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Buchbesprechung: Ozzy Osbourne / F***ing Mad

Ozzy Osbourne wurde am 3. Dezember 1948 geboren und wuchs fortan im zerbombten Birmingham unter ärmlichen Zuständen auf. Nachdem Ozzy früh von der Schule abgegangen war, versuchte er sich in einer Reihe verschiedenster Jobs, als Klempner, Werkzeugmacher, im Leichenschauhaus, als Monteuer, sogar als Einbrecher. Aufgrund seiner kriminellen Ader hatte er schließlich auch einige Wochen hinter schwedischen Gardinen zu verbringen, und so zeigte sich letztlich, daß sich John, so sein richtiger Name, für keinen dieser Jobs wirklich eignete. Doch wie es das Schicksal so wollte, las Ozzy eines Tages die Zeitungsanzeige einiger Musiker, und es stellte sich heraus, daß er einen davon, seinen späteren Bandkollegen Tony Iommi, bereits in der Schule kennengelernt hatte. Obwohl die beiden sich zu jener Zeit gehaßt hatten, sollte es nicht lange dauern, bis Ozzy und Tony zusammen mit Bill Ward und Geezer Butler eine Bluesband namens Earth gründeten, die schon wenige Zeit später in den okkulten und daher für diese Zeit sehr ungewöhnlichen und umstrittenen Namen Black Sabbath umbenannt wurde...

Grob beschrieben beginnt so die Geschichte um Ozzy Osbourne, den legendären, ersten Sänger von Black Sabbath. Doch nicht nur dort erlangte Ozzy Weltruhm, auch ein Großteil seiner Soloalben nach seinem Rauswurf aus der Band im Jahre 1979 wurde zu Klassikern. "Ozzy Osbourne - F***ing Mad" erzählt die Lebensgeschichte dieses Mannes, eines Mannes, der mit Rockmusik Geschichte schrieb, und heute, nicht zuletzt durch seine MTV-Serie "The Osbournes", in aller Munde ist.

Aufgeteilt ist das Buch in 15 Kapitel (plus Einleitung sowie ein kurzes Kapitel über die Fernsehserie), die seinen veröffentlichten Alben entsprechen. In jedem dieser Kapitel findet sich zu Beginn ein Kommentar eines mehr oder weniger bekannten Kollegen, die Ozzy natürlich allesamt als wichtigen Einfluß oder zumindest als großartigen Musiker anerkennen. Anschließend folgt jeweils eine Einleitung, die die Umstände des Albums beschreibt und schließlich die Gedanken, Ideen und Hintergründe zu einem Teil der Songs. Genug Platz findet sich natürlich auch für kleinere und größere Geschichten am Rande der Musik, die Diskussionen um Drogenexzesse, abgebissene Fledermausköpfe oder auch dramatische Ereignisse wie den Tod von Ausnahmegitarrist Randy Rhoads. Abgerundet wird all dies mit einigen herrlichen Farbaufnahmen, die im vorliegenden A4-Format natürlich besonders zur Geltung kommen, sowie der zugehörigen Diskographie und Chronologie.

Was darf man von diesem Buch erwarten? Im großen und ganzen kann man sagen, daß die Autorin Carol Clerk gute Recherche-Arbeit geleistet hat, denn die Ansammlung der Fakten über Ozzys Leben ist schon beachtlich. Auf der anderen Seite werden jedoch auch einige Dinge geschrieben, die man als Metal-Fan nur schmerzlich aufnehmen kann. Da wird doch tatsächlich schamlos behauptet, daß dieser Dilettant Joe Holmes die Gitarre so gut beherrschen würde wie Randy Rhoads. Nun ja, hierüber mag ja noch jeder urteilen wie er möchte, etwas lächerlich wird es jedoch, wenn man schließlich lesen muß, wie "Szenekenner" Markus Kavka doch tatsächlich meint, den "Prince of Darkness" als den besten Vater aller Zeiten bezeichnen zu müssen. Da scheint jemand tatsächlich auf seinem eigenen Sender keine einzige Folge der "Osbournes" mitbekommen zu haben...
Ob die Verantwortlichen von MTV mit diesem Buch tatsächlich ihr selbstgestecktes Ziel erreichen, den Lesern bewußt zu machen, daß "Ozzy" seinen Ruhm weniger seiner Fernsehkarriere als seiner fantastischen Musik zu verdanken hat, oder ob MTV dieses Buch nutzt, um noch mehr vom süßlichen Kuchen abzubekommen, der sich "The Osbournes" nennt, mag dahingestellt sein. Unter dem Strich bleibt auf jeden Fall ein unterhaltsames Buch, das nicht zu sehr in die Tiefe geht, aber dennoch interessant und stellenweise auch amüsant zu lesen ist und alleine wegen der respektablen Sammlung an großformatigen Farbaufnahmen schon die 25 Euro wert ist. Bestellt werden kann "Ozzy Osbourne - F***ing Mad" über http://www.rockbuch.de. (Dennis, 26.08.2003)


   
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