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Antrum Nequam - Wasted Money
Metalspheres Info-Box

Genre

Rock / Metal

Jahr

2004

Spielzeit

34:54

Rezensent

Sonia

"Antrum Nequam" hei�t �bersetzt etwa so was wie "grottenschlecht". Ganz so krass w�rde ich das jetzt nicht sagen, h�h�. Doch von vorn. Die Band nahm vor kurzem ihr erstes Demo in einem echten Studio auf, um sich kurz darauf bei ihrem ersten Konzert nach dem Studiotermin aufzul�sen. Das ist schon etwas merkw�rdig, aber bei n�herer Betrachtung und eingehender Information durch Bassist Erik stellte sich heraus, dass "Wasted Money" so eine Art Abschied an die Fans sein soll. Nebenbei wollte man die jahrelange Bandgeschichte auf einen Tontr�ger bannen, um immer wieder in Tr�nen auszubrechen zu k�nnen, wenn man in der Vergangenheit schwelgt. (daf�r bekomm ich vermutlich Schl�ge, oder Herr �hrisch?)

�h, ach ja, die Musik? "Wasted Money" teilt sich in zwei H�lften auf, die erste besteht aus eigenen St�cken und die zweite aus Coversongs. Das Album beginnt auch gleich mit dem besten Lied der Platte, "Lost my Heart", welches mich irgendwie ein bisschen an Gothic Metal erinnert. Tiefer Grunzgesang im Gegenspiel zu hohem (aber m�nnlichen) Backgroundgesang, getragene Gitarren wechseln mit cleanen Parts. Im Zusammenspiel mit einem todtraurigen Text breitet das Lied eine sehr elegische Atmosph�re �ber den H�rer. Wenn die Band ihren Stil an diesem Lied orientiert h�tte, w�re sie vielleicht richtig erfolgreich geworden, denn der Song hat echtes Hitpotenzial. Mit dem folgenden "Snipers" endet dieser Eindruck jedoch abrupt. Das St�ck orientiert sich viel mehr an Punkrock und der rockt mich jetzt nicht so. Typischer M�nnerchor mit simplem Text und simpler Mucke?na ja. Weiter geht die Reise mit einer Ballade, nicht schlecht, ganz sch�n eigentlich, aber irgendwie kommt mir die Melodie verdammt bekannt vor. Wer mir sagen kann, von wem die Jungs da geklaut haben schreibt an [email protected] und bekommt von mir einen Lutscher geschickt. Der nachfolgende "Trombose Blues" zeigt, dass man auch den Offbeat beherrscht. Ganz verstanden habe ich ja nicht, wie der Titel zum Text passt, denn es scheint auch eher ein Liebeslid zu sein?�h?okay, weiter. Von "Brotmaschin" gab?s sogar mal T-Shirts, also muss das wohl der Bandhit sein. Hier wird wieder mehr gegrunzt und gemetalt. Ganz okay das Lied, mittendrin dreht der S�nger irgendwie ab und gibt nur noch merkw�rdige Laute von sich. Das hat zumindest Unterhaltungsfaktor, aber um haut es mich jetzt auch nicht.
Das war?s dann auch schon mit den eigenen Liedern. Danach kommen noch Coverversionen von "Hello" von The Bates (ganz gut gemacht) , "Irgendwie" von Nena (auch okay), "Last Resort" von Papa Roach (welches ich �brigens absolut nicht gelungen finde) und "Country Rotz", was wohl selbsterkl�rend sein d�rfte (zun�chst besteht es aus "Country Roads" und dann aus "Westerland" von den �rzten. Coole Idee, die Lieder zu mischen). Als allerletztes kommt dann ein Bonustrack, der eigentlich der wahre Hit der Platte ist. Aus dem Ploppen einer Bierflasche, dem R�lpsen angetrunkener Musiker im Studio und Kommentaren selbiger bestehend, hat man ein zeitlos sch�nes Werk geschaffen (oder auch immer wieder was zum Lachen). Genial finde ich die Idee, das Ploppen der Bierflasche als Beat einzusetzen. Darauf muss man erst mal kommen.

Alles in allem ist es doch schade, dass ich zu faul war zum letzten Gig der Band zu fahren, denn auch wenn Antrum Nequam nicht unbedingt die originellste Musik gemacht haben, war die Truppe doch eine sehr lustige. Ich fordere deswegen eine Reunion mit Welttournee und anschlie�endem "Best of" Album (�h, oder war das des schon?).
Um die Zeit bis dahin zu �berbr�cken, kann man die Platte auch bestellen.

Erik H�ther
Bebelstr. 18
55128 Mainz
[email protected]
http://www.antrumnequam.de



   
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