Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4697156
Besucher seit 09/2002

J.D. Kimball


J.D. Kimball Gehört ihr auch zu denjenigen, die früher heimlich still und leise unter der Bettdecke Geschichten aus fernen Ländern gelesen haben und tagelang vor lauter Spannung das Buch nicht aus der Hand legen konnten, weil ihr endlich wissen wolltet, ob der grausame Drache die unschuldige Jungfrau verschonen würde oder ob der Zwerg mit dem Elf vielleicht doch kurzen Prozeß machen würde? Dann geht es Euch wie mir, zumindest so lange, bis ich entdeckte, daß es auch auf CD jemanden gibt, der mir all diese fantastischen Geschichten auf so wunderbare Weise erzählen kann, wie es auch die Bücher nicht besser vermochten. Damit meine ich J.D. Kimball, von dem vor allem aber immer dann zwangsweise die Rede sein muß, wenn wir an den US-Metal der 80er Jahre denken.

J.D. Kimball war seit der Gründung Omens 1984 fester Bestandteil der Band und neben Kenny Powells Gitarrenspiel mit seiner kraftvoll-rauhen aber jederzeit vertraut klingenden Stimme das wichtigste und originellste Element in der Musik von Omen. Zur Musik selbst muß ich an dieser Stelle wohl nichts mehr sagen, denn alle drei mit Kimball eingespielten Alben wurden Klassiker. Ein großes Problem, an dem der Sänger litt, war sein übermäßiger Alkoholkonsum, der dazu führte, daß er nach Shows immer wieder hinter der Bühne randalierte und die Nächte oft in der Ausnüchterungszelle zubringen mußte. Nach der "The Curse" war es dann schließlich genug, Powell warf Kimball aus der Band und hat ihn seit jenem Tage nicht mehr gesehen. Wie wichtig Kimball wirklich für Omen war, wird deutlich, wenn man sich die nachfolgenden Alben der Band anhört, von denen keines auch nur annähernd die Stimmung auffangen konnte, wie die drei ersten Platten.

Erst viele Jahre später, am 3. Oktober 2003, hörte man wieder von J.D. Kimball. Aber die Nachricht sollte keine freudige sein, denn der Krebs hatte erneut ein grausames Opfer gefordert: Es war die Nachricht vom Tod Kimballs. Vom Tod des Mannes, der uns allen mit seiner Stimme so viele unvergeßliche Stunden beschert, unsere Fantasie angeregt und drei tolle Metal-Klassiker geschenkt hat, die wir auch heute noch immer wieder gerne auflegen, auf der Geburtstags- oder Gartenparty im Sommer genauso gerne wie zu Hause in aller Stille bei einem guten Buch. (Dennis)


Seine Werke:

Omen - Battle Cry (1984)

Omen - Warning of Danger (1985)

Omen - Nightmares - EP (1985)

Omen - The Curse (1986)



   
 Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword