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Guy Speranza
Guy Speranza und Riot sind zwei Namen, die genauso untrennbar miteinander verbunden sind wie Halford und Priest oder Dickinson und Maiden. Zweifellos waren er und Mark Reale die beiden Hauptfiguren bei den New Yorkern, die sich Anfang der 80er aufmachten, die Herzen von tausenden von Metalfans zu erobern. Von den drei mit Guy eingespielten Studioalben hatten "Narita", vor allem aber "Fire Down Under" den größen Zuspruch zu verzeichnen, und gerade das letztgenannte Album ist auch heute noch, mehr als zwei Jahrzehnte nach seiner Entstehung, einer der anerkanntesten Klassiker des US-Metals. Speranza war ein durchgeknallter Typ, den Opener des Albums, "Swords and Tequila", hatte er, so verrät das Booklet, bei vollkommener Dunkelheit mit dem Rücken auf dem Studioboden liegend aufgenommen.
Nach der anschließenden US-Tour zog sich Guy aus der Band zurück. In Interviews konnte man später lesen, daß es seine Frau gewesen war, die ihn dazu bewogen hatte, zum Familienmenschen zu werden. Fortan verdiente sich Speranza als Kammerjäger seine Brötchen und ein einziges Mal wäre es fast soweit gekommen, daß er wieder bei Riot eingestiegen wäre. Anfang der Neunziger schrieben Reale und Speranza noch einmal eine Hand voll Songs gemeinsam, doch kurz bevor das Material eingespielt bzw. -gesungen werden sollte, machte Speranza einen Rückzieher und zog nach Florida um.
Am 8. November 2003 starb Guy Speranza in einem Krankenhaus in Florida an Gallenkrebs. Schon zu Beginn des Jahres hatte Guy sich erstmalig untersuchen lassen, als er den Schmerz zum ersten Mal richtig realisierte, doch zu diesem Zeitpunkt war es bereits zu spät gewesen. Wie so oft war diese gräßliche Krankheit Sieger über den Menschen und über einen der besten Metalsänger aller Zeiten. (Dennis)
Seine Werke:
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Riot - Rock City (1977)
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Riot - Narita (1979)
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Riot - Riot Live - EP (1980)
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Riot - Fire Down Under (1981)
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