch mit seiner eigenen Aussage meine Meinung über diese Art von Musik recht gut: "Für alle die jetzt denken das ist ja nur Lärm und sinnloses Rumgeschrei, ihr habt recht, das ist Hardcore, das muss so sein". Na ja, ich für meinen Teil bleibe da doch lieber beim Gothic, Power, Thrash, Death und Black Metal. Aber zumindest die Jungs auf und vor der Bühne hatten Spaß und das ist ja das wichtigste. (Tobi)


Fazit: Die fünfte Metal Night war im Vergleich zur vorherigen wieder deutlich besser und knüpfte aufgrund der super Vorstellungen von Fatered und The Rudes sowie der hervorragenden Stimmung während des gesamten Abends beinahe nahtlos an die legendären Metal Partys Nr. 2 und 3 an. Auch die Besucherzahl war diesmal mit über 350 Leuten weit über den Erwartungen. Die Absprache unter den Bands, dass jede Gruppe nur 20 Minuten Spielzeit hatte fand ich zwar etwas schade, aber dadurch zog sich wenigstens nicht wieder alles so ewig in die Länge, um 2 Uhr war alles vorbei und die letzte Band spielte nicht vor leeren Rängen.
Musikalisch waren für mich Fatered die beste Band des Abends, nicht nur aufgrund der musikalischen Ausrichtung, sondern auch wegen ihrer klasse Performance.

Metal Night 6 Presented by Metalspheres.de

Wie oben schon erwähnt werden wir vom Spheres ab sofort die Metal Night im Club 23 präsentieren. Die nächste Metal Night wird am 12.3. stattfinden, diesmal mit:
- The Rudes, Thrash Punk
- Disaster, Cover Metal
- Code Red, Thrash
Beginn ist um 22 Uhr, Happy Hour von 22 -23 Uhr.

Ein Review darüber wird es natürlich wieder bei uns geben.

   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
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Can't stop now
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Horn
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Dwelling
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Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword