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Ricochet - Zarah - A Teartown Story
Metalspheres Info-Box

Genre

Prog Metal

Jahr

2005

Spielzeit

72:26

Rezensent

Dennis

Neun Jahre nach ihrem Deb�talbum "Among the Elements", das seinerzeit nicht nur bei der Fachzeitschrift "Praline" auf positive Resonanz stie� ("Alle acht Songs sind von bestechender Qualit�t. Klasse!", Praline 41/95), gibt es ein neues Lebenszeichen von Ricochet. Die Prog Band aus Hamburg hat die lange Zeit wohl haupts�chlich damit zugebracht, sich nach dem Ausstieg von Rene Jobig einen neuen S�nger zu suchen, und der gibt nun auf "Zarah - A Teartown Story" seinen Einstand. Dabei handelt es sich um ein Konzeptalbum, das meinem Eindruck nach musikalisch schon recht homogen geworden ist, ohne da� die Songs sich zu sehr einander �hneln w�rden. Auch zeigt sich, da� mit J�rg Heise der passende Mann f�r den Posten hinter dem Mikro gefunden scheint, denn der tr�gt das Dream Theater-inspirierte Material mit seiner kr�ftigen Stimme gekonnt vor und erinnert dabei an eine Kreuzung aus James Hetfield auf Prog und Andy B. Franck zu alten Ivanhoe-Zeiten, ohne sich jedoch an dessen H�hen zu versuchen.

Der Beginn des Albums f�llt zudem auch musikalisch recht vielversprechend aus. Nach einem epischen Intro wird mit "Teartown" langsam aber sicher die Spannung gesteigert, bevor diese mit dem Instrumental "Disobedience" einen recht wirren H�hepunkt findet. Eines von zwei musikalischen Glanzlichtern stellt das anschlie�ende "Silent Retriever" dar, das eine extrem dichte Atmosph�re aufweist und glatt als echter Doomer durchgeht. Daumen hoch! Leider weisen die Songs in der Folge einige L�ngen auf und die Spannung kann nicht durchgehend gehalten werden, aber das Problem haben andere Prog Kapellen auch. Zum Abschlu� gibt es mit "A new Day rising" noch einen zweiten Song, der durch seine Melodielinien positiv hervor sticht. Insgesamt sicher nicht schlecht, auch wenn mir au�er bei den beiden genannten Liedern ein wenig die musikalischen H�hepunkte fehlen.

Noch ein gutes St�ck interessanter wird's allerdings bei den Lyrics, denn hier hat man sich schnell festgelesen. "Einfach ausgedr�ckt ist es der ebenso kurze wie von Leiden gezeichnete Weg eines jungen M�dchens - vom Missbrauch �ber die Ermordnung des T�ters bis zu ihrem Selbstmord w�hrend der Zeit im Gef�ngnis", beschreibt Drummer Jan Keimer die Story. Dahinter steckt jedoch nicht nur ein Einzelschicksal, sondern der Blick auf die Gesellschaft, f�r die stellvertretend die "Teartown" steht, und das Leben an sich. Wo genau die Grenze zwischen Gerechtigkeit und S�nde verl�uft und ob man selbst sein Schicksal in der Hand hat k�nnen Ricochet zwar auch nicht beantworten, aber sie regen mit ihrer Story zum Nachdenken an. Und das ist meiner Ansicht nach schon weit mehr, als andere Bands mit ihrer Musik erreichen, was auch entsprechend gew�rdigt werden sollte. Da Lyrics und Musik zudem recht passend aufeinander abgestimmt sind und sich regelrecht gegenseitig unterst�tzen, sollten Prog Freunde mit Interesse am dargestellten Konzept auf jeden Fall mal ein Ohr riskieren. Es gibt sicher eine Reihe uninteressanterer Acts. Zu haben ist das ansprechend aufgemachte Album bei



   
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