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God Forbid - IV: Constitution of Treason
Metalspheres Info-Box

Genre

Moderner Thrash

Label

Century Media

Rezensent

Alf

Es gibt doch nix besseres, als �bertroffene Erwartungen! Um ehrlich zu sein, habe ich nach dem letzten Output der verbietenden G�tter einen weiteren Verlust von Ecken und Kanten erwartet, eine Begradigung der Songstrukturen, um auf dem Mainstream-Highway mit Vollgas die Charts hinaufb�geln zu k�nnen, aber nix da!!!

"IV: Constitution of Treason" ist ein hakenschlagender Metal-Hase, der alles aufkommen l�sst nur keine Langeweile. Der Metalcore-Faktor wurde zur�ckgenommen, und anstatt runtergestimmte Stoptime-Orgien zu feiern, duellieren sich die zwei Axt-Tr�ger so heftig, dass die Funken fast aus den Boxen spr�hen. Oh, Stoptimes und Moshdowns gibt es nat�rlich noch gen�gend, aber anstatt, wie im Metalcore �blich, s�mtliche Songdramatik alleine schultern zu wollen, treten sie bei God Forbid als Verst�rkung auf, um den geilen Thrash-Riffs genau im richtigen Moment ein zus�tzliches Pfund an Gewicht und B�sartigkeit zu verpassen. Wer mir nicht glaubt, oder sich das nicht vorstellen kann, sollte beim Song "Into the Wasteland" auf Minute drei vorspulen. Einfach wunderbar!

Ich k�nnte �ber jedes Element des God Forbid Sounds stundenlang schw�rmen: Frontmonster Byron Davies, dessen Organ einem durch und durch geht, die verspielte Groove-Kante von Ausnahmedrummer Corey Pierce, die intuitiven Bass-Lines von John Outcalt und nat�rlich die unbegrenzte Ideenvielfalt, die die beiden Coyle Br�der aus ihren Klampfen zaubern, all das ist einfach nur begnadet. Und die Burschen bringen das tats�chlich alles unter einen Hut, kein Instrument ist verzichtbar: "IV: Constitution of Treason" ist ein homogenes Thrash-Monster, zu keiner Sekunde vorhersehbar, und mit verschachtelten Spannungskurven versehen, die ihresgleichen suchen. Melodie und H�rte, Soli und Riffbrachialit�t gehen so nahtlos ineinander �ber, dass einem im Angesicht dieses Wechselbades der Gef�hle eine G�nsehaut nach der anderen heimsucht.

Aber Vorsicht: Ich habe das Album mittlerweile �ber 30 mal geh�rt, und finde immer wieder Neues, das mir vorher entgangen ist. Leicht machen es einem God Forbid nicht! Es braucht schon einige Durchl�ufe, ehe man sich einigerma�en in der Songarchitektur auskennt und sich darin wohl zu f�hlen beginnt. Aber g�nnt den f�nf Amis diese Chance! God Forbid sind der lebende Beweis daf�r, dass wachsender Erfolg nicht mit einem Verlust von kreativer Identit�t einhergehen muss! Auf den CDs einschl�giger Metal-Magazine befindet sich der Song "Chains of Humanity", und das ist eine erfreulich repr�sentative Wahl. Wer noch eine weitere Einstiegsdroge ben�tigt, sollte sich "To the fallen Hero" reinziehen ? der perfekte Mitgr�hler.

Ansonsten kann ich der Thrash-Gemeinde nur raten, sich diese Scheibe auf den Einkaufszettel zu schreiben, und auch der Metalcore-Fraktion wird ein Probeh�ren nicht schaden, wenn es auch den meisten zu metallisch verspielt sein d�rfte.

In meinen Ohren jedenfalls ist die vierte God Forbid Attacke seinem Vorg�nger "Gone Forever" um Meilen voraus, fast geiler als "Determination" sogar. Mit einem Wort: Ein Meilenstein!!!



   
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