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RET - The Dark at the End of the Tunnel
Metalspheres Info-Box

Genre

Doom Metal

Label

Crystal Productions

Rezensent

Volker

"The Dark at the End of the Tunnel"? Puuuh, das sind ja sch�ne Aussichten... Vor allem wenn der Opener dazu noch auf den Namen "Dead enough" getauft wurde. Dabei klingt die Musik der Tschechen trotz unverhohlener Depressivit�t sehr lebendig und derart unkategorisierbar, dass es eine Freude ist. Doom Metal steht zwar hier in den Kopfzeilen, aber auch nur weil dies der bedeutendste Bestandteil ist und die Stimmung dieses Albums am besten charakterisiert. Ohne jedes Scheuklappendenken vermischt die f�nfk�pfige Band bleischwere Momente mit sch�nen Melodien, warme Harmonien mit harschen Dissonanzen und symphonische Anfl�ge mit einer gewissen Progressivit�t. Das ansprechend arrangierte "System of Salvation" gef�llt neben dem bereits erw�hnten "Dead enough" am Besten und stellt ein Gesp�r f�r Spannungsb�gen unter Beweis. Geschmackssache wird dabei aber der heisere und verzweifelte Gesang von Yarin Kay Querry sein, der nicht immer zur jeweiligen instrumentalen Stimmung passt und auch nicht sonderlich gekonnt klingt. In dem stark aus dem Rahmen fallenden "Church of Stone" (lateinischer Text, viel Frauengesang, anfangs mit mittelalterlich angehauchter Melodief�hrung) schl�gt er sich jedoch ein wenig besser und klingt irgendwie gar ein wenig nach Zucchero.

Ich habe lange gebraucht, um einen wirklichen Zugang zu "The Dark at the End of the Tunnel", aber letztendlich hat sich die M�he doch gelohnt. In einer oft gleichf�rmigen Metal-Szene setzen die Tschechen einen angenehmen Akzent, denn mir f�llt beim besten Willen keine Band ein, mit der RET unmittelbar vergleichbar w�ren. Dass die Songs stellenweise etwas unfertig klingen, ist dabei nicht so gravierend, da in erster Linie das kreative Potential z�hlt, aber f�r ein f�nftes Album doch schon bedenklich. An der Umsetzung ihrer guten Ideen haben RET (was im �brigen f�r Reaction Extasy Trance steht) also weiterhin zu arbeiten. Und etwas mehr als knappe 35 Minuten Spielzeit w�ren bei aller Abwechslung schon zu w�nschen gewesen.



   
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