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Workshop Review: Rafael Bittencourt (Angra) - SANTOS / Brasilien - 21.06.2003


Santos erlebte einen untypischen Samstag, denn der illustre Besuch von Rafael Bittencourt, einem der großartigsten Gitarristen der brasilianischen - wenn nicht sogar der weltweiten - Heavy Metal Szene kündigte sich an. Die Straßen waren dicht bevölkert mit den vielen Touristen, die in der Region ihren Urlaub verbringen, aber in der Umgebung des Musikgeschäftes, in dem der Workshop stattfinden sollte, zeigte sich eine besondere Spannung, die schon Stunden vor Beginn zu spüren war.
Die Zuschauer suchten sich die besten Plätze und ließen sich nieder um keinen der Tricks und Techniken, die Rafael Bittencourt auf Lager hat, zu verpassen. Während sich das Musikgeschäft langsam aber sicher füllte, kam der Gitarrist an und wurde wärmstens mit viel Applaus begrüßt. Nach einer Weile stieg Rafael auf die kleine Bühne, bat das Publikum um Ruhe, entschuldigte sich für die Verspätung (die eigentlich niemanden störte...) und bedankte sich bei allen für ihr Kommen.




Der Workshop begann mit einem kurzen Solo aus "Acid Rain", gespielt auf einer schönen, grünen Gitarre, und Rafael zeigte sich sehr zuvorkommend gegenüber dem Publikum, welches sich wünschte, diese Momente noch viel länger auskosten zu können. Der Ausnahmegitarrist versuchte all seine Techniken in mit experimentellen Passagen verknüpften Soli zu präsentieren und gab verschiedene Tipps bezüglich Sound und Equipment. Während er zeigte, wie sich noch mehr aus seiner Wolfgang Gitarre und den Peavy Verstärkern herausholen lässt, erwähnte er immer wieder Van Halen als Einfluss.
Es folgte eine Präsentation verschiedener Klangarten seines Instrumentes von Jazz über Blues bis hin zu Heavy Metal, bei dem er Metallica's "Master of Puppets" als Beispiel gewählt hatte. Er versprach, am Ende den kompletten Song zu spielen, was aber dann wohl leider in Vergessenheit geriet... Bittencourt preiste Yngwie Malmsteen an, erzählte, dass AC/DC, Metallica, Iron Maiden, Black Sabbath und Kiss seine ersten musikalischen Einflüsse waren und offenbarte, dass seine Kompositionsweise darin besteht, dass er zuerst alle Eindrücke und Inspirationen des (täglichen) Lebens auf sich wirken lässt und erst später dann in Musik umwandelt.
Das Beantworten der vielen Fragen, die auf ihn niederregneten, schien ihm offensichtlich Spaß zu machen und es folgte der für das Cover Guitarra Magazine aufgenommene Song "Comendo Melancia", welcher auf der einen Seite sehr heavy daher kommt, auf der anderen Seite aber auch eine Menge Gefühl transportiert. Anschließend bat Rafael André Hernandes, der für einige Jahre sein Gitarrenlehrer gewesen war, zu einem Duett auf die Bühne. Auch die Zwei-Hand-Technik wurde nicht vergessen und "Heroes of Sand" wurde von einigen Mutigen aus dem Publikum leise mitgesungen. Doch damit nicht genug, Rafael bat für den nächsten Song "Rebirth" zwei weitere Zuschauer für eine Jam-Session auf die Bühne. Der Stimmung kam dies natürlich zu Gute und das beindruckende an diesem Song ist, dass er so viele Leute erreicht und überall zu einem völligen Erfolg geworden ist. "Rebirth" wurde auch in Santos zum Highlight des Workshops, denn Angra-Sänger Edu Falaschi war ebenfalls gekommen, um eben diesen Song voller Inbrunst zu singen und als logische Folgerung hierauf reagierten die Zuschauer geradezu ekstatisch.




Doch diejenigen, die gedacht hatten, daß das Ende der Show bereits gekommen sei, sollten sich irren, es folgten noch "Carry On" und zur Beruhigung der Gemüter die Ballade "Reaching Horizon", die mitgeklatscht und teilweise auch mitgesungen wurde. Die letzten Songs "Nothing to say" und "Make believe" wurden wiederum mit viel Applaus bedacht. Und auch wenn diese kurze Demonstration seiner Klasse an dieser Stelle aufgrund der strikten Organisation der Veranstaltung ein Ende finden musste, gab Rafael den rund 300 Besuchern, die für ein Erinnerungsstück von diesem großartigen Gitarristen anstanden, noch lange Zeit später Autogramme.


(Costábile Salzano Júnior, 04.09.2003, Übersetzung: Volker)



   
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